Türkei: Let's talk Gülen

Markus Bey, 19. Februar 2012, 12:26
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    foto: selahattin sevi

     Prediger Gülen.

Plötzlich ist es kein Geheimnis mehr: Die "Gemeinschaft" von Prediger Gülen gibt es in der Türkei und verhalf der AKP zum Wahlsieg. Sagt die AKP

Die weiter schwelende Krise im türkischen Staat um die Haftbefehle gegen Agenten und frühere Chefs des nationalen Geheimdienstes MIT (Milli Istihbarat Teşkilatī)  sowie die versuchte Vorladung des amtierenden MIT-Direktors haben einen bemerkenswerten Nebeneffekt bewirkt: Die konservativ-muslimische Regierung redet erstmals offen über den Islam-Prediger Fethullah Gülen und dessen Netzwerk. Denn Gülens Gefolgsmänner – so lautet die am weitesten unterstützte Theorie – stehen hinter dem gravierenden Konflikt zwischen Justiz und Polizei auf der einen und Regierung und Geheimdienst auf der anderen Seite; einem Zerfall des Staats in rivalisierende Institutionen, den Premierminister Tayyip Erdogan Mühe hat, in Griff zu bekommen.

Politiker und Minister der AKP-Regierung versuchen nun, den Eindruck zu verwischen, es gäbe zwei rivalisierende islamische Kräfte in der Türkei. Im Gegenteil: Gülen und die Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt (AKP) arbeiten Hand in Hand, so wird versichert. Gülens Gemeinschaft – die „cemaat“ – ist plötzlich kein diffuses Gebilde mehr, das die säkulare Opposition entwirft. Die AKP nimmt den Begriff erstmals selbst in den Mund. „Die Mitglieder der Gemeinschaft sind nicht unsere Rivalen“, erklärte der stellvertretende Parteivorsitzende Hüseyin Çelik in einem Gespräch mit der liberalen Tageszeitung Radikal. „Geist und Sinn unserer Welt decken sich mit den Mitgliedern dieser Gemeinschaft, dieser Bewegung.“ Es gäbe keinen Streit, sondern vielmehr: „An unseren 50 Prozent (den Stimmen beim Wahlsieg im Juni 2011, Anm.) hatten die Mitglieder einen großen Anteil.“

Auch ein ehemaliger Berater Erdogans meldete sich zu Wort. „Ein Organ eines Menschen kann kein feindseliges Gefühl gegen ein anderes Organ hegen“, erklärte Yalçin Akdogan, jetzt AKP-Abgeordneter und Kolumnist in dem Islamisten-Tagblatt Yeni Şafak. „Es kann keinen Konflikt geben zwischen Mitgliedern der Gülen-Bewegung, die Premierminister Erdogan von Herzen lieben und AKP-Anhänger, die Herrn Gülen lieben.“

Als Isa Gök, ein Abgeordneter der Republikanischen Volkspartei CHP, im März 2011 im Parlament von der „Bande“ sprach, die Gülens Gefolgsleute im Staat bildeten, löste er Tumulte aus. Damals ging es um die Journalisten Şik & Şener, die wegen ihrer Recherchen über die Gülen-Bewegung und die Polizei verhaftet worden waren. Die „Fethullahcilar“, die Anhänger von Fethullah Gülen im Plenum sollen sich bekennen, die Maske fallen lassen, rief Gök aus. Große Empörung. Bekir Bozdag war es damals, der AKP-Fraktionsvorsitzende, der zur Verteidigung Gülens schritt, ihn einen „ehrbaren und weisen Mann“ nannte. Von Anhängern oder einer Gemeinschaft sprach er nicht. Bozdag ist heute einer der stellvertretenden Regierungschefs und wiederum derjenige, der in der Krise um den Geheimdienst die verdeckte Arbeit der Agenten am nachdrücklichsten verteidigt.

