Proteste und Spar­verhandlungen in Athen

Die griechische Regierung stimmten den letzten Sparpaket-Details zu, in Griechenland wird weiter heftig protestiert

Brüssel/Wien - Nach neuen Sparzusagen kann Griechenland auf die Rettung vor der Staatspleite in letzter Minute hoffen. Das seit langem geplante zweite Hilfspaket von mindestens 130 Mrd. Euro wollen die Euro-Finanzminister heute Montag in Brüssel auf den Weg bringen. Am Wochenende äußerten sich Österreichs Finanzministern Maria Fekter (ÖVP) zuversichtlich, ebenso ihr deutscher Amtskollege Wolfgang Schäuble sowie EU-Justizkommissarin Viviane Reding. Über Details muss aber noch verhandelt werden. Laut Fekter wird insbesondere noch "intensiv" über die Kontrollmechanismen gesprochen, wie sie in der ORF-"Pressestunde" am Sonntag sagte.

Griechenland hatte zuvor wesentliche Bedingungen der Euroländer erfüllt. Dazu gehörte die Zustimmung des Parlaments und der Chefs der großen Parteien zu den Sparzielen sowie zusätzliche Sparmaßnahmen von 325 Mio. Euro. Die Athener Regierung verabschiedete am Samstag auf einer Sondersitzung eine Reihe von Gesetzesentwürfen zur Anwendung des von der EU verlangten Sparkurses. So werden höhere Pensionen gekürzt und die Mindestlöhne gesenkt.

Das Hilfspaket sei "ganz streng an Auflagen gekoppelt", betonte auch Finanzministerin Fekter. Für sie ist es "alternativlos, dass sich Griechenland wettbewerbsfähig macht". Einen Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone schließt sie aus. Ein anderer Weg wäre "mühsam", würde "viel, viel" Geld kosten, denn die Schulden blieben auch bei einer Rückkehr zur Drachme bestehen.

Schärfere Kontrollen

Das Hilfspaket ist auch Voraussetzung für den Schuldenschnitt mit den privaten Gläubigern wie Banken und Versicherungen. Dadurch sollen Athens Schulden um rund 100 Mrd. Euro sinken. Als Gegenleistung für neue Milliardenkredite muss sich Athen einer schärferen Kontrolle unterwerfen. Dem Vernehmen nach hat Athen eine zentrale deutsche Forderung akzeptiert. So werden die Finanzminister am Montag voraussichtlich beschließen, ein Sperrkonto zur Rückzahlung von Krediten einzurichten.

Darauf soll ein Teil der Staatseinnahmen fließen, der für Zins und Tilgung der neuen Kredite verwendet wird - und den Athen nicht mehr für andere Ausgaben nutzen kann. Damit gibt die Regierung faktisch einen Teil ihrer Haushaltssouveränität ab. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) betonte, in der Eurogruppe bestehe Einigkeit darüber, dass es ein solches Sonderkonto geben wird. "Das Konto stellt eine Priorität für den Schuldenabbau sicher", sagte er dem "Tagespiegel". Weitere Überwachungsmaßnahmen würden beraten, hieß es in Brüssel.

Die Idee eines Sparkommissars, der über die Einhaltung der Beschlüsse wacht, scheint aber vom Tisch. "Darüber wird nicht diskutiert", sagte Griechenlands Regierungschef Loukas Papademos. Es gebe bereits Mechanismen zur Überwachung der Sparzusagen.

Beim Schuldenschnitt gibt es bereits eine grundsätzliche Einigung. Der tatsächliche Effekt ist aber noch offen, weil nicht klar ist, wie viele Gläubiger bei dem Forderungsverzicht tatsächlich mitziehen. Wenn nicht genügend von ihnen mitmachen, ist es wahrscheinlich, dass Athen diese Gläubiger per Gesetz über eine nachträgliche Änderung der Anleihebedingungen dazu zwingen könnte.

Damit die Notenbanken und die Europäische Zentralbank (EZB) - die milliardenschwere Griechenland-Anleihen halten - von dem erzwungenen Schuldenerlass nicht betroffen sind, tauschen sie ihren Bestand an griechischen Anleihen in neue Papiere mit anderen Kennnummern um.

