U-Boot in Kieler Hafen

Israels "Geheimwaffe" zu Wasser gelassen

Bericht | 21. Februar 2012, 11:43
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    foto: markus scholz dpa/lno

Antrieb des "brisanten Exportguts" gehört zu den modernsten seiner Art - U-Boot soll auch Atomwaffen einsetzen können

In Kiel wurde ein 68 Meter langes U-Boot zu Wasser gelassen, das das größte seiner Art ist, das nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland gebaut wurde. Das berichtet der deutsche Nachrichtensender n-tv. Das Boot auf dem Gelände der Howaldtswerke-Deutsche Werft, das nun erstmals öffentlich zu sehen ist, soll unbestätigten Angaben zufolge im Laufe dieses Jahres an Israel geliefert werden.

Erste Probefahrten mit dem "brisanten Exportprodukt" (n-tv) sollen kommenden Herbst stattfinden. Derzeit würden Polizeiboote den Hafenabschnitt überwachen.

Es handle sich bei dem Schiff für Israel um das erste U-Boot aus der zweiten Generation der Dolphin-Klasse. "Das mit einem kombinierten Antriebssystem ausgerüstete Boot gehört zu den weltweit modernsten Systemen seiner Art. Der künftige Kommandant kann bei voller Fahrt an der Wasseroberfläche zwischen dem Dieselmotor und einem Elektromotor wählen", schreibt n-tv. Unter Wasser fahre das Boot rein elektrisch, Energie komme nicht - wie üblich - aus Batterien, sondern aus Brennstoffzellen. "Das erhöht die Reichweite und macht den gesamten Antrieb unabhängig vom Luftsauerstoff. Früher mussten U-Boote regelmäßig auftauchen, um ihre in der Unterwasserfahrt entleerten Batterien mit der Kraft der Verbrennungsmotoren wieder aufzuladen", so ntv.

Das Boot könne Gerüchten zufolge auch über Kapazitäten verfügen, Atomwaffen einzusetzen. Diese Frage ist vor allem angesichts des Exportzieles interessant: Bislang hat Israel nie offiziell zugegeben, über eigene Kernwaffen zu verfügen.

Der Konzern Thyssen Krupp Marine Systems, zu dem die Werft gehört, lehnt wegen vertraglicher Verschwiegenheitspflichten jede Stellungnahme ab. Die "Kieler Nachrichten" sprachen gar von einer neuen "Geheimwaffe" für Israel. "Der Neubau ist für die Marine Israels bestimmt und gehört zu den geheimsten U-Boot-Projekten der Welt", schreibt die Tageszeitung. Israel bekomme in den kommenden Jahren drei dieser großen U-Boote aus Kiel. (red, derStandard.at, 21.2.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 277
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Nr.3645
00
zusammen mit den raketen - die sie natürlich nicht haben- dient das sicher zur friedenssicherung...

...

sog i eh
01
23.2.2012, 14:50

so geheim, dass es in allen Zeitungen steht.

ein Witz!
derweil Israel schon ganz andere Waffen hat.

Sieh an
20
23.2.2012, 08:24
... Glücksfall Geschichte...

... Israel bekommt besseres Gerät von der deutsche Rüstungsindustrie als die Bundeswehr...

Martin Rosenkranz, airpower.at
04
23.2.2012, 12:54
?

Die Deutsche Marine hat bereits vier 212A Boote.
Und die sind bei Gott nicht schlecht ausgestattet.

Wenn dann auch noch IDAS kommt sind das die mit Abstand gefährlichsten U-Boote die es je gab.

Mostbluzza
00
23.2.2012, 11:41
ich fürchtete schon

bessere als die bundesmarine.

aber recht hams. die könnten auch die hunderte mio euros gut gebrauchen (insb. wenn sie, wie ich erwarte, für die israelis in den krieg dürfen)

Anaxagoras
137
22.2.2012, 16:52
Es gehört zu den Grundsätzen der deutschen Politik und......

...wird von allen Parteien so gesehen, dass der Holocaust für Deutschland eine Verpflichtung ist, mit allen MItteln Isreal den Bestand als Land zu gewährleisten. Diese Doktrin gilt seit dem 1950. Dass wir aufgrund des latenten Antisemitismjus das nicht so sehen, ist eine andere Geschichte.

