Gerichtsverfahren abgewendet

12. Juni 2003, 10:55
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Michael Jackson und Finanzberater einigen sich zu Millionenklage

Popstar Michael Jackson und sein früherer Finanzberater haben sich am Mittwoch in einer Millionenklage außergerichtlich geeinigt. US-Medienberichten zufolge bestätigte Jacksons Anwalt die Beilegung des Geldstreits, ohne jedoch Einzelheiten der Absprache bekannt zu geben.

Klage wegen Vertragsbruch und Betrug

Am 18. Juni sollte das Verfahren vor einem Gericht in Los Angeles beginnen. Das südkoreanische Unternehmen Union Finance and Investment Corporation hatte den Popstar bereits im April 2002 wegen Vertragsbruch und Betrug auf zwölf Millionen Dollar (10,21 Mill. Euro) Schadenersatz verklagt.

"Ttickende finanzielle Zeitbombe"

Laut Klageschrift hatte der King of Pop das Beratungsunternehmen 1998 damit beauftragt, seine Finanzen zu regeln, doch Jackson habe die Firma nicht dafür entlohnt. Die Kläger bezeichneten den 44-jährigen Sänger als eine "tickende finanzielle Zeitbombe", der durch seinen extravaganten Lebensstil kurz vor dem Bankrott stehe. (APA)

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