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Warum er sich manchmal als Getriebener sieht, sagte Herbert Stepic gegenüber Renate Graber.
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STANDARD: S&P hat Österreich das Triple-A genommen, Moody's den Ausblick auf negativ gestellt. Einer der Gründe ist das Ost-Engagement der Banken. Überrascht?
Stepic: Bisher hat Moody's eher auf die Stärken des Ratingsubjekts abgestellt, S&P auf die Schwächen. Dass nun beide das Ostrisiko der Banken als Abstufungsgrund nennen, finde ich gelinde gesagt verwunderlich.
STANDARD: Weil Sie im Osten kein Risiko vermuten?
Stepic: Bis auf Ungarn und Weißrussland wegen seiner Hyperinflation geht es Osteuropa gut und zum Teil deutlich besser als den südlichen Euroländern. Die Argumentation Österreichrisiko wegen Ost-Engagement halte ich für völlig verfehlt.
STANDARD: Die Ratingagenturen beschäftigen Ökonomen, sind die alle falsch informiert?
Stepic: Die bewerten Risken, die sich seit der Krise 2009 deutlich verbessert haben oder gar nicht mehr vorhanden sind. Die volkswirtschaftliche Lage im Osten hat sich verbessert, die Leistungsbilanzdefizite sind drastisch reduziert, die Wettbewerbsfähigkeit ist verbessert, die Auslandsverschuldung liegt bei der Hälfte jener der EU-Länder. Also: Wo ist das Risiko?
STANDARD: Warum sehen das die Ratingagenturen anders?
Stepic: Weil Osteuropa noch immer viel Aufholbedarf hat und weil sie Emerging Markets generell für risikobehaftet halten.
STANDARD: Wenn es so ist, dass die US-Experten die Lage verkennen: Warum haben die Banken nicht lobbyiert, um die Sicht auf Österreich und Osteuropa zu ändern?
Stepic: Ich reise ohnehin herum wie ein tibetanischer Mönch und zeichne ein differenziertes Bild. Die Lobbykraft ist offenbar unzureichend, um diese fixe Meinungen kurzfristig zurechtzurücken.
STANDARD: Notenbankchef Ewald Nowotny unterstellt S&P eine "politische Entscheidung". Amerika gegen den Euro?
Stepic: Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, glaube nicht, dass es darum geht. Aber: In angloamerikanischen Kreisen ist die Kenntnis und Einschätzungsfähigkeit von Zentral- und Osteuropa suboptimal ausgebildet. Das weiß ich aus eigener Erfahrung von Roadshows; eigentlich kennen sich diesbezüglich nur europäische Auswanderer aus und jüdische US-Bürger, die Österreich und den Osten gut kennen. Die Amerikaner sehen Osteuropa undifferenziert und immer noch als ein einziges Gebilde. In New York reden heute noch acht von zehn Leuten vom Ostblock, das sagt doch bitte schon alles.
STANDARD: Die Ratingagenturen: ignorant?
Stepic: Ja, die sind ignorant. Anders gesagt: Die Länder im Osten sind nicht interessant genug für sie. Die Agenturen haben die ganze Welt als Spektrum, für sie sind diese kleinen Länder, der Balkan, nur Nebenschauplätze.
STANDARD: In Ungarn mussten Sie trotzdem 350 Millionen Euro nachschießen, noch einmal 100, 150 Millionen sind nötig ...
Stepic: Die Zahl kann ich nicht bestätigen, aber wir haben das Gröbste überstanden. Ungarn wird noch einige Jahre mit der Krise zu kämpfen haben. Bei den anderen Ländern sehe ich das aber nicht.
STANDARD: In der Ukraine hat die RBI auch kräftig wertberichtigt ...
Stepic: Wertberichtigt habe ich im Lauf der Zeit in vielen Ländern; die Ukraine war fünf Jahre lang politisch destabilisiert. Aber im Vorjahr haben wir dort wieder ganz gut verdient.
STANDARD: Wenn alles so gut ist im Osten, warum müssen die Banken dann so viel wertberichtigen?
Stepic: Das war eine Folge der Krise 2009, in der Osteuropa wirklich gravierend gelitten hat. Wir haben zwar auch 2011 noch wertberichtigt, aber viel weniger als zuvor. Die Lage im Osten hätte sich deutlich beruhigt - wären nicht die peripheren EU-Länder als Problem entstanden.
