Jeder Zehnte will aufmöbeln

21. Februar 2012, 16:30
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Wo die Österreicher heuer in die eigenen vier Wände investieren: Bad, Wohnzimmer und Küche haben laut einer GfK-Studie Vorrang

Knapp zehn Prozent der Österreicherinnen und Österreicher planen in nächster Zeit, in die Umgestaltung oder Neumöblierung ihrer Immobilie zu investieren. Das Bad und die Sanitärräume stehen dabei an oberster Stelle, gefolgt von Wohnzimmer und Küche. Geografisch lässt sich der Wunsch auf Neugestaltung einzelner Zimmer in Niederösterreich und im Burgenland am meisten nachweisen, ergab die aktuelle GfK-"Wohnstudie", für die 4.600 Österreicherinnen und Österreicher zu ihrer aktuellen Wohnsituation befragt wurden.

Ausgaben zwischen 3.000 und 10.000 Euro

Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Befragten gab an, bis zu 3.000 Euro für eine neue Einrichtung oder Renovierung aufwenden zu wollen. Weitere 16 Prozent denken an Ausgaben zwischen 3.000 und 5.000 Euro, 14 Prozent an 5.000 bis 10.000 Euro. Weitere 14 Prozent planen sogar mehr als 10.000 Euro auszugeben.

Männer tendieren dazu, im Verhältnis zu Frauen etwas mehr auszugeben: Während für 40 Prozent der Frauen die Obergrenze schon bei 3.000 Euro liegt, wollen 20 Prozent der Männer zwischen 3.000 und 5.000 Euro für die Neugestaltung bezahlen und 17 Prozent 5.000 bis 10.000 Euro. 19 Prozent von ihnen beabsichtigen sogar einen noch höheren Betrag aufzuwenden.

Trends sind wenig wichtig

Nur knapp ein Viertel orientiert sich bei der Wohnungseinrichtung an den neuesten Trends. Männer zeigten sich trendbewusster als Frauen. Neben jungen Männern zwischen 20 und 39 Jahren ist es laut Umfrage vor allem für Senioren zwischen 60 und 69 Jahren wichtig zu zeigen, dass sie mit der Zeit gehen.

Bei den Frauen wollen besonders die jungen Mädchen unter 20 Jahren nach dem neuesten Trend eingerichtet wohnen. Trendorientierter als der Durchschnitt sind daneben die einkommensstarken Schichten und junge Ehepaare ohne Kinder.

Flexible Raumkonzepte gefragt

Für neue offene und innovative Raumkonzepte interessieren sich 38 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher. Starre Raumaufteilungen mit fixen Wänden werden in Zukunft von offenen, frei variierbaren Räumen mit mobilen Trennwänden und fließenden Übergängen zwischen den Zimmern abgelöst werden. "Die Auflösung starrer Raumaufteilungen eröffnet es Architekten und Bauträgern in Zukunft, neue und innovative Wege des Bauens zu beschreiten", so GfK-Key Account Manager Paul Unterhuber. (red)

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    Für neue offene und innovative Raumkonzepte interessieren sich 38 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher.

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