Sun: Java soll mehr Entwickler erreichen

12. Juni 2003, 14:47
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Bündel an Initiativen und Ankündigungen zur JavaOne-Konferenz als Lockmittel

Mit einem Feuerwerk an Initiativen und Ankündigungen zu Beginn seiner Java-Konferenz JavaOne will Sun die Reichweite seiner Technologie unter Entwicklern vergrößern. Alles in allem will Sun so die Anzahl der Java-Entwickler von drei Mio. auf zehn Mio. steigern. Bei den Endgeräteherstellern konnte inzwischen Sun ebenfalls einen Erfolg einfahren. Das Unternehmen erreichte, dass HP einen Teil ihrer PCs mit dem Java Run Time Environment ausliefern. "Project-Rave"

So hat der Konzern das "Project-Rave", das die Applikationsentwicklung vereinfachen soll, und das Content-Entwicklungstool für mobile Anwendungen, "Project Relator", sowie die jüngste Beta-Version des Java 2 Enterprise Edition (J2EE) 1.4 Software Developement Kit (SDK) vorgestellt. Als Hilfe für die Entwickler-Gemeinschaft startet Sun zusammen mit mehreren Partnern die Webseite Java.net.

"Drag-and-Drop"

Project Rave steckt derzeit noch in den Kinderschuhen und soll erst später im Jahr verfügbar sein. Mit dieser Initiative will Sun die Entwicklung von Java-Anwendungen weitgehend vereinfachen. Mittels einer grafischen Oberfläche mit "Drag-and-Drop"-Funktion sollen die Komponenten der Anwendung erstellt werden können. Diese erhalten damit ein konsistentes Aussehen. Vereinfacht wird außerdem der Zugang zu Datenbanken und Web-Services mit Hilfe von Java-to-XML-Technologien. Mit Project Relator will Sun vor allem die Verknüpfung von Java-Anwendungen mit der grafischen Benutzeroberfläche auf mobilen Endgeräten vereinfachen. Entwickler von Java 2 Mobile Edition können so für ihre Anwendungen auf Standard-Interfaces zurückgreifen. Eine erste Version von Project Relator soll Mitte 2004 erschienen.

Leichtere Verschmelzung von Java Technologien mit Web-Services

Mit J2EE 1.4 SDK will Sun vor allem die Verschmelzung von Java Technologien mit Web-Services erleichtern. Das Open-Source-Tool erhält dazu nach Angaben von Sun wichtige Erweiterungen. So sollen die Basic Profile-Spezifikationen des WS-I Gremiums in vollem Umfang unterstützt werden. Damit will Sun vor allem sicherstellen, dass die einzelnen Komponenten der Web-Services miteinander funktionieren. (pte)

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