Verhaftungswelle gegen "Frauen in Weiß"

20. Februar 2012, 18:33
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"Schwäche und Nervosität des Regimes": Sicherheitskräfte sollen oppositionelle Menschenrechtlerinnen in Schach halten

Die in Frankfurt ansässige Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sieht eine Zunahme "willkürlicher Verhaftungen" von RegimegegnerInnen in Kuba im Vorfeld des Besuchs von Benedikt XVI. Das sei ein "Zeichen der Schwäche und Nervosität des kubanischen Regimes".

Laut "Kathpress" betrifft die Verhaftungswelle die oppositionellen "Frauen in Weiß". Allein am vergangenen Wochenende sollen 30 Frauen verhaftet worden sein. Laut Bericht des aus Miami sendenden Oppositionssenders "Radio Marti" sollen Häuser und Wohnungen weiterer Menschenrechtlerinnen von kubanischen Sicherheitskräften umstellt worden sein.

Die "Frauen in Weiß" sind eine Gruppe von Müttern und Ehefrauen inhaftierter Kubaner. Als "Damas de Blanco" erlangten sie durch ihre gewaltlosen Proteste internationale Bekanntheit. Unter anderem wurde die Organisation 2005 vom Europaparlament mit dem Sacharow-Preis für Meinungsfreiheit ausgezeichnet. (APA/red)

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    Die Dissitentinnen der "Damas de Blanco" sind freiheitsraubende Einsätze kubanischer AgentInnen schon gewohnt.

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