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Ein-Personen-Unternehmen arbeiten mehr, verdienen aber weniger, viele rutschen durch die Wirtschaftskrise gar ins Prekariat. Dazu kommen Arbeitszeiten bis durchschnittlich 52 Wochenstunden, Gratispräsentationen und "von Auftrag zu Auftrag hoppen und hoffen". Zusätzlich hohe Mindestbeiträge bei der SVA, Selbstbehalte und der Vorauszahlungsmodus.
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Also die Prozentzahlen. Und abgesehen von vielen anderen Dingen, in aller Kürze:
die Sozialversicherungs-ABGABEN für EPU's können schon bei einem relativ geringen Einkommen (also unter dem österr. Durchschnittseinkommen) 30 Prozent betragen. Und dann kommen ja noch zusätzlich die STEUERN dazu (die sind für alle Österreicher gleich gestaffelt). Wenn sie da als Alleinverdiener eine Familie haben...
Und wenn sie die mindestens 36 Prozent Steuern und die 30 Prozent SVA zusammenzählen und bedenken, dass EPU's auch vielfach Leute sind, die nichts mit Wirtschaft am Hut haben und einfach nur versicherungstechnisch in dieser Gruppe sind...
Am ärgsten finde ich die Situation bei Pensionisten, die
als Selbständige neben ihrer Pension etwas dazuverdienen müssen, weil sie mit ihrer kargen Pension nicht das Auslangen haben, weil sie z.B. noch Kredit rückzahlen müssen etc. Verdienen diese Pensionisten über die Geringfügigkeitsgrenze dazu, zahlen sie wie jeder sonstige Gewerbetreibende wieder Sozialversicherung(obwohl schon durch die Pension versichert), dann auch erheblich Einkommensteuer (von Pension + Gewerbeeinkünfte).Die bezahlten Pensionsbeiträge wirken jedoch nur minimal pensionserhöhend.
Am schlimmsten für die EPU sind die Mindestbeitragsgrundlage und der Selbstbehalt. Wenn beides fällt, würde sich die Situation erheblich verbessern. Wenn man als EPU (Nebentätigkeit) 400€/Monat verdient, wird einem von der SVA knapp ein Drittel abgeknöpft.
Es wäre allgemein wichtig, die unterschiedlichen Sozialverischerungen abzuschaffen und den Staat unter einer einzigen Sozialversicherung auftreten zu lassen. Die Beiträge und Leistungen sind dann für alle gleich - ganz abgesehen davon, dass sich enorme Verwaltungskosten einsparen lassen.
ALTER!!!
http://www.ak-tirol.com/online/pa... 9&IP=31815
andere sagen nachbarschaftshilfe dazu ... oder wickeln solche peanuts über andere unternehmer ab... unglaublich welche unternehmerischen leuchten sich hier tummeln.
naja. ich sag mal so, nebenher würd ich nie zum epu werden... so viel wie möglich unter der hand und die 38,5 stunden in der firma einfach runterbiegen.
handwerker machen das so, die leben halt vom geld aus der brieftasche und gehen höchstens für eine überweisung zur bank.
Wieder eine Exkursion in den Jungle der Administration.
Dafür bezahlen wir auch noch, und nicht wenig.
:(
Solche Angelegenheiten ließen sich vollautomatisch seitens der Verwaltung abwickeln, ohne dass dabei ein Nachteil für die Versicherungsnehmer entstehen würde. Aber die Verwaltung und Politik machen es nicht, trotz teurer EDV.
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