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Der US-Astronaut beim Händeschütteln mit "Robonaut 2", mittlerweile Hightech-Crewmitglied der Internationalen Raumstation ISS.
Seit Jahrzehnten wird prophezeit, dass das Zeitalter der Roboter praktisch um die Ecke liegt. Gemeint sind damit nicht kabellose Hightech-Staubsauger und Rasenmäher, die auch ohne menschliche Hilfe das Gras klein schneiden, sondern all die intelligenten Blechmänner und -frauen, die wir bisher nur aus zahllosen Hollywood-Produktionen kennen. Während wir also weiterhin sehnsüchtig auf eine Zukunft voller Film-Roboter warten, übersehen wir, dass diese inzwischen längst begonnen hat. In den vergangenen Jahren haben Roboter bereits Aufgaben übernommen, die bis dahin ausschließlich Menschen erfüllt haben: Sie helfen bei der Altenpflege, schießen auf Menschen, operieren Patienten, fliegen als Astronauten zur ISS oder überwachen Häftlinge im Gefängnis. Nicht immer sind sie bei ihrer Tätigkeit den Menschen überlegen, aber vermutlich wird sich das in absehbarer Zeit ändern.
Das US-amerikanische Onlinemagazine Slate hat sich der wichtigsten sozialen, juristischen und ethischen Fragen angenommen, die sich als Konsequenz der zunehmenden Integration von Robotern in unsere Gesellschaft ergeben: Wie geht man mit Fehlfunktionen und den daraus resultierenden Sicherheitsproblemen um? Wer wird zur Verantwortung gezogen, wenn beispielsweise ein Roboter-Wachmann mit Lizenz zum Schießen eine auf ihn gerichtete Waffe nicht von einer Eistüte in einer Kinderhand unterscheiden kann? Welche Folgen hat der Einsatz von Robotern auf Gesellschaft und Arbeitswelt?
Der Essay, der auf dem vom MIT herausgegebenen Buch Robot Ethics basiert, nennt ein Beispiel, das die kommenden Probleme durchaus plausibel dokumentiert: Sollten sich Roboter in Zukunft als die besseren Chirurgen herausstellen und in jedem durchschnittlichen Hospital eingesetzt werden, dann werden bestimmte, vermutlich heikle Operationen immer seltener von Menschen durchgeführt, was auf lange Sicht einen Verlust von praktischer Erfahrung bedeutet: Immer weniger Ärzte werden das können, wozu die Roboter in der Lage sind und das medizinische System wird damit abhängiger von den künstlichen Chirurgen. Die schöne neue Roboterwelt wird der Gesellschaft also mit Sicherheit auch so einiges kosten...
--> Slate: The Big Robot Questions
(red)
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.. und die Robotik wird uns nie "überholen",
denn das würde bedeuten, dass jemand etwas produziert , das nach einer Teaching Phase etwas "unkontrollierbares" tut - und das wird keiner machen!
Wenn ein Robo-Staubsauger nicht das macht, was man von ihm erwartet, wird er entweder "neu gestartet" ;-) , remote upgedatet, komplett umprogrammiert oder die Serienproduktion wird eingestellt ....
So komplex die Systeme auch sein werden - der Entwickler wird immer eine Möglichkeit suchen, sein Produkt zu debuggen um Fehlverhalten zu analysieren und zu beseitigen (siehe: Neuronaler Netze Debugger ect..) - das bedeutet aber auch, dass jeder Rechenschritt erfass- und erklärbar bleibt - komplexität hin oder her
@oas: Du übersiehst die Nachteile. Ein Beispiel steht im Artikel: wenn Roboter mehr und mehr die Arbeit von Menschen ablösen, wird es mehr Arbeitslose geben und weniger Menschen, die die Arbeit beherschen. Roboter und Menschen sollten gemeinsam arbeiten und nicht einer durch den anderen ersetzt werden.
@cygnusxone: Denk mal den umgekehrten Weg. Er könnte auch das Kind töten, wenn er die Eistüte nicht von einer Waffe unterscheiden kann...
Das gemeinsam Arbeiten wird kaum möglich sein, das vieles bestenfalls noch vom Menschen beobachtet und notfalls abgebrochen werden kann. Die Prozesse zur Entscheidungsfindung von Computern und Menschen sind grundverschiedene und darüberhinaus kommt der Mensch in der Geschwindigkeit einfach nicht hinterher.
Die Arbeitslosigkeit sehe ich nicht als Problem, solange Mechanismen geschaffen werden, die die Menschen mit den Früchten der schnellen, billigen Arbeitskraft von Maschinen versorgen.