STANDARD: 2009 haben Sie und Ihre Kollegen dasselbe gesagt: Alles nicht so schlimm, geht vorbei.
Stepic: Wäre es auch, wären dann nicht die EU-Länder in die Krise geraten. Ich bleibe dabei: Zentral- und Osteuropa sind mittelfristig die interessantesten Märkte für eine in Europa tätige Bank. Die RBI hat rund 65 bis 70 Prozent ihres Kreditbedarfs in Zentral- und Osteuropa von Privatkundeneinlagen vor Ort - daraus ein Risiko für die Volkswirtschaft Österreich abzuleiten ist weit hergeholt.
STANDARD: Sie sind bis Weißrussland gegangen und haben jeden Tag irgendwo eine Filiale eröffnet ...
Stepic: Das waren zwölf, fünfzehn Filialen pro Land im Jahr.
STANDARD: Man kann alles schönreden.
Stepic: Ich rede nicht schön, natürlich war das ein rapides Wachstum. Wegen der Filialexpansion habe ich kein schlechtes Gewissen, aber das Kreditwachstum war eindeutig überhöht und überhitzt im Osten. Das habe ich aber schon vor Jahren gesagt.
STANDARD: Warum haben Sie nicht gebremst?
Stepic: Wenn wir in einem Markt, der 35 Prozent pro Jahr wächst, zwei Jahre deutlich weniger wachsen als die Konkurrenz, sind wir weg vom Fenster. Ab einem bestimmten Zeitpunkt kann man nur ausscheiden oder mittun.
STANDARD: Und darum haben alle österreichischen Banken Fremdwährungskredite vergeben, die Kunden wie Banken schwer unter Druck gebracht haben?
Stepic: Ganz konkret: Wir haben in Rumänien ein Jahr lang keine Schweizer-Franken-Kredite an Private vergeben und drastisch Marktanteile verloren. Ich habe damals bei politischen Entscheidungsträgern dafür plädiert, Fremdwährungskredite an Private sehr einzuschränken oder zu verbieten, aber das war unerwünscht, weil es den Transformationsprozess verzögert hätte. Da war es klar für uns: Wir müssen das Fremdwährungskreditgeschäft für Private machen.
STANDARD: Sie brauchen mehr Eigenkapital, die RZB will bis Juni rund drei Milliarden Euro aufstellen. Wo stehen Sie?
Stepic: Bei 1,4 Milliarden. Wir werden es schaffen. Wenn jetzt die Zeit angebrochen ist, in der Risikoüberlegungen den Ertrag stechen, dann soll mir das recht sein. Wir werden niedrige Renditen fahren, aber dafür ein sehr abgesichertes Geschäft.
STANDARD: Sie brauchen dringend Eigenkapital, warum haben Sie dann die polnische Polbank gekauft? Damit steigt der Kapitalbedarf noch weiter.
Stepic: Aus strategischen Gründen; wir waren zu klein in Polen. Und die Kaufentscheidung fiel, lange bevor die neuen Eigenkapitalvorschriften der europäischen Aufsicht EBA am Tisch lagen.
STANDARD: Sie selbst werden gemäß Sparpaket künftig eine Solidarabgabe zahlen. Wie viel?
Stepic: Ich weiß es nicht. Diese Abgabe bringt inhaltlich gar nichts, ist aber offenbar für die Psychohygiene in Österreich nötig, darum werde ich gern meinen Beitrag leisten. Strukturänderungen sind in dem Sparpaket nicht enthalten, aber das überrascht mich nicht. (DER STANDARD, Printausgabe, 20.2.2012)
HERBERT STEPIC (65) ist seit 1973 bei Raiffeisen. 1987 wurde er Mitglied des RZB-Vorstandes, zuständig für das Auslandsgeschäft. 2001 wurde er Vorstandschef von Raiffeisen International, seit Oktober 2010 ist er Vorstandschef der Raiffeisen Bank International, die in 17 Ländern aktiv ist.
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einerseits ist das Geschäftsvolumen gewaltig (für ein Land wie Österreich), andererseits eben auch ein grosser Teil an lokalen Einlagen.
Nur das Volumen war 2007, 2008 usw. auch schon gewaltig.
Warum dann erst jetzt die Abstufung ?
