Japan

Erst fünf Prozent des Tsunami-Schutts weggeräumt

21. Februar 2012, 12:19

Aus Angst vor Verstrahlung

Tokio - Fast ein Jahr nach der schweren Tsunami-Katastrophe und dem dadurch ausgelösten Atomunglück in Japan sind nach Regierungsangaben erst fünf Prozent des Schutts weggeräumt. Durch das Erdbeben vom 11. März 2011 und die anschließende Flutwelle seien allein in den am schwersten betroffenen Regionen fast 23 Millionen Tonnen Schutt zurückgelassen worden, erklärte die Regierung in Tokio am Dienstag.

Ungeachtet aller Solidaritätsaufrufe stoße die Beseitigung der Trümmer auf Schwierigkeiten: Behörden im ganzen Land weigerten sich, Schutt aus der Katastrophenregion in ihren Deponien aufzunehmen, weil sie eine radioaktive Bestrahlung befürchteten. Eigentlich plant die Regierung, die Tsunami-Trümmer bis März 2014 zu beseitigen. Sollte die Entsorgung jedoch im gegenwärtigen Tempo weitergehen, sei das Ziel "extrem schwer" einzuhalten, warnte Umweltminister Goshi Hosono.

Durch ein verheerendes Erdbeben und einen anschließenden Tsunami war die Atomanlage in Fukushima am 11. März 2011 schwer beschädigt worden. In den Wochen und Monaten nach der Katastrophe gelangte Radioaktivität in die Umwelt und in die Nahrungskette. Zehntausende Menschen mussten die verstrahlten Gebiete rund um das Kraftwerk verlassen. Es war das schwerste Atomunglück seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.

Lichtfreak
03
22.2.2012, 13:04
Wo ist das Problem?

Fragt die Befürworter hier im Forum, die wissen, wie man sowas günstig und ohne Risiko entsorgt!

Mathias Steinlaus
 
13
22.2.2012, 09:52
Sollte die Entsorgung jedoch im gegenwärtigen Tempo weitergehen, sei das Ziel "extrem schwer" einzuhalten, warnte Umweltminister Goshi Hosono.

Wieso so schwierig? Auf der ganzen Welt leben doch so "Atom-Experten", die der Meinung sind, es ist eh nichts schlimmes passiert!

Einfach alle ausfindig machen, und auf staatliche Kosten auf einen "Aufräum-Urlaub" in Fukushima und Umgebung schicken ... Problem gelöst ...

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