Wiener verbrauchen um ein Viertel mehr Wasser

16. Juni 2003, 11:02
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Über 500.000 Kubikmeter täglich

Wenn es so heiß ist wie jetzt, baden alle am Liebsten im kühlen Nass - aber auch im Haushalt wird mehr Wasser verwendet. "In den vergangenen zwei, drei Tagen ist der Wasserverbrauch in Wien stark angestiegen", sagte Arthur Krepelka, stellvertretender Leiter der Lastenverteilungszentrale der Wiener Wasserwerke. Mehr als 500.000 Kubikmeter des kostbaren Guts konsumieren die Wiener und Wienerinnen dieser Tage, die Tendenz sei weiterhin stark steigend. Befürchtungen, dass das Wasser nicht ausreichen könnte, hatte er nicht: "Es ist genügend Wasser da."

"Gießen, Spritzen und andere Gartentätigkeiten"

Der tägliche Wasserverbrauch beträgt im Jahresdurchschnitt 400.000 Kubikmeter. Zurzeit fließe aber viel mehr Wasser als gewöhnlich durch Wiens Leitungen, besonders Abends zwischen 18.00 und 20.00 Uhr. "Gießen, Spritzen und andere Gartentätigkeiten", gab Krepelka dabei als Hauptgründe an. Denn die Abendstunden, wenn die Sonne langsam untergehe, seien einfach die klassischen Gießstunden. Die große Trockenheit und die ausbleibenden Niederschläge erhöhen natürlich den Konsum.

Im Sommer werde natürlich - durch die trockene Jahreszeit bedingt - öfter der Wasserhahn aufgedreht. "Duschen oder Wasser Trinken sind aber nicht wirklich relevant", sagte der Gemeindebedienstete. Auch Swimmingpools oder Becken in den Freibädern würden nicht sehr viel ausmachen, da sie normalerweise meistens schon Anfang Mai gefüllt werden. (APA)

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