PlayStation Vita im Test: Ein später Traum von Spielkonsole

Sonys neuer Handheld ist ein kompromissloser Spezialist, der seine Nische noch finden muss

Als der WebStandard 2005 Sonys ersten Spiele-Handheld PlayStation Portable testen durfte, titelte ein sehr geschätzter Kollege "Ein Traum von Hardware". Tatsächlich: Sieben Jahre zurückgespult, galt die Bündelung geballter Rechenkraft in ein Jackentaschenformat als revolutionär. Gut zwei Jahre vor dem Start des iPhone-induzierten Smartphone-Booms erschien die PSP als technisches Wunderwerk der Unterhaltungselektronik. Analysten wie Branchenkritiker waren sich bald eins: Gameboy-Erfinder Nintendo würde wie bereits am Heimkonsolenmarkt mit dem Aufkommen der PlayStation und der Nachfolgerin PlayStation 2 nun auch bei Handhelds den Kürzeren ziehen.

Und doch kam alles anders als vorhergesehen. Nicht Sonys protziger Taschenspieler eroberte die Welt, sondern der weit unspektakulärer anmutende Nintendo DS und dessen Kinder. Was war geschehen? Einmal mehr setzte sich im Videospielsektor jenes System durch, das vielleicht nicht mit der neuesten Grafik, jedoch mit dem spannenderen Spielerlebnis auftrumpfen konnte. 2012 scheint sich das Duell der japanischen Gaming-Giganten zu wiederholen. Der bereits im März 2011 gestartete Nintendo 3DS wird von einem weiteren Stück Ingenieurskunst gefordert: der PlayStation Vita. Doch so überraschend es klingt, die Vorzeichen sind dieses Mal anders gesetzt.

(Video: Die PS Vita in Aktion in unserem InSite-Test)

Gameplay first

Sonys Entwicklungsabteilung konzipierte die PS Vita zweifellos als Kraftpaket, dessen Leistungsfähigkeit die Feuerwerke der gestandenen Heimkonsolen PlayStation 3 und Xbox 360 zumindest annähernd simulieren kann. Vierkernprozessor und hochauflösendes OLED-Display zaubern beeindruckende Polygonwelten in die Hände des Betrachters. Hand in Hand mit den Softwareschmieden in Sonys Spielemanufaktur Worldwide Studios entwickelt, stechen bei aller Liebe zu Hightech nicht die Computerchips, sondern das Eingabemöglichkeiten der PS Vita heraus. Das PSP-Dilemma wurde auf Geheiß der Kreativen nicht reproduziert. Das Gameplay kommt dieses Mal vor der Grafik.

Grundlegende Merkmale

Die PS Vita ist ein Gerät, das sich ebenso hochwertig wie robust anfühlt. Aufgrund der großzügigeren Hardware-Ausstattung ist sie eine Spur breiter und höher als die Vorgängerin PlayStation Portable. Mit ihrer ergonomischen Form und einem Gewicht von 260 Gramm (279 g mit 3G) liegt die Konsole dennoch gut in der Hand und ist nicht zu schwer und groß für den Transport in der Jackentasche. Sowohl Gehäuse als auch Tasten und Sticks sind robust gefertigt. Das Display (960 x 544 Pixel) glänzt mit starken Kontrasten und naturgetreuen Farben. Leider spiegelt es stark bei direktem Lichteinfall. Die Soundqualität der eingebauten Lautsprecher ist wenig überraschend nicht überragend, für intensive Spielerlebnisse ist der Einsatz ordentlicher Kopfhörer zu empfehlen. Die Akkulaufzeit liegt je nach Helligkeitseinstellung und Anwendung zwischen drei und fünf Stunden. Bei reinem Spieleinsatz, aktiviertem WiFi und voller Helligkeit hielt der Akku im Test knapp über vier Stunden durch.

