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Beim Team-Skifliegen in Oberstdorf gewann nach nur einem gewerteten Durchgang überraschend Slowenien vor Österreich und Norwegen. Die ÖSV-Athleten konnten sich zwar mit Thomas Morgenstern, Martin Koch und Andreas Kofler einen beachtlichen Vorsprung herausarbeiten, Gregor Schlierenrauer landete aber als letzter Athlet des Bewerbs mit einem 170-Meter-Flug überraschend nur an zweiter Stelle. Den ÖSV-Adlern fehlten 0,7 Punkte auf die Kollegen aus dem südlichen Nachbarstaat.
Auf eine Ausbesserungsmöglichkeit im zweiten Durchgang hoffte das Team von Cheftrainer Alex Pointner vergeblich. Das stärker werdende Schneetreiben ließ schon während dem ersten Durchgang vermuten, dass ein zweiter Durchgang nicht durchgeführt werden kann.
Die Slowenen hätten einen solchen auch nicht antreten können. Ihr Springer Peter Prevc hatte nach einem Flug auf die Schanzenrekord-Marke von 225,5 Metern das Gleichgewicht verloren und war bei seinem ersten Versuch gestürzt. Er musste ins Krankenhaus abtransportiert werden. Mehrere Minuten nach seinem Sturz brach der 19-Jährige im Beisein von Sanitätern im Ausgangsbereich der Schanze zusammen, nachdem er seinen Crash zunächst nur scheinbar gut überstanden hatte. Ihm wurde ein Schlüsselbeinbruch diagnostiziert. Damit ist ein Start des Mitfavoriten am kommenden Wochenende bei der Skiflug-WM in Vikersund ausgeschlossen.
Team-Tour verteidigt
Österreichs Skispringer konnten sich mit dieser Platzierung dennoch zum dritten Mal in Folge die Team-Tour vor Norwegen und die Siegprämie von 100.000 Euro sichern. "Ende gut, alles gut. Es war eine Team-Tour, bei der wir sehr viel lernen durften und uns weiterentwickeln konnten. Es war nicht immer angenehm, besonders in Willingen", erinnerte Pointner an das für seine Mannschaft nicht so gut verlaufene Tour-Auftakt-Wochenende. "Da hat sich die Qualität der Mannschaft wieder ausgezeichnet. Wir haben uns nicht aus der Bahn werfen lassen", resümierte Pointner. Österreichs Mannschaft wird wie schon in den Vorjahren die 100.000 Euro in der gesamten Mannschaft bis zu den Betreuern aufteilen.
Mit insgesamt 3.055,9 Punkten hatten die ÖSV-Adler das bessere Ende für sich und siegten 25,9 Zähler vor Norwegen. Rang drei ging überraschend an Slowenien vor Gastgeber Deutschland. (APA/sid/red)
Endstand der Team-Tour-Wertung nach zwei Bewerben in Willingen sowie zwei in Oberstdorf (Klingenthal als fünfter Bewerb ausgefallen):
1. Österreich 3.055,9 Punkte - 2. Norwegen 3.030,0 - 3. Slowenien 2.994,9 - 4. Deutschland 2.966 - 5. Tschechien 2.992,4 - 6. Japan 2.878,1 - 7. Polen 2.799,6 - 8. Finnland 1.902,3
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da gerade in einem anderen forum eine interessante diskussion um das material herrscht:
es ist auffällig,dass-seit alle athleten (ausser schlierenzauer und zauner) mit der krummen stabbindung springen-sich das extrem auf die weiten auswirkt.
beispiel oberstdorf:wann konnte man hier jemals so viele flüge über 205 m erleben?und nicht nur von den besten im weltcup,sondern auch von jenen, die sonst nicht viel mitreden können (juri tepes zb.)?klar, die gateschieberei tut ihr übriges, aber es fällt schon sehr auf.
vorallem dass so viele athleten am schanzenrekord knabbern?
beim fliegen wirkt sich lt. kogler/goldberger die planere skistellung die diese bindung ermöglicht noch mehr aus.
finde das material spielt jetzt eine zu grosse rolle.
der v-stil hat sich vor 25 jahren ebenfalls extrem auf die weite ausgewirkt. während alle parallel-athleten nicht zum k-punkt sprangen, wurde dieser von den v-athleten bei weitem übersprungen.
jetzt kann so reagiert werden wie früher und die weiterentwicklung mit automatischen abzügen bei den haltungsnoten (damals -1,5 pro richter) bestraft werden. was das gebracht hat, ist offensichtlich.
wenn es die technik erfordert, müssen eben anläufe verkürzt und schanzen an das neue material angepaßt werden. der krumme stab ist so eine dramatische weiterentwicklung. willst das verbieten oder bestrafen, weil dadurch der wind besser angreifen kann?