Wir haben uns schon immer geweigert, uns mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen.

fresh dumbledore
05
23.2.2012, 09:08

Natürlich ist es wichtig, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und sicherzustellen, dass sich so etwas nicht mehr wiederholt aber nach knapp 70 Jahren, müsste auch mal Schluss mit solchen Zahlungen/Geschenken sein, mMn.
Die heutige Generation hat keinerlei Verschulden an den Greueltaten von damals, ebensowenig muss man die heutige jüdische Gemeinschaft dafür finanziell entschädigen.
Außerdem schließe ich mich xes' Aussage bezügl. der "Wiedergutmachung", indem man Waffen verschenkt, an.
Just my 2 cents....

sitharta
00
25.2.2012, 15:46

aber es gilt doch das talmud-gebot : bis in's fünfte glied sollst du sie verfolgen...
also wird noch mindestens für drei generationen wiedergutgemacht.

Igor Gassner
02
23.2.2012, 09:07
Verpflichtung zum Atomaren Erstschlag

die haben wirklich was gelernt aus dem II WK die Deutschen echt toll.

Peace Artist
00
22.2.2012, 14:23
http://www.youtube.com/watch?v=Z1DJCUZDIvY - Pressekonferenz am 15.09.2011 2 Fragen an neue Direktoren-wie Stiftungsrat bei Bewerbung ob ORF international Kulturaustausch mit Friedenschiff PeaceSpirit zu Friedensförderung 2012 unterstützen möchte

zu 30ig Jahresjubiläum 2012 der Künstler für Frieden und Kooperation/ Berichte/Doku mit ORF, wie Bewerbung von PeaceArtist mit Friedensschiff PeaceSpirit zum ORF Generaldirektor
/ Rechtmässigkeit der Nachfrist Wrabetz 2006 wider Bewerbungsfrist 4 Wochen

-an Medienbehörde zeitgleich mit Andree Heller (Künstler für Frieden & nicht von ORF über Vernichtung der Originale informiert, wie unser gemeinsames Publikum der 200 mitwirkenden Künstler, wegen der ORF Vertuschung der staatlichen Vernichtung der Originalkunstwerke seit 1998, einhergehend mit Verhinderung des Friedensschiffes der Künstler für Frieden durch ORF Führung Generaldirektor/Direktoren/Stiftungsrat

ORF/EU unterstützt nicht Friedensschiff passt zu DE/EU unterstützt Kriegsflotte

The_new_number_2
01
22.2.2012, 15:15

Hast du den Text durch einen automatischen Übersetzer gejagt?

xes
16
22.2.2012, 05:11

Eine Waffe als Geschenk zur Wiedergutmachung, dass Menschen mit Waffen getötet wurden.

Blanke Ironie.

Mostbluzza
11
22.2.2012, 08:48
was wäre wenn,

israel den iran angreift, dieser rächt sich mit einem raketenhagel aus allen rohren (israel redet ja von 200.000 mehr oder weniger primitiven raketen aus allen richtungen).

israel würde sich wohl rächen, käme aber ein 2.mal nicht mehr vorort, ausser mit atomraketen im uboot.

und die könnten sie von deutschen u-booten aus abfeuern, vor der iran. küste auf eine mittlere stadt im iran .... was wäre los in preussen, wenn israel "diesen freifahrtschein" (präventiven oder revanche-atomschlag) einlösen würde, eventuell sogar masslos überzogen oder als option um frieden zu erzwingen a la japan/usa.

1.Kp / EW 74
 
12
21.2.2012, 21:03
An die löbl. Redaktion:

Ein Beitrag auf N-TV ist alles Mögliche, aber sicher kein "Geheimnis".

Ein Geheimnis ist z.B. noch, wann genau Strache und seine Parteispitze in ihrer Funktion als "neue Juden" ihre Bar-Mizwa feiern.

:-))

K 3
00
21.2.2012, 22:28

Selbstverständlich war das nie ein "Geheimnis", es wurde sogar aus Styropor nachgebaut und abgeschleppt schon lange bevor die N-TV-Redaktion vom U-Boot berichtet hatte: http://www.youtube.com/watch?v=O6LHO95O888

AlliGator
118
21.2.2012, 20:32

Der einzige demokratische Staat inmitten eines ganzen Haufens vor Diktaturen.