Das bringt mit sich, dass viele Bereiche vom Markt zur reinen Verteilungsebene umgebaut werden, zumindest, was die Grundbedürfnisse an Nahrung, Wohnung, Kleidung, Transport- und Kommunikationsmittel betrifft.
Die heutigen Chirurgen können sicher nicht so schnell operieren, wie die Chirurgen vor Einführung der Narkose; weiters können Ärzte heute kaum noch perkudieren, geschweigedenn aus einer Stuhlbeschau und Harnverkostung die gleichen Informationen ziehen, wie frühere Kollegen.
heutige Chirurgen sind sicherlich nicht so schnell wie früher, da sie viel mehr Informationen beziehen als früher -und der Workflow viel detaillierter definiert ist [Anamnese, Absprachen, Laborwerte, Hygiene, Kostenübernahme ect..]
Und rumklopfen, im Stuhlgang herumstochern und einen Schluck Urin gurgeln .. dass dieser Schwachslnn nicht mehr beherrscht wird - ist eh normal...
Aber: Die "Roboter-Revolution" in der Medizin ist nicht das reale Ziel. Das richtige Wort wäre "High-tech". Nanotechnologie in der Medizin ist immer noch potenter als jegliche "Roboter-Thematik"...
Ein sehr guter ARTE Bericht unter: http://www.youtube.com/watch?v=TFLNWHsw4ro
Auch die Chirurgen werden davon profitieren.. Ich denke da an Nano-Skalpelle...
und kommt aus der science fiction. irgendwann werden roboter sich (ähnlich dem menschen) selbst entwerfen/designen und dank ihrer daraus resultierenden extrem schnellen evolution schließlich intelligenter als wir. danach werden sie erkennen wie ineffizient und des*truktiv der mensch ist und versuchen uns auszur*otten. es sei denn, sie entdecken uns als rohstoff oder gar spielzeug.
Da unterschätzen sie die Menschen aber gewaltig.
Es wird zu einer Verschmelzung von NI und AI kommen. Die Maschine dient dem Menschen dazu sich vom sterblichen Körper zu lösen, bez. das biologische Vehikel zu verbessern und am Leben zu erhalten und dann auch den menschlichen Geist zu erweitern. So schnell wird uns die Technik nicht über den Kopf wachsen.
kann man die menschheit gar nicht genug unterschätzen:
pri*mitive motive, pri*mitives gehabe, pri*mitive methoden gepaart mit einer ein*fältigkeit, die von außen betrachtet irgendwo zwischen lächer*lich und erbärm*lich wahrgenommen werden muss. lassen sie sich von koryphäen a la einstein nicht täuschen. die sind eine absolute minderheit.
die die feilgebotenen Waren bezahlen, die Konsumroboter, wird fleissig gearbeitet. Dann erübrigen sich Löhne, Arbeitskräfte, Rentner, Kindergärten, Spitäler, Schulen u. dgl., alles viel zu teuer, wer sollte denn das bezahlen und diese Diskussion über "Renteneintrittsalter" oder "Lebensarbeitszeit" erübrigt sich, da weder die Produktions- noch die Konsumationsroboter sowas brauchen.
roboter beziehen "ein gehalt"!
was kostet mich ein mensch / pro geleisteter arbeit.
was kostet mich ein "roboter" / pro geleisteter arbeit.
wenn der "roboter" billiger wird, wird er eingesetzt.
daher wird auch nix gratis, sondern maximal billiger in der herstellung.
Aha dann zeigen sie mir bitte mal den gehltsscheck auf den An Roboter drauf steht^^
was sie da machen ist kosten nutzen analyse und hat rein gar nichts mit gehalt von robotern zu tun
die kosten die ein roboter mit sich birngt sind betriebs wartungs und anschaffungskosten da giebts kein gehalt dabei.
"cygnusxone" und "invodaseibua".
wie cygnu... schon sagte: "also das roboter kein gehalt beziehen halt ich für ein bisschen naiv.
braucht man ja nur mit heute vergleichen. ein bagger ist ja auch ned kostenlos, obwohl der sicher nie nach geld fragt."
ich mache eine kosten/nutzen analyse, ist schon richtig. aber genau auf der basis entscheidet es sich ob ein roboter zum einsatz kommt oder der "arbeitsfaktor" mensch gebraucht wird. anschauliches beispiel: wien westbahnhof: die putzfrau am klo (welche die 50 cent kassiert) wurde durch einen schranken-(roboter) wegrationalisiert.
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