Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Das Sparpaket der Regierung werde den Großteil der Investments in Vorsorgewohnungen oder Zinshäuser kaum betreffen, die Folgen der neuen Steuer auf Veräußerungsgewinne seien überschaubar, sagten Experten des Immo-Dienstleisters EHL am Montag. Nur zu einem geringen Ausmaß seien solche Veranlagungen überhaupt steuergetrieben, die meisten Investoren würden primär Sicherheit suchen und lange veranlagen - über Jahrzehnte, etwa für die Enkel, und da werde die Rendite nur marginal negativ tangiert. In einigen Fällen gebe es sogar Vorteile, etwa bei einem Verkauf innerhalb von zehn Jahren und wenn der persönliche Grenzsteuersatz höher ist als die neuen 25 Prozent auf den Veräußerungsgewinn.
"Natürlich sind neue Belastungen niemals erfreulich", sagte Michael Ehlmaier, geschäftsführender EHL-Gesellschafter, am Montag vor Journalisten. Auch EHL-Investment-Experte Franz Pöltl räumte ein, dass die steuerlichen Änderungen "für die Betroffenen alles andere als positiv" seien. Die Segmente Vorsorgewohnungen, Zinshäuser und andere Wohn-Immos seien zumeist aber erst nach Jahrzehnten betroffen. Trotz der negativen Änderungen würden Immobilien nach wie vor Sicherheit bieten und das Inflationsrisiko abfedern, etwa durch Indexmieten.
Preise dürften weiter steigen
Die Nachfrage nach Vorsorgewohnungen und Zinshäusern werde weiterhin sehr gut sein, glaubt EHL, gerade die Verunsicherung durch die Griechenland-Krise habe die Vorteile solcher Engagements vielen Menschen wieder vor Augen geführt. Pöltl glaubt, dass die Preise sogar durchaus noch anziehen können, denn es gebe weniger Angebot.
EHL-Mietwohnungsexpertin Sandra Bauernfeind sieht den Rückgang bei Vorsorgewohnungen in den letzten zwei Jahren eher durch den Mangel an geeigneten Objekten und Grundstücken, etwa Baulücken oder Abbruchhäusern, bedingt. Seit 2000 seien in Wien immerhin zirka 8.000 Vorsorgewohnungen neu errichtet und verkauft worden, davon 700 im Jahr 2009, 600 in 2010 und geschätzte 550 bis 600 im Jahr 2011.
Renditen stabil
In Zinshäuser sei in Wien 2009 und 2010 jeweils mehr als 1 Mrd. Euro gesteckt worden, 2011 dürfte das Volumen auf 720 Mio. Euro zurückgegangen sein, und für 2012 rechne man mit einer Seitwärtsbewegung, so Bauernfeind. Die Renditen seien über die Jahre von rund 5 Prozent auf deutlich unter 4 Prozent gesunken. Die Preise sehe EHL aber bei Wohnungen und Zinshäusern "schon oben", daher glaube man nicht, dass die Rendite weiter sinken wird, so Ehlmaier.
Vorsorgewohnungs-Käufer seien heute überwiegend sehr gut mit Eigenkapital ausgestattet, teils gehe das bis zu fast 100 Prozent EK-Anteil, so Ehlmaier und Bauernfeind. Vor einem Jahrzehnt seien solche Käufe zu vier Fünftel steuerinduziert gewesen, mit 25 Prozent Eigen- und 75 Prozent Fremdkapital. Dem heutigen Käufer sei es egal, ob er 4, 3 1/2 oder 4 1/2 Prozent Rendite im Jahr erziele. Mehr als 90 Prozent der Investoren würden nicht auf den Veräußerungsgewinn hin kaufen, sondern sie wollten Sicherheit, meint Ehlmaier. (APA)
Verkaufsprozesse dreier Liegenschaften werfen laut Rechnungshof Fragen auf, generell soll viel zu günstig veräußert worden sein
Die Mieterlöse stiegen auf 730,6 Millionen Euro, ein Teil des Bilanzgewinns von 58,1 Millionen Euro wird als Dividende an die Republik ausgeschüttet
WKÖ, ÖVI, VII und ÖHGB beleben "Plattform Immobilienwirtschaft Österreich" wieder - Malloth: "Beste Köpfe zusammenstecken, bis weißer Rauch aufsteigt"
Soravia-Tochter wechselt Geschäftsführung aus: Auf Ferdinand Lechner folgt Michael Baert
In vier von neun Kategorien setzten sich beim diesjährigen "Cäsar" Frauen durch - Preis fürs Lebenswerk ging an Walter Stingl und Gerhard Nidetzky
Vorschläge für Honorare wie bei freien Berufen wurden bisher nicht aufgegriffen - Obmann Pisecky: "Wir brauchen drei Monatsmieten"
Wie viel darf man als Gemeindebau-Bewohner verdienen? Und sind die Österreicher eher Mieter oder Käufer?
Fachverbandsobmann Malloth sieht "konzertierte Attacke gegen eine ganze Branche"
Auslagerung als Verlustgeschäft: Erlösen von 114 Millionen Euro standen Kosten von mindestens 250 Millionen gegenüber
SPÖ will, dass Provision künftig vom Vermieter getragen wird - Experte Amann unterstützt die Idee: "Maklerdienstleistung ist Verkaufsförderung"
Flughafen Wien AG will mit oder ohne Partner aktiv werden - Objekte des einstigen "World Trade Center" werden durch Neubauten ersetzt
Wolfsberger J. M. Offner Immobilien GmbH übernimmt Betrieb für fünf Millionen Euro – Betrieb wird mit 100 statt 240 Mitarbeitern fortgeführt
Der Branchen-Terminkalender immobranche.at wurde um eine Datenbank für Aus- und Weiterbildungsangebote erweitert
Vorläufiger Zuschlag für Offner-Niedersüß-Gruppe - Betrieb könnte schon in zehn Tagen übergeben und weitergeführt werden
Wiener Airport geht laut Zeitungsbericht die Entwicklung der eigenen Liegenschaften an, erstes Projekt ist ein weiteres Hotel
Fertighaus-Hersteller startet mit "ELK Immobilien" und erweitert damit sein Produktportfolio
Bereits zum 7. Mal zeichnete die Kammer die besten Makler der Stadt aus. Obmann Pisecky sieht noch "Potenzial nach oben"
Peter Czapek wird CEO der Bank-Austria-Fondstochter, Thomas Hetz verlässt das Unternehmen
Mieterlöse sollen kräftig steigen, Neuentwicklungen für zusätzliche Einnahmen sorgen - Altes Zollamt in Wien-Erdberg wird gemeinsam mit Soravia neu bebaut
Waldviertler Fertighausunternehmen weiter auf Wachstumskurs
Präsident Weinberger fordert Einkommenskontrollen im geförderten Wohnbau
"Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft" will sich national und international besser vernetzen
IG Kultur will den Leerstand ums Eck sichtbar machen und fühlt sich von der Stadt allein gelassen
IG Kultur Wien startet Initiative gegen Leerstand - Online-Plattform soll noch Mitte November starten
Hamburger Initiative will "Bestellerprinzip" durchsetzen - Auch in Österreich wird immer wieder darüber debattiert, in vielen EU-Ländern zahlen Mieter keine Provision
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.