Neun Überfälle

WEGA stoppte Serien-Wettbüroräuber in Wien

21. Februar 2012, 12:27

Vier Verdächtige auf frischer Tat ertappt - Neun Überfälle seit Weihnachten

Wien - Die Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) hat eine Bande mutmaßlicher Serien-Wettbüroräuber festgenommen. In der Nacht auf Montag beobachteten die Polizisten die vier Verdächtigen - 34, 22, 24 und 69 Jahre alt - bei einem Wettlokal in Neubau, das sie offenbar gerade überfallen wollten, und griffen ein. Obwohl sich die mutmaßlichen Räuber noch wehrten und einen Schuss aus der Gaspistole abgaben, klickten die Handschellen, hieß es am Dienstag von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Die vier sind verdächtig, beginnend mit dem Heiligen Abend acht Wettbüros in der Bundeshauptstadt überfallen zu haben.

Die Täter sollen bei ihren Coups immer mit der Gaspistole bewaffnet gewesen sein. Beim ersten Überfall sei ein Kellner mit einem Messer am Oberschenkel verletzt worden. Beim ältesten Verdächtigen handelt es sich um einen 69-jährigen Taxilenker, seine Funktion innerhalb der Gruppe war noch unklar. Auch gab es noch keine Erkenntnisse, an wie vielen der Überfälle er beteiligt gewesen sein dürfte. Die Wega-Beamten hatten beobachtet, wie der mutmaßliche Haupttäter mit einem Kellner aus einer Wettkoje weggegangen war, und hatten die offensichtlich richtigen Schlüsse gezogen. (APA)

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semper fidelis
05
22.2.2012, 12:39
Selbstbedienungsladen Österreich

Herzlichen Dank an die Linken.

tock tock tock
00
23.2.2012, 00:24

Innenministerium ist Schwarz. Seit 2.3.2000 in der Hand der ÖVP. Von wegen "links" ...

Grigio
00
23.2.2012, 13:51

ÖVP ist links.

Petzi Tastenwähler
00
27.2.2012, 12:10

Die ÖVP mag von mir aus LINK sein (da bin ich mir sogar ziemlich sicher), aber auf gar keinen Fall LINK*S*.

raff1
04
21.2.2012, 21:48
seit weihnachten 9(!!!) überfälle.

und kein einziger in der zeitung.
wird jetzt die totschweigepolitik zum frisieren der statistiken verwendet?

Selfdefense
05
22.2.2012, 14:38
Die Statistik des BMI freut sich

denn nun werden aus 9 ungeklärten Überfällen 1 begangene und 9 aufgeklärte Straftaten. Klingt seltsam, ist aber die (zu SPÖ Zeiten eingeführte) "Britische Zählmethode". So genannt, weil seit dem dort eigeführten fast totalen Waffenverbot die Kriminalität geradezu explodiert ist; das Innenministerium aber aus politischen Gründen eine sinkende Kriminalität berichten muss. Als Buchhalter geht man für sowas in den Knast.

Dabei werden alle Straftaten, die demselben Täter zugeordnet werden können, als eine (1!!!) begangene Straftat gezählt, und zwar in der am wenigsten schwerwiegenden Tat. Dafür wird jede Straftat einzeln(!) zu den geklärten gerechnet.

tock tock tock
00
23.2.2012, 00:17

Gehört hab ich das schon öfter ...
Aber kann man das wo nachlesen - aus brauchbarer Quelle?

Irgendein Jürgen
023
21.2.2012, 15:53
Irak, Marokko, Slowakei und Türkei

Was anderes haben sich die meisten eh nicht erwartet, mich überrascht höchstens der bunte Mix. Und was sagt unsere Politik sinngemäß zu dieser Thematik?

SPÖ: Es gibt keine signifikante Ausländerkriminalität
ÖVP: Wir erwischen sie eh und sind auf dem richtigen Weg.
Grüne: Wenn Ausländer kriminell werden, dann ist die Gesellschaft schuld.
FPÖ: Alle Ausländer sind kriminell

Gerade wenn man die vielen in Österreich lebenden, ehrlichen Ausländer schützen möchte, dann sollte man sich als Partei dieser Thematik annehmen. Tut man es nicht, dann wird die FPÖ immer stärker und auch die ehrlichen Migranten haben hierzulande kein schönes Leben mehr. Nur scheint es unsere Linke nicht begreifen zu wollen.

