Antwort auf Fekter

SPÖ gegen steuerfreien Unterhalt

20. Februar 2012, 14:24

Staatssekretär Schieder lehnt Familiensteuerreform ab und fordert stattdessen mehr Betreuungsplätze

Wien  - SPÖ-Finanzstaatssekretär Andreas Schieder ist gegen die Pläne von Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP), die Familien steuerlich zu entlasten. Er fordert daher zusätzliche Sachleistungen für Familien.

für eine steuerliche Entlastung der Familien. Im Gespräch mit der APA sagte Schieder am Montag, er sei eher "ein Verfechter von Sachleistungen". Der Schwerpunkt der SPÖ für eine Steuerreform liegt für Schieder in der Entlastung des Faktors Arbeit und der Belastung des Faktors Kapital. 

Besteuerung von Kapital "möglich"

Der SPÖ-Staatssekretär fordert auch eine Entlastung der kleinen und mittleren Arbeitseinkommen. Dafür hält eine stärkere Belastung des Faktors Kapital für "möglich". Bei allen Maßnahmen müssen seiner Auffassung nach Arbeit und Wachstum im Vordergrund stehen. Die Wirtschaftspolitik brauche Impulse, die Wachstum und Beschäftigung schaffen.

Schieder macht aber darauf aufmerksam, dass es bei einer Strukturreform nicht möglich sei, dass alle weniger zahlen. Deshalb müsse man die Entlastungsvorschläge auch gegenfinanzieren. In diesem Zusammenhang plädiert er neuerlich für das Schließen und Steuerlücken und für die Wiedereinführung der Erbschaftssteuer.

Den von Fekter geplanten Steuerfreibetrag von 7.000 Euro pro Jahr für Kinder lehnt Schieder ab. Er tritt stattdessen dafür ein, stärker in Sachleistungen zu investieren. Konkret meint er damit Kinderbetreuungseinrichtungen und ganztägige Schulformen. Das schaffe Beschäftigung und sei auch in frauenpolitischer Hinsicht besser, meinte der SPÖ-Staatssekretär. (APA)

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Titus Petronius
01
21.2.2012, 15:37
Und nun zu

anderen Sackgassen der Evolution.

viola1911
03
21.2.2012, 09:19

die spö regiert mit kleineren pausen seit eigentlich eh fast immer. trotz dieser "sozialdemokratischer" mitwirkung in so vielen regierungen ist der faktor arbeit so stark besteuert wie fast nirgendwo sonst.
für unternehmen und vermögende ist österreich dafür ein steuerparadies.
wie soll man daran glauben, dass diese um- und zustände gerade von einem politischen leichtgewicht wie schieder geändert werden.
ich lass mich gerne eines besseren belehren.
sollte er es schaffen den anteil an steuern von unternehmen und vermögen auf oecd-schnitt zu heben schick ich ihm eine kiste bier - versprochen.

Die Ente Lippens
11
21.2.2012, 15:34
Stimme voll zu. Unternehmen werden seit 40 Jahren laufend begünstigt, Einkommenssteuer von arbeitenden Menschen mit Familie (selbständig oder unselbständig) besteuert wie es in Deutschland und Frankreich nicht möglich wäre!

AlliGator
13
20.2.2012, 19:38
Der Herr Schieder hat "Strukturreform" nicht verstanden...

Die Strukturen unserer Beamtenheere und Geldverbrennungsmaschinen soll verschlankt werden.

Damit wir alle *viel* weniger zahlen.

Erst wenn das endlich mal erledigt ist kann auch gern wieder bei den Steuern herumgebastelt werden.

Ute Putz
13
20.2.2012, 19:02
in Frankreich

funktioniert das aber in etwa so, wie es Fekter vorschlägt. Die haben auch die gewünschte höhere Geburtenrate.

Ein Opel im Schafspelz
00
21.2.2012, 16:06

In Frankeich haben Sie Ganztagsschulen und flächendeckend Kindergrippen...

Besserwisser
00
21.2.2012, 17:08
Flächendeckende Kindergrippe? Und dagegen kann man gar nichts machen?

Ein Opel im Schafspelz
00
23.2.2012, 17:57

ups!
die armen, hoffe sie revanchieren sich nicht, wenn sie erwachsen sind.

Tirol6020
00
21.2.2012, 17:49
Impfen!