Ein System für Spieler

Den Designern ging es darum, eine Plattform für jede Art des Videospiels zu schaffen. Dank zweier Analogsticks und diverser Aktionstasten lassen sich erstmals auf einem Handheld Egoshooter und Action-Adventures so erleben und steuern, wie man es von der PS3 oder Xbox gewohnt ist. Der brillante Touchscreen gewährt den Werken bei einer Diagonale von fünf Zoll nicht nur reichlich Platz, sich augenschmeichelnd zu entfalten, sondern erlaubt - reaktionsschnell, wie er ist - präzise Direkteingaben mit dem Finger. Gedoppelt wird die Fingerbedienung durch ein Touchpad auf der Rückseite der PS Vita, um sozusagen "dreidimensional" interagieren zu können. Ein Novum, das einer gehörigen Portion Übung bedarf. Beschleunigungssensor und Lagesensoren machen die Konsole zum Motion-Controller und Kameras an Front- und Rückseite binden durch Augmented Reality schlussendlich auch die Realität ins Spielgeschehen ein. Einzeln angewandt können so praktisch alle Spielegenres portabel umgesetzt werden. Der Mehrwert jedes einzelnen Features macht sich allerdings erst im Zusammenspiel richtig bemerkbar.

Erlebnis ohne Kompromisse

Die gut 20 zum Marktstart erhältlichen Games verdeutlichen dies mitunter recht eindrucksvoll. Im Action-Adventure "Uncharted: Golden Abyss" macht man sich auf eine waghalsige Schatzsuche und klettert dabei durch dicht bewachsene Dschungel, duelliert sich mit Revolver-Schurken und löst historische Rätsel. Im Feuergefecht zeigt sich die Präzision der anfangs durchaus gewöhnungsbedürftigen kleinen Sticks. Den Lagesensor hinzugeschaltet, wird das Zielen allerdings rasch zum Kinderspiel und man ertappt sich bei der "Headshot"-Jagd. In ruhigeren Momenten befreit man alte Gemäuer von Schutt und Staub und legt über den Screen wischend mystische Symbole frei. Mit den Fingern über das rückseitige Touchpad streichend hantelt man sich sprichwörtlich an Seilen ins nächste Level.

Über die Eingabevielfalt zu lesen ruft gewiss Überforderungsängste wach. Doch die Alarmglocken läuten umsonst. Angefangen von der reinen Touchscreen-Menüsteuerung über die bewegungsgesteuerte Platzbegutachtung im Golfspiel "Hot Shots Golf: World Invitational" bis hin zur exakten Stick-Manövrierung eines Gleiters in "WipeOut 2048" werden die Bedienelemente zumeist nach dem Prinzip des "kürzesten Weges" eingesetzt. Schon bald hat man sich an die taktile Freiheit gewöhnt und der richtige Druck, Wisch oder Hebel wird unbewusst ausgeführt.

Willkommen, Angry Birds

Was im Zusammenspiel harmoniert, funktioniert zweifellos auch getrennt. Die vermeintliche Hardcore-Plattform PS Vita eignet sich so bestens für einfacher gestrickte Konzepte, die nur einen Aspekt fokussieren. "Angry Birds"-Fans müssen auf Touchscreen-Puzzler genauso wenig verzichten wie "Lumines"-Junkies. Beispielgebend hierfür ist die Minispielsammlung "Little Deviants", in deren Flut von rund 30 Herausforderungen abwechselnd jeder Steuerungskniff geübt werden muss. Mal hebt man mit dem Finger an der Rückseite den Spielboden an, um seine kugelrunde Spielfigur ins Rollen zu bringen, ein anderes Mal spannt man den rollenden Protagonisten im Zangengriff wie den Pfeil eines Bogens und feuert ihn auf Widersacher.

Sony schickt damit eine klare Botschaft an kleinere Spielentwickler und öffnet die Konsole ganz bewusst für kreative Zwischendurcherlebnisse fernab der Blockbuster. Referenzen aus eigenem Hause werden etwa mit dem makaberen Sidescroller "Escape Plan", dem Arcade-Shooter "Super Stardust: Delta" und dem Arcade-Rennspiel "MotorStorm: RC" gestellt. Es sind Download-Games, die man auch auf einem Smartphone oder Tablet erwarten könnte - mit dem Unterschied, dass hier keine haptischen Einschränkungen das Erlebnis trüben. Wer bereits das eine oder andere populäre Rennspiel auf einem iPad oder Android-Phone gezockt hat, wird bei einer Probefahrt auf der Vita unweigerlich feststellen, dass kein Touchscreen der Welt physische Tasten und Sticks befriedigend ersetzen kann.

