Demokratie-Monitoring

Volk und Politiker in der Beziehungskrise

Katrin Burgstaller, 21. Februar 2012, 13:58
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    Österreichs Bevölkerung hat ein Basisvertrauen in die Institution - mit den Repräsentanten des Systems herrscht jedoch eine sehr große Unzufriedenheit. Im Bild: Pallas Athene, Göttin der Weisheit, die dem österreichischen Parlament den Rücken kehrt.

  • Ein Auszug aus dem Demokratiemonitoring zum Download.

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    Schlechte Noten für die Politiker erteilt die Bevölkerung, wenn es um die Verbundenheit zur Bevölkerung, die Uneigennützigkeit sowie um die Einhaltung von Versprechen geht.

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    Das Vertrauen in die Institutionen nimmt wieder zu. Die Gewerkschaft hat wieder so gute Vertrauenswerte wie vor der BAWAG-Krise. Die einzige Institution, die stetig  Vertrauen, verliert ist die Kirche.

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    60 Prozent der Befragten gaben an, bei keiner Partei Mitglied zu sein. "Dass man nichts verbessern kann" als Parteimitglied, ist einer der am häufigsten genannten Gründe dafür.

Langzeitstudie: Vertrauen der Österreicher in politische Institutionen steigt leicht - Vertrauen in Repräsentanten ist jedoch äußerst gering

Das Basisvertrauen der ÖsterreicherInnen in Institutionen wie Parlament, Polizei und Gerichte liegt im guten Mittelfeld und nimmt sogar leicht zu. Bezüglich der Repräsentanten des Systems herrscht jedoch eine sehr große Unzufriedenheit, das zeigt das Demokratiemonitoring der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft (SWS). Sehr schlechte Bewertungen gibt es für die heimischen Politiker wenn es um die Verbundenheit zur Bevölkerung, die Uneigennützigkeit sowie um die Einhaltung von Versprechen geht. Aus dieser Unzufriedenheit leitet die SWS ab: "Das Vertrauen in die Politiker ist äußerst gering." Studienautor Marc Bittner: "Solange das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber den Politikern nicht auf den Apparat abfärbt, so lange ist die Demokratie nicht bedroht. Aber es gibt unter den Leuten auch die Ansicht, es könnte sich langsam etwas Demokratiegefährdendes einstellen."

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Zu einem überraschenden Ergebnis kommt die SWS in ihrer Langzeitstudie zur Einstellung der österreichischen Bevölkerung gegenüber Politik und Institutionen ("Demokratiemonitoring"). Im November/Dezember 2011 gaben 1.173 Befragte an, dass sie wieder etwas mehr Vertrauen in die öffentlichen Institutionen hätten. Aus dem Zeitverlauf ist abzulesen: Die Kirche ist die einzige Institution, die seit 2005 stetig Vertrauen verliert. In einer Vertrauensskala von 1 (kein Vertrauen) bis 7 (größtes Vertrauen) rangieren Parteien (3,6) und die Medien (3,5) zwar auf einem niedrigen Niveau, trotzdem ist ein leichter Aufwärtstrend zu spüren. Mehr Vertrauen als die Parteien genießt übrigens das Parlament (4,1).

"Die Krisenabwehrreaktionen scheinen in den Köpfen der Bevölkerung nicht so schlecht abzuschneiden", sagt Studienautor Marc Bittner im Gespräch mit derStandard.at. "Die Akteure versuchen zumindest, etwas zustande zu bringen. Man sieht die Institutionen jetzt mehr arbeiten als in Zeiten, wo alles rund läuft." Das größte Vertrauen wird den Gerichten (4,7) und der Polizei (4,7) entgegengebracht. Die Justiz habe sich von ihren Vertrauensverlusten erholt, so Bittner. "Sie hat wieder das hohe Vertrauensniveau von 2005." Auch die Gewerkschaft hat sich erholt. Sie hat das Vertrauensniveau aus der Zeit vor der Krise erreicht (4,3) und befindet sich sogar im Aufwind, wie Bittner erklärt: "Die Gewerkschaft hat gut auf die Krise reagiert. Heute wird sie sogar als noch einflussreicher und hilfreicher als im Jahr 2005 angesehen."

Vertrauen als demokratische Größe

Die SWS erforscht seit 2005 das Vertrauen der Bevölkerung in die österreichische Politik, "um zu sehen, ob wir nicht in eine falsche Richtung steuern", so Bittner. Je höher das Vertrauen in die staatlichen Institutionen ist, desto wirkungsvoller könne Politik gemacht werden und desto besser funktioniere auch das Wirtschaftssystem. Österreich sei noch immer ein sozial relativ ausgewogenes Land, in dem es wenige Proteste gebe, sagt Bittner.