Fethullah Gülen, bald 71 Jahre alt, begann in den 1960er-Jahren als populärer Prediger in Izmir und setzte sich 1999, zwei Jahre nach der Absetzung der Regierung des Islamisten Necmettin Erbakan durch das Militär, in die USA ab; dort lebt er heute noch. Gülen und seine Bewegung waren in der Vergangenheit – das heißt bis in die ersten Regierungsjahre der AKP nach 2002, als die Partei noch nicht die Macht in der Türkei hatte wie heute – so sehr Ziel von Anfeindungen und Beschuldigungen, weil sie „den sichtbar erfolgreichsten und populärsten Erfolg darstellten, jenes soziale Kapital zu erzeugen, dass der Staat unfähig war zu produzieren“. Das schrieb Muhammed Çetin, einer der vielen Gülen-Apologeten in einem 2011 erschienen Buch (The Gülen Movement. Civic service without borders, Blue Dome Press). Die Rückständigkeit der Türkei war Gülens Chance. Seine Nachhilfeschulen gleichen die enormen Mängel des öffentlichen Schulwesens aus, die Wohnungen und Stipendien seiner Bewegung helfen begabten Studenten aus einkommensschwachen Familien, die vom türkischen Staat nichts zu erwarten haben. Der Preis: lebenslange Loyalität, Gruppenzwang, finanzielle Beiträge. Denn die Gülen-Welt endet nicht mit dem Hochschulabschluss.

Türkische Unternehmer, die Teil der „Hizmet“-Bewegung sind – „Dienstleistung“ (hizmet) ist eine Umschreibung für die Gülen-Gemeinschaft – geben zehn Prozent bis manchmal gar ein Drittel ihres jährlichen Gewinns an Einrichtungen ab, die Teil des internationalen Gülen-Netzwerks sind, schätzte die US-amerikanische Soziologien Helen Rose Ebaugh in ihrer 2010 erschienenen, sehr freundlichen Studie (The Gülen Movement. A sociological analysis of a civic movement rooted in moderate islam, Springer). „Hizmet“ arbeitet natürlich mit eigenen Regeln. Türkische Geschäftsleute, die nicht dabei sein, ziehen im Wettbewerb mit ihren religiösen Konkurrenten mitunter den Kürzeren und gehen bei öffentlichen Ausschreibungen leer aus. Das sind Klagen, die man von Unternehmern aus den säkularen Städten an der Mittelmeerküste hört.

„Die Anerkennungen, die als Ergebnis der geleisteten Dienste zu erwarten sind, stammen ausschließlich von Gott“ (Muhammed Çetin), ist folglich eine durchaus trügerische Beschreibung. Gülen zahlt sich aus – für Geschäftsleute im Profit, den sie zum Teil dann wieder abführen; für Beamte in der Polizei, den Ministerien, Universitäten, Staatsanwaltschaften und Gerichten in der Karriere, die mit einem Mal viel leichter vorangeht. Der frühere hohe Polizeibeamte Hanefi Avci sitzt seit September 2010 in Untersuchungshaft, weil er in einem Buch die gläubigen Seilschaften in der Polizei beschrieb. Der Journalist Ahmet Şik tat dasselbe in seinem Buchmanuskript „Die Armee des Imam“ - gemeint war Fethullah Gülen.

Man tut sich schwer, in Gülens Schriften und Äußerungen aus dem selbst gewählten Exil irgendeine fundamentalistische Verschwörung zu erkennen. Immer geht es um Verständigung zwischen den Weltreligionen, Harmonie, Moral in Politik und Alltag. Gülen kritisierte die Mavi-Marmara-Expedition zum Gazastreifen im Mai 2010; den Bruch der Türkei mit Israel hält er offenbar für falsch. Sein rechtsnationalistischer Hintergrund wiederum gilt manchen als Erklärung dafür, dass er gegen jede Verhandlungslösung mit der PKK ist und deshalb auch ein Interesse habe, Erdogans zeitweise Politik zu unterminieren und den Geheimdienst MIT zu bedrängen. Sicher ist das nicht. Plausibel scheint, dass manche seiner Anhänger in führenden Positionen so denken und in konkreten Fällen konzertiert vorgehen. Intransparenz und Größe sind das eigentliche Problem des Gülen-Netzwerks. Gülens Parallelwelt im türkischen Staat ist eben das: nicht kontrolliert und niemandem gegenüber verantwortlich

    • Markus Beys Blog
      16.5.2012, 21:23
      Markus Bey

      Rückzug in Nikosia [3]

      TitelbildZyperns Präsident Christofias verzichtet auf eine zweite Kandidatur. Die Türken sind Schuld, sagt er. Aber dann gibt es noch die Sache mit der explodierten Munition und den angeschlagenen Banken.

