Dutzende Tote bei Busunfällen in Südamerika

20. Februar 2012, 06:42
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28 Todesopfer in Ibarra, 15 weitere in Goias

Sao Paulo - Bei Busunglücken in Brasilien und Ecuador sind am Wochenende mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen. Im brasilianischen Teilstaat Goias stießen zwei Busse frontal zusammen, wobei 15 Personen getötet und 30 verletzt wurden. Einer der Busse hatte nach Angaben der Verkehrspolizei vor der Kollision zu einem unerlaubten Überholmanöver angesetzt.

In Ibarra, 120 Kilometer nördlich der Hauptstadt Ecuadors, stürzte ein Bus in eine sechs Meter tiefe Schlucht, dabei starben 28 Menschen, 20 wurden verletzt. Nach Angaben des Katastrophenschutzes war der Fahrer des Busses offenbar mit überhöhter Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn unterwegs.

Ecuador ist nach Paraguay das Land mit den meisten Verkehrsunfällen pro 100.000 Einwohner in Lateinamerika. Im vergangenen Jahr kamen nach Angaben der Interamerikanischen Entwicklungsbank mindestens 5.150 Menschen auf den Straßen von Ecuador ums Leben, doppelt so viele wie 2010. (APA)

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