kogler und goldberger meinten in dieser saison mehrmals, dass man beim material wieder zurückrudern sollte, allen voran bei der bindung.
deswegen meine frage! ich selbst verlange weder, dass die bindung abgeschafft noch sonstiges in diese richtung. wollte nur die meinung einiger hier einfangen.
das kann auch gehen, ohne patzige antwort.abgesehen davon, wie weit will man noch verkürzen nach luke 0-wie es schon öfter der fall war? und neue luken bauen-gut und schön-aber irgendwann ist das ende der fahnenstange und der schanzentisch zu flach.
aber der vergleich mit dem v-stil ist nicht schlecht, da haben sie sicherlich recht.
schlierenzauer springt angeblich mit einer kombination aus stab (ohne krümmung) und bandbindung,aber es wurde seit predazzo einiges an der abstimmung geändert, was immer das heissen mag.
aber mir geht es jetzt nicht darum , sondern um die bindung allgemein und deren auswirkungen.
für sie vielleicht. für mich auch weil ich den simi sehr gern springen sehe.
aber wenns überlegen was los war ab klingenthal 2010. wo der böse schweizer unserem schliri de goldene quasi nur mittels betrug (neue bindung) wegnehmen konnte. das auch ein gewisser adam malysz auf gleichem techn. stand besser war als schliri bei den bewerben wurde da gar nicht erwähnt.
und dann auch noch den weltcup, weil wir so arm waren und der böse schweizer und beschi***n hat. das war eine ganz schöne tragödie, die vom orf und anderen medien, sowie dem ösv da insziniert wurde.
keiner hat behauptet, dass ammann dem schlierenzauer die goldene genommen hätte. denn die hätte malysz -logischerweise-bekommen, und das stand NIEMALS zur debatte. weder von seiten der springer, noch vom ösv, noch von den fans.
es ging um den techn. vorteil, den sich ammann verschafft hat, und das hat er, sieht man ja jetzt.
oder haben die anderen spasshalber die bindung übernommen?
der ösv hat sich blöd angestellt bei der ganzen sache.
fakt ist, ammann hatte einen technischen vorteil, den die anderen nicht hatten.
und das ist mittlerweile nicht mehr abzustreiten, dass diese stabbindung enorme weiten zulässt.
klar, gut springen muss man auch können, das ist vorraussetzung.
dass man die neuen Regeln nicht dazu missbrauchen sollte, einen irregulären Wettbewerb mit allen Mittel durchzubringen.
Der Wind hat so schnell gewechselt, dass die Jury mit der Anlauflänge völlig überfordert war, was nicht nur zu Abstürzen wegen viel zu geringem Anlauf bei nicht vorhandenem Aufwind, sondern eben leider auch zu Stürzen wegen zu viel Anlauf und Schnee im Auslauf geführt hat.
Keine Mannschaft kann heute etwas Positives aus dem Wettkampf mitnehmen, die Sieger am allerwenigsten.
Äh, die Sieger haben ihren Top-Springer verloren, der nun nicht zur WM antreten kann und beim Finale in Planica wahrscheinlich auch nicht dabei ist. Also ich weiß nicht ob das netto wirklich positiv für die Slowenen ist.
Das andauernde Anlauf ändern nervt. Das Reglement mit den Windpunkten geht ja noch, aber die Anlaufänderungen zerstören den Sport irgendwie.
habs schon mal wo gepostet, aber genau diese interviews von thiele/siegmund sind einfach genial:
http://www.youtube.com/watch?v=T... ature=plcp
ebenso die analysen der beiden, hier mit schlierenzauer als "kameramann", alles mit humor und nicht so staubtrocken.
http://www.youtube.com/watch?v=S... ature=plcp
aber man muss auch sagen, sie können ab und zu ganz schön sticheln, vor allem der thiele.
Ich kann mich noch an ein Springen (glaube WM in Liberec, Großschanze) was bei unfairen Bedingungen abgehalten wurde und sich die Österreicher sich (zurecht) aufgeregt haben (weil kein 2. Durchgang abgehalten wurde). Die Moderatoren taten dann aber, dass es eigentlich eh alles voi fair gewesen wäre und die Kritik der Österreicher total aus der Luft gegriffen wäre.
Das "Argument", dass es dem Sport gut tut, dass Küttel gewonnen hat, kam auch.
Naja, hat mich damals ziemlich gewundert, trotzdem find ich sie ziemlich sympatisch. Hab aber schon seit Jahren kein Skispringen mehr auf Eurosport verfolgt (liegt aber daran, dass ich den Goldi mag).
scheinbar ist die wahrnehmung sehr subjektiv ;).
es läuft momentan nicht so gut, da brauch ich nicht alle 2 minuten die besserwisserischen kommentare, dass es dem sport gut tut, wenn mal wer anderer gewinnt. und dann wird gleich erwähnt wie super die deutschen sind.
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