    • Markus Beys Blog
      13.5.2012, 11:46
      Markus Bey

      Tony, der Flip-Flopper [1]

      Seinen Sondierungsauftrag für eine griechische Regierung hat er zwsichen Mittag- und Abendessen erledigt - Antonis Samaras, Chef der konservativen Nea Dimokratia und Großmeister im Fach politische Fehleinschätzung, will wieder Neuwahlen

    • Markus Beys Blog
      24.4.2012, 19:46
      Markus Bey

      Wahlverbot für griechische Senioren [77]

      TitelbildAusweis wegnehmen und am Wahlsonntag einsperren, empfiehlt eine Bewegung im Internet. Die griechische Jugend will die Großeltern an der Wahl des ewigen Regierungs-Duos Pasok und ND hindern. Und nimmt Kurs auf die Extremisten.

    • Markus Beys Blog
      20.4.2012, 19:45
      Markus Bey

      Erdogans Rache an den 97er-Putschisten [4]

      TitelbildPayback-time in Ankara: Der türkische Regierungschef ist zufrieden über die Verhaftung der Generäle von 1997. Die hatten damals den Islamisten-Premier Erbakan aus dem Amt gedrängt - und Erdogan ins Gefängnis stecken lassen.

    • Markus Beys Blog
      12.4.2012, 22:17
      Markus Bey

      Anadolu goes global [11]

      TitelbildDie staatliche türkische Nachrichtenagentur plant die Welteroberung - Wirtschaftsmacht und Superdiplomatie brauchen auch einen globalen Nachrichtenproduzenten, ist die Überlegung in Ankara

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19 Postings
Lippizaner
02
Bei näherem Hinschauen...

...und einer sachlicheren Auseinandersetzung mit Gülen wird man rasch erkennen, dass er ein Verfechter der Demokratie und der Menschenrechte ist. Siehe http://dialog-berlin.de/%C3%9Cber... hland.html

kemso
23
21.2.2012, 13:09
Gülen

es ist nichts neues, wenn Sympathisanten über diesen gefährlichen und intriganten Grundschulabsolventen der sonst keine wissenschaftliche Bildung und schon gar nicht Islamwissenschaftliche arbeiten vorlegen kann hoch jubeln. Man kann diesen gefährlichen Mann ohne bedenken mit dem Ayatollah Khomeini vergleichen. Der Khomeini mit Waffen und Gülen als Krebsgeschwür des Islam. Ein Diener der Imperialisten. In den letzten 3 Jahrzehnten hat er sich wie ein Krebsgeschwür verbreitet und hat alle Staatlichen Institutionen mit seinen Gestapo ähnlichen militanten besetzt . Er ist ein Gegner der Laizistischen Staatsordnung. Seine sogenannten Schulen dienen für die Spionage der USA (ist erwiesen). Es ist ein gefährlicher Sektenführer.

Alp Arslan
14
20.2.2012, 15:10
Gülen - Mediensektor, Kampf gegen Laizisten gewonnen!

Neben dem Bildungssektor ist die Gülen Bewegung sehr stark im Mediensektor vertreten.

Die Zaman, auflagenstärkste Zeitung der Türkei, mit knapp 900.000 tägliche Auflagen, davon 800.000-850.000 Abos, gehört zu Gülen.

Desweiteren betreibt die Bewegung diverse TV-Sender in der Türkei, unteranderem Samanyolu, Samanyolu Haber, Mehtap Tv, Yumurcak Tv und in Azerbaidschan den Sender Hazar TV!

In den USA unterhält es den Sender ebru TV!

Die Gülen Bewegung hat die politische und juristische Schlacht gegen die laizistische Elite im Land gewonnen.

Sowohl beim Militär, Polizei, Richter als auch in den öffentlichen Einrichtungen beherrschen die Fethullacilar den Alltag in der Türkei und nicht mehr die Kemalisten!

Alp Arslan
22
20.2.2012, 13:34
Die Gülen Bewegung - Bildungssektor

Die Gülen Bewegung ist im Bildungssektor in und außerhalb der Türkei sehr aktiv. Zum Beispiel betreiben Anhänger Gülens in vielen Afrikanischen Staaten Mittel- und Hochschulen.

Jedes Jahr organisiert die Bewegung die "Türkce Olimpiyatlari" - "Die Olympischen Spiele der Türkischen Sprache". Auf diesem Event treten Schüler und Schülerinnen der Schulen außerhalb der Türkei auf und singen oder tragen Gedichte auf Türkisch vor. Diese sind sehr nationlistisch geprägt!