Augmented Reality so gut wie nie

"EyeToy" für die PS2 hat es vorgemacht, aber spätestens seit Smartphones eine Kamera mit sich tragen, ist Augmented Reality ein viel geschundener Begriff. Ob zur Überblendung bekannter Sehenswürdigkeiten mit digitalen Informationen, dem virtuellen Abschießen echter Flugdrohnen oder zur Belebung Super Marios in der eigenen Hand haben schon viele Entwickler versucht, dieses zukunftsweisende Konzept in Konsumentenelektronik zu verpacken. Mit gemischtem Erfolg. Auch bei der PS Vita gilt die Einbindung der Kameras von Anfang an als Selbstverständlichkeit. Neu für das oftmals enttäuschte Spielerauge ist die gebotene Qualität der AR-Umsetzungen. Zum Ausprobieren werden kostenlose Demos wie "Tischfußball" bereitgestellt, am eindrucksvollsten zeigt derzeit aber das Prügelspiel "Reality Fighters", was mit der Technologie möglich ist. Das fängt ganz banal bei der Montage des User-Fotos auf den Kämpfer an und zieht sich in der Gestaltung der Kampfarenen fort. Jedes Motiv vor der Kamera lässt sich zur Arena umfunktionieren. Filmt man eine Straße, erkennt das System die Geometrie und beamt die Kontrahenten passend skaliert auf die Fahrbahn. Die Software merkt sich Referenzpunkte selbstständig, weshalb keinerlei Marker vonnöten sind. Das klappt bei Hausdächern genauso gut wie auf dem Esstisch oder dem Karibikstrand. Hat man eine Traumkulisse gefunden, kann man diese sogar als Rundumfoto verewigen und fest ins Repertoire aufnehmen.

Will man das Kampfgeschehen nicht nur von der Seite sehen, kann man mit Hilfe eines Markierungsfeldes (das man selbst zeichnen kann) einen 360-Grad-Schauplatz aus dem Boden stampfen. Über das Display lässt sich der Kampf so aus jeder Perspektive miterleben.

Online nahtlos eingebunden

Neben den zahllosen Gameplay-Möglichkeiten und der im Handheld-Bereich aktuell einzigartigen Grafikleistung fällt bei der PS Vita die nahtlose Einbindung der Online-Dienste besonders positiv auf. Mit dem SEN-Account (ehemals PSN-Account) loggt man sich ins Netzwerk ein und kann damit eine Reihe kostenloser Funktionen nutzen. Online-Gaming gegen menschliche Mitstreiter gehört genauso dazu wie der spielübergreifende Partychat mit bis zu acht Teilnehmern, ein Messenger-Programm für Direktnachrichten sowie ein Lokalisierungsdienst namens "Near". Letzterer bietet interessante Interaktionsmöglichkeiten mit PS-Vita- und PS3-Spielern in der Umgebung, indem auf aktive Profile aufmerksam gemacht wird. So sieht man etwa (sofern beide Parteien die Lokalisierung erlauben), was der Nachbar gerade zockt, welche Leistungen er bereits erbracht hat oder ob er nicht bereit für ein direktes Duell wäre. Zudem gibt es die Möglichkeit, anderen Spielern Geschenke und Herausforderungen zu überlassen. Habe ich etwa eine Runde in "WipeOut" besonders reibungslos absolviert, kann ich einen Passanten dazu auffordern, mir zu zeigen, dass er es besser kann. Belohnt wird das verspielte Socializing mit Punkten und Abzeichen - ein neuer Grund, Zeit totzuschlagen.