PS: Ratet mal, welches Rating Enron bis 4 Tage vor dem Crash hatte ?
problem mit austria-sie glauben, wir wären auch im eastern block gewesen. Das denken auch durchaus gebildete leute, die man auf geschäftsreise oder im flieger trifft, wenn man inneramerikanisch oder transkontinental unterwegs ist - 2012!
.... einen Seniorpartner von PWC in Florida getroffen.
Der hatte das Jahr davor Wien besucht und war ganz erstaunt, dass es keine Ruinen (aufgrund der Bombardierungen im WK2) zu sehen gab.
Statistisch haben wir ca. 50% Amis getroffen, die gar nicht mal wussten, dass es Austria gibt bzw. von den berühmten Kangoroos schwärmten....
für den im Falle eines Zusammenbruchs der Staat viel zu klein ist um ihn aufzufangen. Nicht also, dass Osteuropa ganz besonders risikoanfällig wäre, sondern vielmehr daß das Engagement österreichischer Banken in diesem Gebiet im Vergleich zur Landesgröße viel zu groß ist schafft das hohe Landesrisiko für Österrreich, was seinem Niederschlag in der Bewertung der Ratingargenturen findet. Mit diesem sehr relevanten und von vielen großmundigen Ösi Politikern stets geleugneten Risiko, ist Österreich einfach kein Musterschüler mehr, was genau die Bedeutung von AAA ist. Wenn österreichische Politiker nicht derart fußlahm und eingelullt wären, dann müssten sie Raifeisen und Co diesen Schaden schon längst in Rechnung stellen (Idee für Sparpaket).
UBS: 270% des Schweizer BIP (und nur 3,6% EK-Quote)
ING: 213% des holländischen BIP
Credit Suisse: weitere 208% des Schweizer BIP
.....
Erste Group: 74% des österr. BIP
Bank Austria: 70% des österr. BIP
Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehm... html#image
kein Vorbild, aber beide Länder heben sich anderwertig stark von Österreich ab, Holland durch seine Konkurrenzfähikgkeit und die Schweiz durch ihre international einzigartige Stellung als Steueroase und sicherer Hafen. Außerdem besteht bei Bank Austria, ERste Group und Raifeisen ein Klumpenrisiko weil sie alle in der gleichen Region aktiv sind, und zusammen kommt ihre Bilanzsumme eh auf mehr als 210% des BIP.
Die Maria hat eh schon g'meint, dass noch ein paar Milliarden übrig sind.
Und wenn es nicht reicht, dann schließen wir halt ein paar Krankenhäuser oder erhöhen wieder mal die Steuern auf Arbeit ein wenig.
Das wird schon. Wir ÖVPler müssen schließlich zusammen halten.
"....eigentlich kennen sich diesbezüglich nur europäische Auswanderer aus und jüdische US-Bürger, die Österreich und den Osten gut kennen."
klar. schublade auf und zu. wie im osten.
also wenns ukraine, rumänien, bulgarien gut geht nach raika meinung, dann gut nacht.
die raika hätt da drüben das lagerhaus system aufziehen und finanzieren sollen ... mehr kann sie nicht, hätt aber auch gereicht ohne risiko, das halbe land zu versklaven (wie hier).
ihren beitrag leisten aber strukturreformen, nein danke! jeder bwl student hat ahnung wie österr. gut für die zukunft aufzustellen wäre. aber die umsetzung ist 1 schritt nachvor, abwarten und dann wieder 2 schritte zurück. diejenigen die noch gut gepolstert sind scheinen massiv gegenzusteuern. der rest ist schon seit langen der marktwirtschaft ausgesetzt.... was muß geschen das endlich ein ruck durch österreich geht...
der oberluegner vergisst, dass der hauptzweck seiner organisationen darin besteht auf eine irre weise und zu lasten der armen und auch der kunden zu rationalisieren und leistungen einfach abzubauen, nur wenn er das opfer ist hat er viele argumente dazu, dessen kein einziges bei einem kunden gilt. das ist strafbar und ich lehne es auch ab.
Der Typ steht mit dem Rücken an der Wand, außer heißem Dampf kommt da nichts raus.