In der Türkei hingegen betreibt die Gülenbewegung sehr viele Dershanes, private Nachhilfeschule für das türkische Bildungssystem, das sehr stark auf Aufnahmeprüfungen beruht.

Desweiteren hat die Gruppe eine Privatuni und viele Jugendherberge (Hizmet) für Stundenten!

JonBut
03
20.2.2012, 09:29
Die Gülen Bewegung zeigt die "Qualität" des Islam in der Moderne auf.

Darin ist abermals zu erkennen, dass allen voran die Ökonomische Stärke das Sagen hat.
Kurz, die Gülen Bewegung ist der Islamische Katholismus, mit Gülen als Papst.
Dass dabei der Glaube wieder auf der Strecke bleibt, zeigt sich gerade in der Türkei deutlich. Es geht um Macht, Macht und wieder Macht. Bis in die kleinsten Winkel wird selbst unter Frommen bitter um Stellung/en gekämpft. Kaum ufert dieser "Krieg" unkontrollierbar aus, besinnen sie sich wieder um das "Wahre", ihre Religion als Werkzeug.
Die ultimative Arroganz des Ganzen wird dabei zum Verhängnis, bedenkt man wie praktisch das Leben in der Türkei war und noch immer ist. Eine (neue) politische Welle und Gülen, RTE sind schnell Geschichte.

Hossam Hassan
19
20.2.2012, 08:30
Fetullah Gülen ist, um das klar zu machen, ein "Moderater", das heißt

er verkörpert einen islamischen Mainstream, der klar und deutlich unterscheidbar von einem terroristischen Rand ist. Trotzdem ist das inhärente Ziel seiner Bewegung nichts anderes als "die globale Vorherrschaft des Islam" (Gülen).
Darunter macht man es auch als "Moderater" nicht. Es ist daher Misstrauen angebracht, den Entwicklungen in der Türkei allzu positiv gegenüber zu stehen.
Letztlich geht es der AKP um dasselbe wie ihren kemalistischen Rivalen: einen "tiefen Staat" zu errichten, diesmal islamisch geprägt, mit dem der politische Kern dieses Staates von demokratischen Entwicklungen nicht gefährdet werden kann.

wurm83
 
32
20.2.2012, 14:32
der gülen entspricht einfach 1:1 dem papst

und dem konkordat in österreich...wir haben auch eigentlich eine trennugn in wirklichkeit subventionieren wird den verein aber noch imemr massiv...

selbst das unmündige kidenr alle "zwangsrekrutiert" werden stört uns wenig..

wobei wir bei jedem andren thema von der tiefe sagen würden, dass kidenr dass in dem alter nicht entscheiden können, aber natürlich freie menschen sind, also kann man auch nicht für sie entscheiden...also muss man halt bis 14 oder 16 warten...

Hossam Hassan
14
20.2.2012, 14:41
Selbst der Papst will keine "globale Vorherrschaft" des Christentums

Gülens Phantasie und viele seiner muslimischen Freunde in arabischer, persischer und asiatischen Räumen dreht sich um eine weltweite muslimisch kontrollierte Supermacht, die das westliche Modell einer Trennung von Politik und Religion wieder rückgängig macht.
Die katholische Kirche ist Teil dieses westlichen Modells und eines ihrer stärksten Glieder. Man kann sagen, dass die katholische Kirche die stärkste Bastion eines säkularen Christentums ist.

Gülen und seine AKP und viele andere muslimische Intellektuelle und Politiker wollen jedoch diese Trennung von Religion und Politik um jeden Preis zerstören. Darum klingen auch Moderate so wie Gülen das tut. Die Muslime müssen sich in dieser Frage deutlicher positionieren.

wurm83
 
51
20.2.2012, 15:36
also so weit mir bekannt

hat die kirche zeit ihres lebens missioniert!

und tut dies auch heute noch.

wie sie mir jetzt erklären wieso eine organisation versucht so viele mitgleider wie möglich zu werben und ABzuwerben ohne eine vorherrschaft anzustreben, darauf bin ich jetzt aber gespannt!

und wo sie bei uns eine echte trennugn zwischen staat und kirche oder gar eine eindeutige positioniereung von krichenangehörigen oder staatsoberhäupter sehen...das wundert mich auch...

so weit mir bekannt hat sich weder ein vertreter der kirche noch der heifisch oder ein andere regierungsvertreter für die auflösung des konkordats ausgesprochen....und schon gar nciht "deutlich"

sie messen mit zweierlei maß!