Crossplay und was noch kommen wird

Ein weiteres smartes Netzwerkfeature ist die Kompatibilität zur PS3. Sofern dies ein Spiel erlaubt, können PS-Vita-Besitzer online gegen PS3-Spieler antreten. Ermöglicht wird dies zum Start bei "WipeOut 2048" und den gleichartigen Strecken aus "WipeOut HD Fury" für die PS3, "Motorstorm RC", "Top Darts", "Hustle Kings" und "Ultimate Marvel vs. Capcom 3". Um Haushalten, die beide Plattformen ihr Eigen nennen, keine Krücken in den Weg zu legen, verfährt hier Sony nach dem Modell "Einmal zahlen, zweimal spielen". Wer "Motorstorm RC" beispielsweise für die PS3 erwirbt, kann den Titel auch kostenlos für die PS Vita herunterladen. Besonders wichtig wird dies bei Werken sein, die es einem künftig erlauben, auf der einen Plattform angefangene Spiele auf der anderen Plattform fortzusetzen. Das Rollenspiel "Warrior's Layer" wird eines der ersten Erlebnisse sein, die dieses Feature unterstützen.

Eine weitere Möglichkeit, PS Vita und PS3 interagieren zu lassen, ist die Funktion Remote Play. Damit können PSP-Download-Games und PS-Minis-Spiele, die sich auf der PS3 befinden, über WLAN auf die PS Vita gestreamt werden. Dass hier in Zukunft noch mehr drinsteckt, bewiesen unterdessen Hacker, die auf ihrer Handheld-Konsole bereits gestandene PS3-Games wie "Battlefield 3" abspielen konnten. Dass Sony die Funktionalität vorerst noch einschränkt, könnte einerseits mit Lizenzierungsproblemen und andererseits mit Bandbreitenbeschränkungen begründet werden, die das ferngesteuerte Zocken zur Ruckelorgie degradieren könnten.

Mangelerscheinungen

In diesem Zusammenhang enttäuschend ist Sonys Verzicht auf einen HDMI-Ausgang, um die PS Vita an einen Fernseher anschließen zu können. Vermutlich wollte man vermeiden, mit der eigenen PS3 zu konkurrieren. Leicht ausgebremst wird das zügellose Spielerlebnis zudem durch die Entscheidung, die PS Vita nur für einen Nutzer-Account zuzulassen (kein Konsolen-Sharing wie bei der PS3) und vor allem durch den Verzicht auf einen internen Speicher. Zwar werden Vollpreisspiele auch im Handel auf einem eigenen Speicherkartenformat erscheinen, zahlreiche kleinere Titel wird es aber nur per Download über den Online-Store geben. Auch für Zusatzinhalte ist die Anschaffung einer proprietären Speicherkarte daher von Beginn an unumgänglich. Allzu sparsam sollte man bei der Anschaffung dann auch nicht sein: Während manche Games gerade ein paar Hundert Megabyte fassen, nimmt ein "Uncharted: Golden Abyss" gleich einmal 3,8 GB in Anspruch.

Spiele, die einmal heruntergeladen wurden, und alle weiteren Medieninhalte können auf den PC oder die PS3 ausgelagert werden. Der Einkauf wird auf dem Nutzerkonto registriert, weshalb man nie zweimal für den gleichen Inhalt zahlen muss. Dies gilt auch für bereits als Download erworbene PSP-Games, die sich auf der PS Vita spielen lassen (für UMD-Games gibt es leider keine Kompatibilitätslösung).

Preisfrage

All dies schlägt sich im Endeffekt auf die Anschaffungskosten nieder. Die PS Vita allein kostet 249 Euro, die 3G-Version 299 Euro. Speicherkarten in den Größen 4 GB bis 32 GB kosten knapp 20 bis 90 Euro. Vollpreis-Spiele im Handel schlagen mit 30 bis 50 Euro zu Buche, die Download-Versionen locken mit zehn Prozent Nachlass. Zusätzlich werden im PSN Store günstigere Download-Games und Gratis-Anwendungen feilgeboten. Zu den bislang günstigsten PS-Vita-Games zählt "MotorStrom RC", das mit 5,99 Euro zu Buche schlägt.