Frau Graber wird ihn ja gern nochmals interviewen können, wenn er sich von den 3 Milliarden an Eigenkapital die er auftreiben muss, eine Milliarde von der Börse holen muss, weil er das Geld wegen des miserablen Rufs und der high risk investments der RBI nirgendwo sonst kriegt. Und wenn er dann auf der Börse ähnlich wie die UniCredit etwa ein Drittel von dem kriegt, was er sich erhofft...
Dann können wir ja nochmals drüber diskutieren, ob er alles richtig macht. Oder ob es dann nicht mal Zeit wäre, für einen Rückzug den ihm das Finanziministerium ohnehin schon längst nahelegen müsste - wenn dasselbige nicht, oops, genauso Schwarz wäre wie er...
Aussage "Da war es klar für uns: Wir müssen das Fremdwährungskreditgeschäft für Private machen." Wenn die anderen verantwortungslos sind, dann MÜSSEN wir das auch sein! Ja geht's noch? Offenbar ein Beispiel von Banker's Ethik!
Ach ja und nochwas "Ab einem gewissen Zeitpunkt kann man nur ausscheiden oder mittun." Das ist genau die Strategie, mit der üblicherweise Versager eine Bank an die Wand fahren. Oder mit der Kasino-Besucher in den Ruin gehen nach dem Motto "Wenn ich immer verdopple, MUSS ich gewinnen. Denn irgendwann kommt MEINE Zahl." Ja es kann schon sein dass die Zahl irgendwann kommt. Nur kann es auch sein, dass einem vorher der Geldhahn abgedreht wird. Diejenigen die das nicht bedenken, gehen am Ende des Abends ins Wasser...
Da hilft alles nix. Und im übrigen halte ich auf solche Aussagen genauso wenig wie auf die Beteuerungen der Banken, dass alle Investments eh lei lei supi drupi wären.
PS: Falls eine Frage gestattet sein dürfte: Stehen Sie möglicherweise auf der Besoldungsliste dieser Bank? Nur zur Info, ob Ihre Sichtweise möglicherweise ein wenig biased sein könnte. Die Hand die einen nährt... Sie wissen schon!
unterschätzen. Wenn einem alle auf der Autobahn entgegenkommen, sollte man nicht rufen "So viele Geisterfahrer heute!" sondern mal nachdenken, ob man nicht vielleicht...
Aber Selbstreflexion war noch nie Stärke der mit dem "Goldenen Ehrenzeichen der Republik" ausgezeichneten Ö Bank-Manager wie Stepic. Diese kassieren fette Prämien und lassen sich mit Orden für die Ost-Investments auszeichen. Das ist wie ins Kasino gehen: Wenn man gewinnt kassiert man selber. Wenn man verliert, zahlt der Steuerzahler. Dieser zahlt schon jetzt. Denn im Markt wird die Meinung vertreten, dass Ö Banken die Risiken unterschätzen und der Steuerzahler dafür haften muss. DAHER sind die Zinsen für Ö so hoch, und DAS ist der Grund für den Verlust des Triple A!
Und zum Thema Schiedsrichter: Der Ausdruck ist meiner Ansicht nach sehr wohl gerechtfertigt, denn die Rating Agenturen sehen sich die Kreditwürdigkeit von Schuldnern an und verhindern dadurch dass Schuldner ihre Gläubiger sich durch "Aussagen aus heißer Luft" als kreditwürdiger darstellen als sie in Wahrheit sind. Es wird also für Absonderer von heißem Dampf schwieriger, sich Gelder am Markt zu Konditionen einzuverleiben welche ihrer wahren Kreditwürdigkeit und damit dem Ausfallsrisiko nicht gerecht wird. Das rechtfertigt meiner Ansicht nach den Vergleich mit einem Schiedsrichter sehr wohl, aber es sei Ihnen unbenommen wenn Sie das anders sehen oder wenn Sie mir auch einfach nicht zu folgen vermögen...
Nunja - in einer idealen Welt vielleicht.
Das Problem aber ist, dass der Dampfplauderer, der sich Geld beschaffen will, die Rating Agenturen für ihr Rating bezahlt - das führt zu einem klassischen Interessenskonflikt.
Das ist, als würde beim Fussball der Schiedsrichter von einer der beiden Mannschaften bezahlt werden.
Nunja - in einer idealen Welt vielleicht.
Das Problem aber ist, dass der Dampfplauderer, der sich Geld beschaffen will, die Rating Agenturen für ihr Rating bezahlt - das führt zu einem klassischen Interessenskonflikt.