Tomee
00
21.2.2012, 16:04
und wie genau wollen

sie diese problematik angehen? ich finde die taktik: kriminelle verfolgen, verurteilen und einsperren (einheimische) oder abschieben (falls illegal hier) relativ straight forward. oder sollen sich jetzt alle nicht-kriminelle ausländer auch damit befassen? was kann ein wasweissich rumänischer it-manager dafür dass irgendwelche z.b. tschetschenische kriminelle wieder eine tankstelle überfallen haben? soll er wache halten? jedes mal schreien "ich wars ned"?

§83SPG
05
21.2.2012, 20:30

Was gefordert werden muss, ist ein anderer Zugang zur Migration. Unsere Gesellschaft muss ganz konsequent beurteilen, wen brauchen wir, wer kann etwas beitragen, wer verdient wirklich Hilfe und wer hat sein Recht verwirkt?
Wie ist es heute? Der Standard ist voll mit rührseeligen Artikeln über Menschen, die humanitäres Bleiberecht unbedingt verdienen. Da wird beinhart mit Halbwahrheiten und jedem denkbaren Winkelzug um die Meinungshoheit gekämpft. Gegen den rumänischen it-manager (sic) hat kein Mensch was, es sind die unter ideologischen Hurra-Geschrei importierten Problemfälle, die den Leuten sauer aufstoßen. Aber wehe, einer hat eine hübsche Tochter, dann wird die Medienorgel heftig gespielt und die Wahrheit geht im Lärm unter.

Marlon62
00
22.2.2012, 09:41
Aufgrund der Arbeitslosenzahlen

brauchen wir eigentlich überhaupt niemanden, aber das ist natürlich den Schwarzen, deren Klientel die Wirtschaftstreibenden und die Bauern mit den Billiglohnarbeitern als Erntehelfer sind, eine nicht auszusprechende Wahrheit. Darüm lügen die Pröllistan-Brüder lieber um den heißen Brei herum.

Keyser
05
21.2.2012, 17:14

Die einzige Lösung für solche Fälle ist sie einzusperren, und die Strafe absitzen lassen, um sie nach der Verbüßung der Strafe des Landes zu verweisen. Warum sollen solche asozialen danach noch weiter hier in Österreich bleiben können? Es gibt sogar Gesetze, die genau das erlauben würden, es wird nur nie angwandt.

Da gabs bsp. erst Neulich den Fall, in Leoben hatte einer Freigang, der besuchte seine Frau und prügelte Sie und eine anwesende andere halb tot, um dann freiwillig irgendwann in den Knast zurück zu kehren. (Serbe). Und sowas rennt danach wieder frei herum, sehe ich nicht ein, sowas braucht hier keiner.

Wer kriminell ist, und Straftaten begeht, hat keinen Schutz verdient - oder bewiesen, dass derjenige keinen Schutz verdient.

Tomee
30
21.2.2012, 17:23
dazu

gibt es gesetze, die soll man nur noch anwenden. dieses geschrei "aha, jetzt bin i auf namen gespannt" kann ich echt nicht mehr hören, und vor allem, was genau soll dadurch bewiesen werden? dass sich mit kriminal, vor allem eigentumsdelikten, vor allem leute aus sozial schwächeren schichten beschäftigen? ja, danke, ist schon längst bekannt. dass sozial schwache schichten einen hohen anteil an ausländer haben? ja, danke, wissen wir auch schon. also, welche rolle die herkunft spielt, ist mir nach wie vor rätselhaft.

Ausgeflippter Lodenfreak
05
21.2.2012, 23:10

Die Herkunft spielt deshalb eine Rolle, da Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund signifikant überdurchschnittlich mehr Verbrechen begehen. Das tun sie nicht, weil sie genetisch eher Verbrecher sind, sondern weil bei uns zu viele von den falschen Menschen aus diesen Ländern zuwandern. Aber es gibt Parteien, die auch in den Medien viel Rückhalt haben, die aus ideologischen Gründen für offene Grenzen sind und unbegrenzte Zuwanderung wollen (z.B. Grüne). Deshalb leugnen Sie alle negativen Auswirkungen und sehen die Schuld bei allen nur nicht bei den Zuwanderern.

Tomee
01
22.2.2012, 08:50
sagen sie mal, haben sie mein text gelesen?

wer kein geld hat, fladert irgendwann. und wer genug geld hat, der wander meistens nicht aus. ist das soooo kompliziert?

Keyser
00
22.2.2012, 19:38

Die Statistiken deuten ganz klar in eine andere Richtung. Wer arm ist, oder im Verhältnis so wenig Geld, dass es gerade einmal zum überleben genügt, wird nicht automatisch kriminell.

Das ist übrigens auch einer der Unterstellungen, um gegen eine schwächere Gruppe Stimmung zu machen. Oder es kann auch dazu verwendet werden - ist Arm, also auch dazu angehalten, kriminell zu werden.

