Die europäische Elite der Theoretischen Physik trifft sich in der Obersteiermark
Graz - Schladming wird wieder zum Treffpunkt internationaler und
nationaler Physiker: Unter anderem reisen die beiden Nobelpreisträger von 1984 und 1999, Carlo Rubbia
vom CERN und Gerard 't Hooft von der Universität Utrecht, reisen zu den 50.
"Internationalen Universitätswochen für Theoretische Physik" in die
Obersteiermark, meldete die Universität Graz am Montag. Generalthema der Tagung
vom 25. Februar bis 3. März sind die Zukunftsperspektiven der Teilchenphysik.
Seit einem halben Jahrhundert trifft sich die europäische Elite der
Theoretischen Physik in Schladming. In englischsprachigen Vorlesungen werden die
neuesten Erkenntnisse vor allem jungen Wissenschaftern aus aller Welt näher
gebracht. Im Jubiläumsjahr haben sich laut Uni Graz über 160 Teilnehmer aus 27
Nationen zu dieser Fachtagung angemeldet. "Bis heute konnten wir neun
Physik-Nobelpreisträger zu unseren Vortragenden zählen. Heuer kommen gleich
zwei", freut sich Organisator Willibald Plessas vom Institut für Physik der
Universität Graz über den exklusiven Kreis der Referenten.
Das Generalthema 2012 ist "Prospects of Particle Physics" und behandelt die
neuesten Forschungsergebnisse vom Teilchenbeschleuniger LHC im CERN. Vor allem
wollen die Experten die Frage der Existenz des "Higgs-Teilchens" diskutieren,
dem einzigen Elementarteilchen im Standardsystem der Elementarteilchenphysik,
das noch nicht nachgewiesen werden konnte. Weiters sollen die Problematik von
Dunkler Materie sowie die Formulierung einer Theorie der Gravitation erörtert
werden. (APA)
Tagung
"50. Internationale Universitätswochen für Theoretische Physik -"Prospects of
Particle Physics", 25. Februar bis 3. März 2012, Schladming.
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