Empörung nach Sperre von Sarkozy-Parodien bei Twitter

21. Februar 2012, 11:59
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    foto: apa

    Nicolas Sarkozy

Internet-Vereinigung spricht von "Zensur" im Wahlkampf

Mit Empörung haben Internet-Nutzer auf die Sperrung von mehreren Parodie-Accounts durch den Kurznachrichtendienst Twitter reagiert, die den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zum Ziel hatten. Die Vereinigung Internet ohne Grenzen (ISF) sprach am Montagabend von "politischer Zensur" wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich. Das Internet-Wahlkampfteam des konservativen Kandidaten wies dies zurück.

Regeln

Nach Angaben des Sarkozy-Teams wurden die Twitter-Konten gesperrt, weil sich die Nutzer nicht an die Regeln des Internet-Kurznachrichtendienstes gehalten hätten. Es dürften nicht der Name beziehungsweise die Identität einer anderen Person vorgespiegelt werden. An diese Regel müssten sich alle Twitter-Nutzer halten.

Das Internet-Team des sozialistischen Herausforderers von Sarkozy, François Hollande, wandte sich indes in einem "offenen Brief" an Twitter. Die Entscheidung sei "wenig verständlich". Es sei "unerklärlich", wenn davon Twitter-Konten getroffen würden, denen keinesfalls vorgeworfen werden könne, sich die Identität einer anderen Person zu eigen zu machen. Zudem sei dies umso fragwürdiger, wenn gleichzeitig Hollande-Parodie-Konten weiter liefen.

Zensur übertrieben

Der Internet-Informationsdienst Numerama nannte den Vorwurf der "Zensur" übertrieben. Es gehe vermutlich eher darum, dass massiv die Sperrung der Parodie-Konten verlangt worden sei. "Wenn es genug Anzeigen gibt, dann wird der Account von Twitter automatisch aufgehoben." Zu den gesperrten Twitter-Konten zählen @_NicolasSarkozy sowie @MaFranceForte und @ForteFrance in Anspielung an Sarkozys Wahlkampf-Slogan. (APA)

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Kommentar posten
10 Postings
being me
 
02
22.2.2012, 15:56
tz,tz,tz .... :()

rumpelstilzchen , rockt das haus wiedermal!

die franzosen tun mir leid :(

schrecklich wenn politiker ihre stimmen verdienen müssen.... setzt sarky einfach auf ein pferd und lasst ihn in die zukunft reiten.... dann is wenigstens weg ;)

oooooooooops
02
22.2.2012, 08:19

Was wird der machtgeile Zwerg wohl machen, wenn er nicht mehr gewählt wird? Der verschwindet ja dann vollständig hinter seiner Frau.

Pepi Onkel
02
22.2.2012, 08:22

Den Gerüchten nach, soll er sich in Minimundus beworben haben.

hsse_robsi
02
22.2.2012, 07:21

hätten konservative immer das sagen gehabt würden wir heute noch in einer höhle hocken (ohne feuer und ohne rad!)

NONE
11
21.2.2012, 19:23

Warum die Aufregung?

Twitter hat das bereits angekündigt.

Seit der Ankündigigung habe ich Twitter geblacklisted. Ich kann somit gar keine Twitter-Meldungen mehr verfolgen.

Nächste Blacklist wird gegen Facebook kommen.

Ich verwende in Zukunft nur mehr den Teil des Internets den ich besuchen möchte.

doSomething()
03
21.2.2012, 15:41
"Wenn es genug Anzeigen gibt, dann wird der Account von Twitter automatisch aufgehoben."

Sehr sinnvoll. Damit kann jede Gruppe (wenn sie groß genug ist) jeden beliebigen Account "aufheben" (wtf?) lassen.

Sir Harry....
00
21.2.2012, 14:36
Der kleine Mann soll jetzt die Größe zeigen.

Korgan1
00
21.2.2012, 16:35

Zeigt er doch... auf seine Art... ich empfinde das schon als große Machtdemonstration, wenn man einfach mal mit einem Schnipser kritische Stimmen zum Schweigen bringen kann...

... bedenklich

Fräulein Smillas Geschwür am Zeh
01
21.2.2012, 13:09
Nach Diktat verhaftet

Der angetrunkene 1,65 m Pinguin macht immer noch die besten Parodien.

flonks
00
21.2.2012, 13:04

Die Parodieseite auf Facebook gibt es noch:
http://www.facebook.com/pages/P%C... 3935251554

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