Hossam Hassan
15
20.2.2012, 16:15
Und sie messen überhaupt nichts, sondern vermischen nur Dinge wie es ihnen passt

Wenn sie Zweifel daran haben, dass die Kirche in Österreich oder sonst wo den Grundsatz einer Trennung zwischen Politik und Religion in Frage stellt, benachrichtigen sie mich, ich habe da ein berufliches Interesse.
Ansonsten würde ich an ihrer Stelle nicht dauernd das eigene Ressentiment für die Wirklichkeit halten. Das Konkordat ist ein Vertrag zwischen zwei Staaten, dem Vatikan und Österreich, und es stellt nirgendwo den Grundsatz der säkularen Demokratie in Frage. Wenn sie den Papst nicht mögen ist das ihre Sache, aber der Vergleich mit Gülen ist nicht nur falsch, er passt auch nicht, ihr Argument ist also an sich nur ein Ressentiment über das man nicht diskutieren kann.

Hossam Hassan
15
20.2.2012, 06:32
Eine Auseinandersetzung über Gülens Denken findet man hier:

http://dieweltohneuns.wordpress.com/2010/03/1... ie-teil-2/

Igor Gassner
12
20.2.2012, 08:58
Wer immer dieser Jurek Molnar ist eine hervorragende

Analyse des Islam kann ich nur empfehlen zu lesen.

Leider aber eine vollkommen falsche Interpretation der Konsequenzen.

Erstens versteht zwei entscheidene Worte nicht die das um und auf jeder Politik sind.

Geopolitik und Demographie. Wer diese versteht weis dass der Islam nicht irgend eine zusätzliche Religion in Europa sein wird. Europa ist alt und die jugend regiert egal ob sie recht oder unrecht hat.

Zweitens die Nähe des Islamischen Raum der Europa vom Ural bis Cadiz faktisch umschließt und drittens den unweigerlichen Abstieg der USA und damit den Verlust des Schutzschirms Europas der zwar nicht unproblematisch ist, aber ein Schutzschirm. Das alles mach Europa überreif für die Islamisierung. Kairos Freund Molnar.

serenad00
29
19.2.2012, 13:35
Sehe es anders : Gülens Schriften sind problematisch

Atheismus, Darwinismus, Feminismus, Linke sind ihm ein Graus. Mittlerweile wurden in den Niederlanden die staatlichen Subventionen für Gülens Schulen gestrichen, in Russland und in Usbekistan alle Schulen geschlossen.
Gülen gibt an auf der Universität Edirne studiert zu habenhttp://dialog-berlin.de/Fethullah... %C3%BClen/ , fakt ist dass er nur die VOLKSSCHULE absolviert hat. Weiters hatte Gülen jede Menge Schwierigkeiten die Green Card zu erhalten, aber zum Glück war da CIA-Mitarbeiter Graham Fuller ;)))

Cet
110
20.2.2012, 08:37
Reden Sie vom Papst oder von Gülen?

Wohl eher von Ersterem.

serenad00
15
20.2.2012, 09:06
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil ;)

>Gülen.

Cet
00
27.2.2012, 22:22
Im Vergleich zum Papst ist Gülen aber ein Ultraliberaler! :-)

Cet
00
27.2.2012, 22:22
Im Gegensatz zum Papst ist Gülen aber ein Ultraliberaler! :-)

Charlie Parker
18
19.2.2012, 13:22
Der Puppenspieler

Ein Netzwerk welches schon lange nach Mitteleuropa reicht. Auch einige hier lebende Türken sehen diese "Nachhilfe" problematisch.

hinweis4
40
19.2.2012, 13:19
"Ein Organ eines Menschen kann kein feindseliges Gefühl gegen ein anderes Organ hegen“, erklärte Yalçin Akdogan, jetzt AKP-Abgeordneter und Kolumnist in dem Islamisten-Tagblatt Yeni Safak."

Da hat er noch nie von Autoimmunerkrankungen gehört, ja nicht einmal von der normalen Zellerneuerung oder Krankheitsabwehr.

Aber in einem hat er recht:Im Abwehrkampf des Körpers gehts meistens nicht um Gefühle...

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