Forderung

Italienische Oper soll UNESCO-Welterbe werden

21. Februar 2012, 13:26

Vereinigung italienischer Opernsänger: Werte sollen geschützt, die mit den Opernhäusern zusammenhängen

Rom - Eine neugegründete Vereinigung italienischer Opernsänger fordert die Erklärung der italienischen Oper zum UNESCO-Weltkulturerbe. "Mit dieser Initiative will die Vereinigung die Werte schützen, die mit den Opernhäusern zusammenhängen", sagte die Sprecherin der Organisation Gabriella Sborgi.

An einer Tagung in Bologna mit dem Titel "Opern-Renaissance " beteiligte sich auch Giovanni Puglisi, Präsident der italienischen UNESCO-Kommission. Die Vereinigung hat bereits Unterschriften von Institutionen, Theatern, Opernverbänden und kulturellen Einrichtungen zur Unterstützung der Kandidatur gesammelt. Jetzt müssen weitere Dokumente über die Rolle der italienischen Oper in der Welt gesammelt werden. "Opernsänger sind Botschafter italienischer Kultur im Ausland. Die Oper muss geschützt werden", meinte Sborgi.

Die Oper im heutigen Sinn entstand Ende des 16. Jahrhunderts in Florenz. Als erstes Werk der Gattung Oper gilt "La Dafne" von Jacopo Peri (1597). Das erste öffentliche Opernhaus, das Teatro San Cassiano in Venedig, wurde 1637 eröffnet. (APA)

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