Das ist, als würde beim Fussball der Schiedsrichter von einer der beiden Mannschaften bezahlt werden.
brocken von beachtlichem Ausmaß handelt.
Ach ja und nochwas "Ab einem gewissen Zeitpunkt kann man nur ausscheiden oder mittun."
Das ist genau die Strategie, mit der üblicherweise Versager eine Bank an die Wand fahren. Oder mit der Kasino-Besucher in den Ruin gehen nach dem Motto "Wenn ich immer verdopple, MUSS ich gewinnen. Denn irgendwann kommt MEINE Zahl."
Ja es kann schon sein dass die Zahl irgendwann kommt. Nur kann es auch sein, dass einem vorher der Geldhahn abgedreht wird. Diejenigen die das nicht bedenken, gehen am Ende des Abends ins Wasser...
Raiffeisen als ursprünglich genossenschaftliche österreichische Bank, muss mitspielen im Reigen der Abzocker und Expandierer!? Wer sich mit dem Teufel einlässt darf sich nicht wundern wenn er über den Tisch gezogen wird. Und Teufel auch bei den Ratingagenturen die das amerikanische Imperium verteidigen. Wie blöd muss man sein um da mitzuspielen?
Ich fang an! :) Bank Austria, Erste, Raiffeisen.
Und jeder erzählt dann, dass er muss, weil es alle anderen es auch machen. Geht das schief knallt das aber ungebremst auf Österreich. Stepic glaubt doch nicht im Ernst, dass bei einem Crash der Auslandstöchter nichts nachgeschossen werden muss.
was redet der für einen scheiß - die gier der anderen ist auf raiffeisen übersprungen - nichts gelernt aus vergangenem und auf historische raiffeisengrundsätze überheblich geschissen - der genossenschaftliche förderauftrag wurde im osten begraben. möge die gier ihre förderer allesamt vernichten.
was Raiffeisen International alles an Idiotischem finanziert hat, sozusagen geradezu ein undifferenziertes Kreditvergabesystem in kaltbluetiger Profitgier an den Tag legte, was sich letztendlich gegen diesen aufgebauschterweise "international" operierenden Bankenableger kehrte, dann muss ich sagen sind die Leute von Moodys doch richtige Blitzlichter dagegen. Wann Moodys die Raiffeisen International voellig ins Aus stuft, frag ich den Pendler: http://www.youtube.com/user/00derpendler
ich bin zwar alles ander als ein freund von raiffeisen, aber der ansatz stimmt wohl leider... allerdings sehe ich weniger "ignoranz", sondern vielmehr sind die ratingagenturen ein teil des "spiels", also ein teil des geschäfts. ratings verhelfen zu riesigen gewinnen für einen teil und deshalb auch riesige verluste bei den anderen. sie gehören längst abgeschafft oder zumindest ignoriert.
Mit dem Geld, dass durch optimale Energie-Effizienz eingespart worden wäre, könnten locker in wenigen Jahren die Kredite zurückgezahlt werden. Einen diesbezüglichen Vorschlag beim Treffen aller seiner Ost-Führungskräfte vor etwa 15 Jahren hat Stepic nicht einmal ignoriert.
...aber im letzten sommerurlaub (kroatien) war es möglich lebensmittel (beim supermarkt, also von brot bis milch) in 6 oder 12 monatsraten zu kaufen...die gier kennt keine grenzen (anmerkung: waren drei österr. banken vertreten, also wiedermal quer durch)...erschreckend war das mich...vorallem, da wir hier im schönen ösiland seit jahrzehnten von dieser ausbeute profitieren...wir sollten uns da selber auch mal ein bisschen mehr informieren, warum es uns (im schnitt) so gut geht (und das tut es!)...aber ja, die werbung ist echt heftig...unverantwortlich und im endeffekt ziemlich kurzsichtig...
Beinahe alle Banken bis auf ein paar Ausnahmen zahlen Zinsen fürs staatliche Partizipationskapital. Ich denke da ist der Ertrag höher als bei anderen Investitionsprojekten: ÖBB, Frühpensionen, Koralmtunnel, Parteienförderung um die zu nennen die mir spontan einfallen.
Geld wird zum Fenster rausgeworfen und Sie dreschen weiter Ihre Stammtischparolen...
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