Hewlett-Packard will nicht weiter in Deutschland investieren

12. Juni 2003, 10:24
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Gründe: Rahmenbedingungen unsicher, das Land sei überreguliert, das Arbeitsrecht "starr" und die Abgaben zu hoch

Der US-Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) plant offenbar wegen der wirtschaftspolitischen Bedingungen in Deutschland vorerst keine neuen Investitionen. Das sagte HP-Deutschland-Chef Jörg Menno Harms in einem Interview mit dem "Tagesspiegel". Die Rahmenbedingungen seien zu unsicher, das Land sei überreguliert, das Arbeitsrecht "starr" und die Abgaben zu hoch, zitierte das Blatt den Manager zur Begründung.

Bessere Konditionen

In anderen europäischen Ländern seien die Konditionen besser, sagte Harms demnach. So habe man den Personalabbau im Zuge der Fusion mit dem Konkurrenten Compaq in Großbritannien schneller vollzogen. Dort stelle HP jetzt wieder ein. In Deutschland beschäftigt HP laut "Tagesspiegel" rund 7.800 Mitarbeiter. (APA/AP)

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