Marilynn E.
10
20.2.2012, 21:52

nein, die haben ein familiensplitting und nicht freibeträge. ein familiensplitting ist frauenfeindlich und rberücksichtigt die kinderlasten überproportional und ist deshalb kein taugliches instrument.

Die Ente Lippens
00
21.2.2012, 15:35
Familiensplitting ist frauenfeindlich aus sozialistischer sicht.

Marilynn E.
00
21.2.2012, 15:43

Noe, aus jeder sicht und auch laengst belegt in einem land wie oesterreich. Auch alle konservativen modernen frauen und maenner sind gegen ein splitting. Auch die fekter uebrigens, deshalb will sie ja freibetraege und gerade kein splitting, das sie selbst mal als absolut retro bezeichnet hat.

huhhhh
11
21.2.2012, 09:15

Hahaha, Frauenfeindlich und berücksichtigt Kinderlasten überproportional.

Gute Frau, genau der Ausgleich der Belastung durch Kinder ist hier die Aufgabe. Warum die Entlastung Frauenfeindlich ist, verstehen leider nur unsere lieben Quotenfrauen denen Kinder ohnehin egal sind.

Marilynn E.
00
21.2.2012, 15:28

Die unterhaltslasten durch die kinder beruecksichtigt man am besten durch freibetraege. Ein splitting ist dafuer ungeeignet. Und um die kosten der kinder geht es.

Die Ente Lippens
00
21.2.2012, 15:37
Sie verstehen immer noch nicht den Unterschied zwischen Kinderlosen und Nichtkinderlosen.

Deutschland und Frankreich zeigen es vor. SPÖ-Österreich weiß es trotz verheerender Ergebnisse besser. Die Freibeträge schaffen eine überproportionale Bevorzugung der Sozialbezieher gegenüber den Systemerhaltern.

Marilynn E.
00
21.2.2012, 15:39

Die freibetraege werden nur wirksam, wenn man steuern zahlt und entlasten die systemerhalter, Sie leuchte.

lola1234
00
21.2.2012, 02:30

„Quotient Familial“ in Frankreich wird nicht als Fördermaßnahme angesehen. Es gibt allerdings eine Latte von familienbezogenen Fördermaßnahmen in Frankreich.

lola1234
00
21.2.2012, 12:35
gehen Sie bitte zurück in den Urwald, aus dem Sie kommen.

Marilynn E.
11
21.2.2012, 10:39

das ist ja irrelevant. in einem land wie österreich, wo permanent das rabenmutterimage gedroschen wird, bewirkt ein familiensplitting eine frau-an-den-herd politik.

lola1234
00
21.2.2012, 12:21
Stimmt genau.

Die Einführung der Individualbesteuerung in Ö war ein Fortschritt.
Das Familiensteuersplitting wird in Frankreich als Beitrag zur 'horizontalen' Steuergerechtigkeit angesehen, und nicht als gesellschaftspolitsche Maßnahme. Das ist eines der Probleme in Österreich: Man versucht, 'irgendwie' mit ein und derselben Lenkungsmaßnahme immer gleich mehrere Effekte zur erzielen, anstatt sauber zu denken.

New Millenium Cyanide Christ
11
20.2.2012, 19:36

In Frankreich haben sie auch (soweit ich weiß, kam mal in einer ORF-Doku glaub ich)
- einen Rechtsanspruch auf einen kostenlosen Betreuungsplatz sofort nach der Geburt
- relativ kurze Karenzzeiten
- Pille danach und Abtreibung auf Krankenschein

das Gesamtpaket machts aus.

Victoria Karl
 
00
21.2.2012, 12:24

is nicht frankreich - sondern die schweiz

Rechtsanspruch auf Kinderbereuung
16 Wochen nach der Geburt Wochenschutz
Aber keine Karenzzeiten
Pille u Abreibung aus Krankenschein

lola1234
20
20.2.2012, 20:20
das Meiste ist falsch

leider. Hier reden wieder die Blinden von der Farbe.

New Millenium Cyanide Christ
00
20.2.2012, 22:06

Mag sein - dann trügt mich die Erinnerung. Wie ist es denn wirklich?

lola1234
30
21.2.2012, 02:24
Das sollten SIE recherchieren, bevor Sie etwas posten.

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