Steuerabkommen

Gespräche mit Schweiz im April

19. Februar 2012, 14:40
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    foto: dpa/frank rumpenhorst

    Im April soll es erste Gespräche mit Schweizer Regierungsvertretern geben

Inzwischen sei ein "offizieller Brief" nach Bern ergangen, sagt Finanzministerin

Gespräche mit der Schweizer Regierung über das geplante Steuerabkommen würden im April beginnen, kündigte Finanzministerin Maria Fekter in der ORF-Pressestunde an. Mittlerweile sei ein entsprechender offizieller Brief nach Bern ergangen, und im April soll es ein Treffen mit ihrer Amtskollegin Eveline Widmer-Schlumpf geben, berichtete Fekter. 

Kommission hat Bedenken

Die EU-Kommission hat indes erneut Bedenken gegen das Ansinnen der Regierung, mit der Schweiz ein Steuerabkommen für Schwarzgeld zu schließen. "Jedes bilaterale Abkommen, das gegen die EU-Richtlinie zu Sparzinsen oder EU-Abkommen mit Drittstaaten verstößt, ist nicht akzeptabel. Das Bankgeheimnis darf keinesfalls Steuerhinterzieher schützen", sagte der für Steuern und Betrugsbekämpfung zuständige EU-Kommissar Algirdas Semeta dem aktuellen "profil". 

Diese Bedenken der EU-Kommission können ausgeräumt werden, zeigt sich Fekter zuversichtlich.

Absetzbetrag für Unterhaltsleistungen

Einmal mehr kündigte die Finanzministerin eine Steuerreform an, diese wolle sie "unbedingt in dieser Legislaturperiode noch vorstellen". Zentrale Punkte seien eine Vereinfachung des Steuersystems, eine Senkung des Eingangssteuersatzes und ein Absetzbetrag für Unterhaltsleistungen und weitere Erleichterungen für Familien.

Fekter nannte als Vorbild Deutschland mit einem "steuerfreien Unterhalt für die Kinder von 7.000 Euro pro Jahr". Die in Österreich an Familien üppig vergebenen Transferzahlungen aber sollen ebenfalls erhalten bleiben. Fekter schwebe eine Art Wahlmöglichkeit zwischen dem Bezug von Direktzahlungen und Freibeträgen vor, hieß es am Sonntag. (APA)

seventy-seven
00
20.2.2012, 16:59
Fekter hat keine Ahnung ...

von machenschaften Schweizer Banken! Zwischen Regierung und Banken ist immer noch offen wie im Falle "Weissgeldstrategie" vorgegangen werden soll. Die CH Banken wehren sich total. Amerika zeigt mit "IRS" wie es ungefähr laufen soll. Das Fekter blind einen Vertrag abschliesen will wobei das bsiher geschehene auch für die Zukunft legalisiert wird ist unbegreiflich. Meine Hoffnung ist, das sich die EU noch rechtzeitig meldet!

Toto Wien
02
19.2.2012, 23:27
Typisch Österreich, die kriminellen Steuerflüchtlinge werden geschont,

Hauptsache die Schweiz zahlt offizielles Schmiergeld, damit wir wegsehen! Zum Kotzen ist das!

Mr. Creosote
 
01
19.2.2012, 15:26
Absetzbetrag für Unterhaltsleistungen

Je höher das Einkommen, desto mehr Gutschrift bringt ein Unterhaltsabsetzbetrag. Was als Familienförderung propagiert wird, ist in Wahrheit eine Reichenförderung.

Warum aber die Familienförderung in jederlei Gestalt überhaupt noch weiter ausgebaut werden muss, ist mir schleierhaft. Österreich ist jetzt bereits global Spitzenreiter und alles, was sozialpopulistische Politiker an Wohltaten an ihre Klientel ausschütten, muss zuvor über hohe Steuerlasten bei anderen Steuerzahlern eingetrieben werden.

Ich bin ehrlich gesagt nicht mehr zur Entrichtung von noch höheren Steuern bereit. Wir sollten endlich die Steuersätze zurückführen, anstatt unentwegt neue Wohltaten zu erfinden.

Vera Rschung
 
13
19.2.2012, 15:17
Polemisch gesagt ...

Die Rettung des banken- und bandenmäßig organisierten Abgabenbetrugs wird in die Wege geleitet.

Die Schweiz wird wieder zum sicheren Hafen für Steuerhinterzieher. Keine Angst und Schrecken mehr durch Steuerdaten-CDs.

Lünz
01
19.2.2012, 15:12
Im April beginnen Gespräche?

Verkündeten Fayman und Spindi nicht, das Abkommen mit der Schweiz sei praktisch unter Dach und Fach?

prove
02
19.2.2012, 14:50

Wann darf ich mit Fr. Fekter meine Steuerrate verhandeln?

Chr. Hoc.
00
19.2.2012, 15:20
Am 5. Dezember

Da geht sie mit dem Nikolaus von Haus zu Haus..

prove
00
19.2.2012, 14:50

Wann darf ich mit Fr. Fekter meine Steuerrate verhandeln?

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