Zukunftsperspektiven der Teilchenphysik

20. Februar 2012, 14:40
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Die europäische Elite der Theoretischen Physik trifft sich in der Obersteiermark

Graz - Schladming wird wieder zum Treffpunkt internationaler und nationaler Physiker: Unter anderem reisen die beiden Nobelpreisträger von 1984 und 1999, Carlo Rubbia vom CERN und Gerard 't Hooft von der Universität Utrecht, reisen zu den 50. "Internationalen Universitätswochen für Theoretische Physik" in die Obersteiermark, meldete die Universität Graz am Montag. Generalthema der Tagung vom 25. Februar bis 3. März sind die Zukunftsperspektiven der Teilchenphysik.

Seit einem halben Jahrhundert trifft sich die europäische Elite der Theoretischen Physik in Schladming. In englischsprachigen Vorlesungen werden die neuesten Erkenntnisse vor allem jungen Wissenschaftern aus aller Welt näher gebracht. Im Jubiläumsjahr haben sich laut Uni Graz über 160 Teilnehmer aus 27 Nationen zu dieser Fachtagung angemeldet. "Bis heute konnten wir neun Physik-Nobelpreisträger zu unseren Vortragenden zählen. Heuer kommen gleich zwei", freut sich Organisator Willibald Plessas vom Institut für Physik der Universität Graz über den exklusiven Kreis der Referenten.

Das Generalthema 2012 ist "Prospects of Particle Physics" und behandelt die neuesten Forschungsergebnisse vom Teilchenbeschleuniger LHC im CERN. Vor allem wollen die Experten die Frage der Existenz des "Higgs-Teilchens" diskutieren, dem einzigen Elementarteilchen im Standardsystem der Elementarteilchenphysik, das noch nicht nachgewiesen werden konnte. Weiters sollen die Problematik von Dunkler Materie sowie die Formulierung einer Theorie der Gravitation erörtert werden. (APA)


Tagung
"50. Internationale Universitätswochen für Theoretische Physik -"Prospects of Particle Physics", 25. Februar bis 3. März 2012, Schladming.
Programmdetails

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