Wer hier in diesem Land kriminell wird, wird es jedenfalls sicher nicht Aufgrund der Herkunft, der sozialen Schicht, oder der Bildung. Man sieht es ja, je höher die Bildung, desto krimineller - könnte man also im Umkehrschluß festhalten. Die sozialen Netze sind hier nach wie vor stark, auch die finanziellen, um es zu werden / zu sein.

Tomee
00
22.2.2012, 20:33
also, was sie da alles durcheinander bringen....

erstmals, wo hab ich "automatisch" gesagt? um jetzt räder nicht neu zu erfinden: arm+bildungsfern=höhere wahrscheinlichkeit kriminell zu werden / wohlhabend + gebildet=kleinere wahrsch. zu erwähnen dass wohlhabend/gebildet und arm/bildungsfern schön korrelieren ist, glaub ich, überflüssig. und es geht natürlich um tendenzen und nicht schwarz/weiss. ergo: es ist wahrscheinlicher dass ein krimineller arm und ungebildet ist, als reich und gebildet. da unter armen und ungebildeten überdurchschnittlich viele ausländer sind (and other way around) ist es, imho, logisch dass überdurchschnittlich viele kriminelle ausländer sind. oder gibt es logischere (oder patriotischere?) kriterien alle nicht-österreicher auf gemeinsamen nenner zu bringen?

Keyser
00
22.2.2012, 19:39

Um zu verhindern, das kriminelle Taten begangen werden, die darauf abzielen - die finanzielle Notlage auszugleichen. (Wenn man es extrem freundlich Ausdrücken möchte.)

Tomee
00
22.2.2012, 08:47
sagen sie mal

Keyser
02
21.2.2012, 20:52
Bewiesen muss garnichts werden - es ist schlicht ein Informationsdefizit

Es muss / soll aufgezeigt werden, das es hier ein klares Problem gibt - mit zahlreichen Ausländern, dass einer Lösung bedürfte. (Das passt aber nicht in das Weltbild mancher, die auch noch kriminelle Taten zu entschuldigen vermögen, was hier in Kommentaren schon öfter geschehen ist.)

Daher wäre nur eines wichtig, ein klares Zeichen zu setzen - Ausländer, die hier Straftaten begehen, und damit meine ich solche bei denen Menschen zu Schaden kommen, Überfälle, Mord, etc. nicht lange gefackelt wird.

Am Ende fällt es so und so auf alle zurück, nur weil einige kriminell sind, also was ist besser? Es verschweigen, und heile Welt spielen, oder Probleme nennen, und diesen mit Lösungen zu begegnen?

Irgendein Jürgen
01
21.2.2012, 21:54

Das ist der springende Punkt. Wird ein Problem einfach nur geleugnet, dann fühlt sich die Bevölkerung vera***t und wählt diejenigen die es offen ansprechen. Mit all den negativen Konsequenzen, die das für uns in Österreich lebenden In- wie auch Ausländer haben wird.

Würde die Problematik diskutiert und öffentlich nach einer Lösung gesucht, dann könnte man sich eine FPÖ-Regierung ersparen.

Tomee
00
22.2.2012, 08:55
welches problem genau

und was sind ihre lösungsansätze? was gehört gesagt, aber "traut sich keiner"?

OttotheBusdriver
00
21.2.2012, 15:06
mit einem Kellner aus einer Wettkoje weggegangen war

Ich gestehe, ich war noch nie in einem Wettlokal.

Könnte bitte jemand Erfahrener erklären was eine Wettkoje ist.

Der Österreicher
014
21.2.2012, 14:11

„Den Kardinalfehler machte einer der Täter am vergangenen Samstag“, sagte Klug. Er schoss mit einer Gaspistole aus dem Fenster eines Asylheims, in dem er wohnte. Er wurde festgenommen und verhört, musste aber mit der Auflage eines Waffenverbots wieder freigelassen werden. Anschließend wurde eine „Spontanobservation“ durch die WEGA durchgeführt, Hinweise auf einen bevorstehenden Überfall verdichteten sich, erklärte Klug.

Selfdefense
03
21.2.2012, 15:09
Als ob ein Krimineller

sich jemals an ein Waffenverbot halten würde. Schliesslich handelt es sich dabei um seine Betriebsmittel.

Die einzige Wirkung eines restriktiven Waffengesetzes ist es, den "Arbeitsplatz" von Gewalttätern sicherer zu machen.

Genau so wie die Empfehlung der Lamettapolizei, sich nur ja nicht zu wehren.

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