Flughafen Wien kämpft mit Irak und Sars

12. Juni 2003, 10:11
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Weniger Passagiere im Mai - Einbruch vor allem bei Flügen nach Fernost

Wien - Der börsenotierte Flughafen Wien bekommt weiterhin die Nachwirkungen des Irak-Krieges und der Lungenkrankheit Sars zu spüren. Diese beiden Faktoren waren die Hauptgründe für einen Rückgang im Passagieraufkommen um 1,1 Prozent im vergangenen Monat Mai, teilte der Flughafen am Donnerstag in einer Presseaussendung mit. Von Jänner bis Mai 2003 liegen die Passagierzahlen mit 1,041.032 beförderten Fluggästen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2002 aber noch mit 3,3 Prozent im Plus, bei den Transferpassagieren beträgt das Plus 2,3 Prozent.

Bei den Flugbewegungen (Starts und Landungen) verzeichnete der Vienna Airport in den ersten fünf Monaten einen Zuwachs von 4,7 Prozent und beim Höchstabfluggewicht (MTOW) ein Plus von 6,6 Prozent. Die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 2,3 Prozent und die abgefertigte Frachttonnage um 15,6 Prozent.

Ein Drittel weniger nach Fernost

Im Monat Mai gab es Einbrüche vor allem in Richtung Fernost (minus 33,3 Prozent), den Nahen und Mittleren Osten (-16,1 Prozent) sowie nach Nordamerika (-9,5 Prozent). Aus diesen Rückgängen resultierend wurde auch bei den Transferpassagieren ein Minus von 5,9 Prozent verzeichnet. Die Bewegungen stiegen im Mai um 1,6 Prozent, das Höchstabfluggewicht um 1 Prozent und die Luftfracht um 6,3 Prozent. (APA)

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    Auch der Protest gegen die Pensionsreform hat im Mai Fluggäste abgeschreckt - So mancher Passagier musste zu Fuß zur Abflughalle

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