Die jeweiligen Machthaber immer am Säbelrasseln gegen den äußeren "Feind", damit die Untertanen weiter bloßfüßig und leicht lenkbar bleiben, und die Mächtigen sich die Taschen weiter vollstopfen können.

Man kann Israel für ein paar grobe Dummheiten in der jüngsten Vergangenheit sicher in aller Freundschaft tadeln - aber wenn in der Gegend wieder mal geschossen wird, dann wird die Weltgemeinschaft sicher nicht auf der Seite der Diktaturen sein...

asdf 1234
11
21.2.2012, 20:31

Den Auftrag zum Bau der Boote hatte Israel im August 2006 erteilt. Der Preis für die beiden ersten Boote wurde damals mit rund 550 Millionen Euro pro Boot angegeben. Im Sommer vorigen Jahres wurde dann der Auftrag für ein drittes Boot dieses vergrößerten Dolphin-Typs nach Kiel vergeben. Die Bundesregierung übernimmt ein Drittel des Baupreises.
http://www.kn-online.de/Lokales/K... aesentiert

Schon eigenartig, wenn man ein Drittel des Kaufpreises übernehmen kann, (sind das keine Steuergelder?) aber sich bei den Griechen aufregt;-)))

Andreas S.
11
21.2.2012, 23:03

Schau mal in die HDW auftragsbuecher an.

Fuer jedes uboot das nach .il geht kaufen die tuerken zwei bis drei. Da kommt das geld wieder rein.

Fuer jedes zweite boot das die tuerken kaufen, kaufen die griechen auch eins. So kommt ein teil des geborgten geldes wieder zurueck.

Also ganz uneigennuetzig subventionieren sie nicht ...

Liburna
15
21.2.2012, 19:19
Für Isreal ist Deutschland das beste Exportland

Dort können sie alles exportieren und brauchen nichts verrechnen. Ich hätte auch gerne so einen Lieferanten.

bildungsferneschicht
04
21.2.2012, 19:07
gut,dass ö.keine hochseemarine hat.

sonst hätte seinerzeit schüssel auch 3 solche dinger geordert.
darabos hätte nachverhandelt und 2 tauchunfähige u-boote erhalten.

K 3
00
21.2.2012, 20:35

Meinen Sie wirklich, daß Österreich keine Hochseemarine hat ? Der vom Internationalen Institut für humanitäres Recht und mehrere internationaler Rot-Kreuz-Organisationen in der schriftlichen Fassung gedruckte Vortrag eines deutschen Juristen, welcher aus Seekriegsrechts habilitiert hatte, begann jedoch damit, daß er berichtete, wie er in einer österreichischen Tageszeitung gelesen hatte, daß man um 5800,- US-Dollar ein paar Tage auf einem Kreuzfahrtschiff vor der Küste von Somalia Urlaub machen kann, um auf einen Piratenangriff (im Preis inbegriffen) zu warten.

hachriti
01
21.2.2012, 18:48
betreff wikipedia

Passt zwar grad nicht zum Thema ABER
wenn jemand schon quellen zitiert dann bitte vertrauenswürdige und nicht wikipedia. wp wird befüllt von jedermann auch von den betroffenen und den gegnern.
Aber weils in wp steht muss es ja richtig sein aaahhhhh schmerz las nach komm langsam wieder
mfg

K 3
00
21.2.2012, 19:01
betreff youtube

Youtube-Videos sind zumindest ebenso zweifelhaft wie Wikipedia-Artikel, z.B. der Blick durch ein U-Boot Periskop auf den Hafen Nummer 1 http://www.youtube.com/watch?v=X... 5A#t=0m18s oder z.B. Berichte von Augenzeugen im Gegensatz zu Videos aus Syrien: http://www.haaretz.com/print-edi... s-1.413850

PepiOnkel
04
21.2.2012, 18:26
Wiedergutmachung

Deutschland hat bisher drei „Dolphin“-U-Boote (1999 und 2000) nach Israel geliefert, wobei die ersten beiden Boote ein Geschenk waren, für das dritte teilten sich Deutschland und Israel die Kosten....

http://orf.at/stories/2... 2/2106143/

Warentester
00
22.2.2012, 21:55

Nicht nur das: Auch versteckte Subventionen für die Werft. Die hat diese angeblich auch nötig.

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