Kuba-Salsa im US-Exil

12. Juni 2003, 14:40
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Carlos Manuel Pruneda lief über

New York/Miami - Einer der populärsten Salsa-Sänger Kubas, der 30-jährige Carlos Manuel Pruneda, hat sich nach einem Konzert in Mexiko in die USA abgesetzt. Bei einer Pressekonferenz am Mittwochabend in Miami begründete er seinen Schritt damit, dass er der Doppelzüngigkeit der kubanischen Regierung "so satt" gewesen sei und sich nach der Freiheit gesehnt habe, in aller Welt aufzutreten: "Ich bin ehrgeizig, ich will keine Schranken für meine Musik."

Pruneda, Star der beliebten Salsa-Band "Carlos Manuel y su Clan" war nach einem Konzert in Mexiko City mit seiner Mutter und Schwester in die nordmexikanische Stadt Monterrey geflogen und hatte von dort ein Taxi in die Grenzstadt Matamoros genommen. Nachdem er die internationale Brücke nach Brownsville (Texas) überquert hatte, bat er US-Beamte um Asyl. Die USA erlauben allen Kubanern, die amerikanischen Boden erreicht haben, den Aufenthalt. (APA/dpa)

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