Misstrauen gegenüber Politikern

Das Vertrauen der Österreicher in das System scheint also noch stabil zu sein. Katastrophal sind hingegen die Vertrauenswerte für Politiker als Einzelpersonen. Von den mehr als 1.100 Befragten gaben fast 50 Prozent uneingeschränkt an, dass die PolitikerInnen die "Verbindung zu den BürgerInnen" verloren haben. Weitere 40 Prozent sagten, diese Aussage treffe "etwas zu". In ähnlichen Sphären bewegen sich die Werte bei den Aussagen "PolitikerInnen sind nur auf den eigenen Vorteil bedacht" und "PolitikerInnen versprechen viel und halten wenig". Bittner: "Das deutet darauf hin, dass die Bevölkerung zwischen Institutionen und ihren Proponenten deutlich unterscheidet. Sie hat ein Basisvertrauen in die Institution - mit den Repräsentanten des Systems herrscht jedoch eine sehr große Unzufriedenheit. Noch skeptischer stehen die Jungen den Proponenten unseres Systems gegenüber."

Parteipolitisches Engagement im "Einheitsbrei"

Politische Parteien haben zudem immer größere Schwierigkeiten, aktive Mitglieder zu bekommen. Das zeigt sich auch in der Befragung. "Als Mitglied einer Partei kann ich auch nichts verändern" und "Die Parteimitgliedschaft würde mir nichts bringen" sind die die am häufigsten genannten Gründe, weshalb die parteilosen Befragten eine Mitgliedschaft ablehnen. Von den mehr als 1.100 Befragten gaben 40 Prozent an, Mitglied einer Partei zu sein. Zugleich fürchtet fast die Hälfte, dass die parlamentarische Demokratie geschwächt wird, weil immer weniger Bürger sich zu einer Parteimitgliedschaft entschließen.

Vor allem die bis 25-Jährigen glauben, dass man mit einer Parteimitgliedschaft nichts verändern kann. Dementsprechend wenige von ihnen - nur 20 Prozent - gaben an, Mitglied einer Partei zu sein. Jede/r dritte Befragte erklärte, sich mit keinem Programm einer Partei identifizieren können. "Abgesehen von der FPÖ gibt es keine klaren Lagerbildungen, vielmehr sieht sich die Bevölkerung mit einem politischen Einheitsbrei konfrontiert", sagt Bittner. Also auch das fehlende ideologische Fundament könnte der Grund dafür sein, dass sich immer weniger einer Partei anschließen möchten.

Bürgerinitiativen statt Parteien-Hickhack

Das politische Engagement scheint sich von der Mitgliedschaft in einer Partei zu punktuellen Aktivitäten zu verlagern. Über 40 Prozent der Befragten stimmten etwa zu, dass man mit einer Bürgerinitiative politische Ziele erreichen kann, ihr trauen sie "viel Wirkungskraft" zu. Insbesondere Befragte mit höherer Schulbildung und bis 25-Jährige sind der Meinung, dass man so viel erreichen kann. Ebenfalls viel Wirkungskraft wird der Mitarbeit in politischen Nichtregierungs-Organisationen zugeschrieben.

Nicht parteigebundenes Engagement werde von der Bevölkerung immer stärker positiv bewertet, erklärt Bittner. "Viele Leute wollen sich dem parteipolitischen Hickhack nicht mehr stellen, sondern mit Gleichgesinnten etwas weiterbringen." Das Engagement ist oft punktuell und anlassbezogen - wie es aktuell etwa im Rahmen der ACTA-Proteste (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) sichtbar wird.

Wählen ist wichtig

Wahlen scheinen für die Bevölkerung nach wie vor von großer Bedeutung zu sein. Fast 60 Prozent halten die Nationalratswahl für "sehr wichtig", die Gemeinderatswahlen rangieren bei 55 Prozent - die Wahlen zum EU-Parlament hält nur jede/r Dritte für "sehr wichtig".

Bittner resümiert: "Solange das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber den Politikern nicht auf den Apparat abfärbt, so lange ist die Demokratie nicht bedroht. Aber es gibt unter den Leuten auch die Ansicht, es könnte sich langsam etwas Demokratiegefährdendes einstellen. Viele zweifeln etwa, ob die Politik den Wohlfahrtsstaat auch in Krisenzeiten aufrecht halten kann. Die Politik müsste sich bemühen den Politikerstand wieder aufzuwerten. Denn: Wenn sich die Bevölkerung von demokratischen Werten verabschiedet, ist das in Wahlen sehr schnell ablesbar." (Katrin Burgstaller, derStandard.at, 21.2.2012)

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sleepy
00
Schwachsinn ... also ich verlier meinen Glauben an den freien Journalismus!