Die Frage, ob man sich für eine billigere WiFi-Version oder eine 3G-Version entscheiden soll, hängt von den persönlichen sozialen Abhängigkeiten ab. Aus Sicht des Autors sind es die zusätzlichen 50 Euro nicht wert. Die 3G-Verbindung dient lediglich zur Nutzung der Kommunikationsdienste, Online-Gaming ist damit nicht möglich. Sollte man zudem über ein Smartphone mit 3G-Hotspot-Funktion verfügen, kann man sich die zusätzliche SIM-Karte so und so ersparen.

Multimedial, aber kein Smartphone-Ersatz

Generell sollte die PS Vita eher als Spiele-Spezialist denn als Multifunktionsgerät verstanden werden. Zwar kann die Konsole Filme abspielen, Musik speichern, (eher bescheidene) VGA-Fotos und -Videos aufnehmen und integriert Apps wie einen Webbrowser und Skype. Bei jeder Anwendung flutscht das auf Touch ausgelegte Interface nur so daher, dass es ein Bediengenuss ist. Zahlreiche Programme dürfen sogar parallel ausgeführt werden, und auch sonst stehen sich Features und Leistungskapazitäten nicht im Wege.

Als universelles Kommunikationszentrum ist die Konsole aber klar zu groß. Sollte man einmal etwas zu einem Spiel nachschlagen wollen, ist es praktisch, dies gleich mit dem leider um Flash und HTML5 beschnittenen Vita-Browser machen zu können. Für das Gros der kommunikativen Erfordernisse ist das Smartphone eine Hosentasche weiter besser geeignet.

PS Vita oder 3DS

Abseits des Casual-Hypes stellt sich für Interessierte natürlich die Frage, welche der neuen Handheld-Konsolen - PS Vita oder Nintendo 3DS - nun die bessere ist. Eine pauschale Antwort darauf kann es jedoch nicht geben. Offensichtlich lässt Sonys neues Flaggschiff Nintendos DS-Weiterentwicklung in Sachen Technik und Gameplay-Universalität zurück. Zu viel hängt aber von persönlichen Vorlieben und den gebotenen Inhalten ab. "Super Mario", "Link", "Kid Icarus" werden niemals aus den vier Kanten des 3DS-Screens herausflattern, und genauso wenig wird ein "Nathan Drake" oder ein "Sackboy" eines Tages die Seiten wechseln. Durch den zweiten Analogstick und die stärkere Hardware dürfte die PS Vita vor allem actionlastigere, konsolentypische Werke um sich scharen ("Call of Duty" lässt grüßen), während Nintendos Schlüsselmarken wie gewohnt auf ein jüngeres Publikum abzielen.

Fazit

Nach technologiegetriebenen Systemen wie den PlayStations 1 bis 3 ist die PlayStation Vita die erste Sony-Konsole, die vorrangig mit den Augen eines Spielers designt wurde. Jede verbaute Technologie wurde mit dem Zweck integriert, ein kompromissloses Videospielerlebnis zu ermöglichen. In Zeiten der verspielten Smartphones und Tablets mag die Games-Spezialistin damit wie ein Dinosaurier erscheinen. Für einen Vollpreis-Titel am Handheld-Markt 50 Euro zu verlangen, ist 2012 gelinde gesagt optimistisch. Der fehlende interne Speicher bremst Spontankäufer wohl ebenfalls aus. Auf der anderen Seite lässt die PS Vita jedes "nicht Fisch, nicht Fleisch" gewordene Handy-Game sehr rasch sehr alt aussehen. Es ist ein Gadget für eine immer noch zahlungswillige Nische, die auch Mobile Games nach Inhalten und nicht nach Cents bewertet. Wie groß diese Nische ist, wird sich über die kommenden Jahre weisen. Für Handheld-Fans geht 2012 der einst mit der PSP inspirierte Traum tatsächlich in Erfüllung. (+Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 19.2.2012)

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