Vereinigung italienischer Opernsänger: Werte sollen geschützt, die mit den Opernhäusern zusammenhängen
Rom - Eine neugegründete Vereinigung italienischer Opernsänger fordert die
Erklärung der italienischen Oper zum UNESCO-Weltkulturerbe. "Mit
dieser Initiative will die Vereinigung die Werte schützen, die mit
den Opernhäusern zusammenhängen", sagte die Sprecherin der
Organisation Gabriella Sborgi.
An einer Tagung in Bologna mit dem Titel "Opern-Renaissance "
beteiligte sich auch Giovanni Puglisi, Präsident der italienischen
UNESCO-Kommission. Die Vereinigung hat bereits Unterschriften von
Institutionen, Theatern, Opernverbänden und kulturellen
Einrichtungen zur Unterstützung der Kandidatur gesammelt. Jetzt
müssen weitere Dokumente über die Rolle der italienischen Oper in
der Welt gesammelt werden. "Opernsänger sind Botschafter
italienischer Kultur im Ausland. Die Oper muss geschützt werden",
meinte Sborgi.
Die Oper im heutigen Sinn entstand Ende des 16. Jahrhunderts in
Florenz. Als erstes Werk der Gattung Oper gilt "La Dafne" von Jacopo
Peri (1597). Das erste öffentliche Opernhaus, das Teatro San
Cassiano in Venedig, wurde 1637 eröffnet. (APA)