Ihr armen Journalisten vom Standard. Könnt ihr Euch denn noch beim Zähneputzen in die Augen schaun ohne "Euch selbst vor Euch selbst" zu verleugnen.

"Ich kenn Dich nicht ... aber ich wasch dich trotzdem" müsste man da vor so einigen Badezimmerspiegeln zu hören sein, denn diese 1173 Befragten, die habt ihr Euch wohl aus der Feder zaubern müssen.

Das ist kriminelle Lügen- und Suggestivpropaganda!

Und ich mache es Ihnen und dem Leser ganz einfach hier eine Statistik zu erstellen:

Lesen sie doch einfach nur mal die Komments auf alle politischen Tagesthemen d. letzten 5 Monate und jetzt filtern sie all Leute raus welche über die Politiker auch nur EIN einziges gutes Wort verloren haben!

Das können Sie an einer Hand abzählen! Also bitte !

maj jong
00
28.2.2012, 11:34
Aaaaa...

stingats Gsecht's is ma liaba......

nosferatus3
00
28.2.2012, 00:13
wie kann man von einer demokratie sprechen

wenn die rating agenturen einen furz lassen, eilen faymann und spindlegger, asisstiert von der entzückenden fekter herbei und erklären uns, dass dies die neue duftnote ist.

nosferatus3
00
28.2.2012, 00:11
wie kann man von einer demokratie sprechen

Henriette Loderer
 
02
23.2.2012, 11:08
Würde

jedem Politiker wünschen, so leben zu müssen, wie die Bürger welche durch die von ihnen gemachten Gesetze gezwungen sind zu leben. Das würde einiges ändern.
Praktisches Beispiel: Politiker und ihre Experten die meinen man könne mit 1000 € oder weniger pro Monat in Wien leben sollten automatisch selbt mit den von ihnen verordenten Monatseinkommen leben müssen. Alles bis dahin angehäufte Vermögen und div. Nebenjobs müssten sofort einbezogen und abgestellt werden. Das wäre soziale Gerechtigkeit und eine sichere wirksame Einkommensquelle für den fast zu Tode geschluderten Staat.

Henriette Loderer
 
00
23.2.2012, 10:57
Alles genau verkehrt

Die Politiker Österreichs und ganz Europas initiieren genau den Zeitgeist, den sie zu bekämpfen behaupten. Die Maßnahmen die gesetzt werden sind absolut kontraproduktiv. Die einzigen Bürger welche davon profitieren sind die Politiker selbst und jene die sie mit ihren Maßnahmen protegieren ( Anwälte, Spitzenmnanager und Pseudoexperten etc.) Also die dünne Oberschicht welche nur durch Prodektion zu ihren weit überbezahlten geförderten und zugeschobenen lukrativen Posten kommen. Da sie aber von der Realität und den realen Anforderungen dieser Tätigkeiten keine Ahnung haben. da es ihnen an gelebter und eigener praktischer Erfahrung darin fehlt und Konsequenzen müssen auch absolut nicht befürchtet werden.

Isegrim1
00
22.2.2012, 20:04
Bei ca 1.200 befragten auf ganz Österreich zu schließen ist schon gewagt.

Man sollte so eine Umfrage wirklich einmal großflächig also so ca. 4 Mio befragte machen um ein Bild von der Bevölkerung zu bekommen.

ImmerwiederNeu
00
22.2.2012, 13:43
Genau so ist es....

Daher wurde eben der politische Kummerkasten eingerichtet...

http://www.politischerkummerkasten.at

Denn wahrscheinlich wissen die Politiker ja nicht mal Bescheid wie die Meinung der Österreicher aussieht..

Henriette Loderer
 
00
23.2.2012, 15:22
wissen

tun die das schon und die Foren lesen zumindest ihre dafür bezahlten und geförderten Ratgeber und Experten. aber diese beachten und Gesetze zum Wohle der Bürger, das machen sie nicht. Brauchen sie auch nicht, weil alle Politiker und ihre Mitläufer und Mitarbeiter profitien davon, ganz egal was sie machen oder auch nicht. So blöd kann eine Maßnahme oder Entscheidung gar nicht sein. Sollten sie politisch nicht mehr tragbar sein, dann wechseln sie eben in die Privatwirtschaft in einen Spitzenmanager- oder höchstdotierten Beraterjob und kassieren zusätzlich Minister oder Abgeordnetenpensionen + Einkünfte und Privilegien aus div. Nebenjobs.

Takeshi Kovacs
00
22.2.2012, 19:02
und die lesen das auch ....

gaaaaaanz sicher!! ;0)

Geppetto
 
00
22.2.2012, 13:42
Demokratie nicht bedroht

Mm ist die Demokratie weniger durch die "Bevölkerung bedroht", als durch manche Politiker + dem, was sich über eben diese durch die Hintertür in die Politik reinschummelt.

Das Antikorruptionspaket (möge es schnell und Lückenlos umgesetzt werden) ist ein ausgezeichneter "Vertrauensbeweis", ist es, ist es nicht?

Rueda De Fuego
00
22.2.2012, 12:46

Rücktrittskultur einhalten bitte!

Entfesselter Prometheus
05
22.2.2012, 12:45
Wir haben keine Demokratie

Einzige Definition bis heute ist die griechische und diese Demokratie ist etwas völlig anderes als das heute, wenn nicht sogar das Gegenteil. Schon die landläufige Angabe der Übersetzung ist falsch, aber wen interessierts.

Parteien sind darin nicht vorgesehen. Schon der Name verrät die totale Verneinung der "Herrschaft des Volkes" da ein PARTei immer nur einen Teil vertritt und auch nur von einem (kleinen) Teil gewählt wird und somit auch stets Klientelpolitik betreibt. Ein Unding sondergleichen. Eigentlich müsste jedes Volk so etwas ablehnen. Aber noch schlimmer wird es wenn alle paar Jahre gewählt wird. Dann ist die totale Lähmung vorprogrammiert und die unterbelichten Taschenvollstopfer-Blockwarte allüberall.

StVO2
00
22.2.2012, 22:08
Und wie bitte

soll den eine Demokratie wie im alten Athen in einem heutigen Staat praktiusch funktionieren?

länge ist die neue breite
00

Internet! Ganz einfach!

StVO2
00
Hat jeder Wahlberechtigte Internet?

DAzu kommt noch, wie das Beispiel des E-Votings bei der ÖH-Wahl gezeigt hat, das Problem mit der Verfassungsmäßigkeit.
Haben Sie auch schon daran gedacht.
Außerdem, glauben Sie dass jeder Bürger über alle Themen der Politik Bescheid weiß und sich über die TRagweite seiner allfälligen Handlungen im klaren ist?

das ende ist nah
00

du darfst wahlen nicht so schwarz weiß sehen.
es geht vielmehr um sinnvolle vorschläge und darum diese umzusetzen.

StVO2
00
Zwischen Vorschlägen und Wahlen

dürfte wohl ein erheblicher Unterschied bestehen. Wahlen für Gremien wie NR, Landtag oder GEmeinderat müssen den Verfassungsbestimmungen entsprechen und da ist das E.Voting durchgefallen.

das ende ist nah
00

mit ja nein abzustimmen ist ja sowieso keine gute idee, online gemeinsam ein gesetz zu erarbeiten sollte schon drin sein.

StVO2
00
Ein anderes Paar Stiefel

Über ein Internetforum ein Gesetz zu erarbeiten kann sicher eine gute Sache sein, vorausgesetzt, es arbeiten auch Legistiger mit, sonst wird es nichts, da sonst die üblichen Verdächtigen jeden noch so guten Ansatz bis zur Unkenntlichkeit verdrehen könnten.
Dies hat aber nichts mit eoiner Wahl einer Gebietskörperschaft zu tun.
Derzeit besteht allerdings das Problem, dass die Bürger kein REcht auf die Einbringung eines GEsetzes haben.
Erste Ansätze laufen unter Bürgerbeteiligung in Salzburg, wobei es sich jedoch um ein dreistufiges Verfahren handelt.

no_milk_today
00
22.2.2012, 12:38

http://www.taz.de/1/archiv/... 2/18/a0053
[unter ausschluß der öffentlichkeit]

die beste demokratie, die es je gab. nicht, daß sie wichtig oder bedeutend wäre, aber doch.

dr.no3
00
22.2.2012, 12:21
Demokratiemonitoring

da wird überprüft wie viele noch an die
demokratielüge glauben

Tomee
00
22.2.2012, 11:19
vertrauen?

das, was die politik hier verlangt ist echt geil. "herr lehrer, vertrauen sie mir, ich hab alles gelernt". und herr lehrer soll glauben.....

behan
00
22.2.2012, 11:48

politisches verständnis der politiker?
politisches verständnis des volkes?

der apfel fällt nicht weit vom pferd

peter schmidt
 
01
22.2.2012, 11:17
Ich denke man hat einander verdient.

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