Zweifel, ob Maßnahmen ausreichen

Allerdings gibt es noch Zweifel, ob die Hilfsmaßnahmen für Athen ausreichen. Hinter den Kulissen werden die Euro-Finanzminister auch über zusätzliche Maßnahmen diskutieren, um Griechenland zu einem tragbaren Schuldenniveau zu verhelfen. So könnte etwa die Zinsmarge für die Rückzahlungen aus dem ersten Hilfspaket für Athen gesenkt werden. Bereits im Mai 2010 hatten die Euro-Länder und der Internationale Währungsfonds (IWF) Griechenland mit Krediten von 110 Mrd. Euro vor der Staatspleite bewahrt.

Schäuble appellierte an die griechische Regierung, Hilfsangebote anzunehmen. "Wir stehen seit geraumer Zeit bereit, den Griechen mit Finanzbeamten beim Aufbau einer effizienteren Steuerverwaltung zu helfen. Das Angebot wird bis heute nicht genutzt", sagte Schäuble dem "Tagesspiegel".

Die "Welt am Sonntag" schrieb unter Berufung auf ein internes Arbeitspapier des deutschen Wirtschaftsministeriums: "Eine vorläufige Bilanz des deutschen Unterstützungsangebotes fällt ernüchternd aus". Das Papier zähle Beispiele auf: So verliefen die Gespräche über den Aufbau einer Förderbank nach dem Vorbild der deutschen KfW nur schleppend. Die Fachleute forderten daher, die EU-Kommission solle die verbesserte Zusammenarbeit mit der EU-Task-Force "in den Anforderungskatalog für das zweite Griechenland-Hilfspaket aufnehmen."

"Fass ohne Boden"

Vize-Kommissionspräsidentin Reding indes warnte in einem Interview mit dem "Kurier" davor, Gelder in ein "Fass ohne Boden" zu schütten. Sie ist jedoch "zuversichtlich, dass sich die Euro-Finanzminister morgen auf das neue Rettungspaket verständigen werden. "Aber unter Bedingungen". Die Griechen sollen ihrer Meinung nach "nicht Sündenböcke außerhalb Griechenlands für ihre Misere verantwortlich machen", sondern sich auf den Neuaufbau ihres Staates konzentrieren. "Deutschland hat schon sehr viel an Griechenland gezahlt. Jetzt braucht es eine Gegenleistung, sonst wird die Solidarität müde", wird sie zitiert.

Unteressen protestierten wieder tausende Griechen gegen die Sparmaßnahmen. Am Sonntag folgten nach Rundfunkberichten etwa 3.000 Menschen einem Aufruf der Gewerkschaften zu einer Kundgebung im Zentrum der Hauptstadt. "Die Sparbeschlüsse bedeuten eine Provokation für die Arbeiter, die Arbeitslosen und die Rentner", betonte der Vorsitzende des griechischen Gewerkschaftsverbandes, Jannis Panagopoulos. "Die Löhne und Pensionen werden gekürzt, die Rechte der Arbeitnehmer werden beschnitten, und es wird gegen die Tarifverträge und gegen die Verfassung verstoßen." Vergangene Woche waren die Proteste um einiges heftiger ausgefallen. Cafes, Geschäfte, Banken und historische Gebäude standen in Flammen als das Parlament über die 3,3 Mrd. Euro an Einsparungen zustimmte. (APA/Reuters)

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Für Griechenland wäre Konkurs die beste Lösung

dann müssten Sie nicht den Schuldenrucksack, welcher nicht zu schultern ist, in die alte währung mitnehmen.

Wir können uns, wenn auf einen Wirtschaftsflüchtlingsstrom aus Griechenland einstellen, welcher sich gewaschen hat.

Dank der Niederlassungsfreiheit inklusive Mindestsicherung.

Griechenland ist wärmer, fruchtbarer hat Meer etc etc

Seien Sie doch nicht so präpotent!
Wozu glauben Sie, werden Griechen nach Österreich kommen? Um vom Sozialamt zu leben etwa?
Ich versichere Ihnen in Griechenland geht es ihnen im Vergleich dazu auch jetzt besser.
Wenn Sie Griechen in Österreich sehen sollten dann nur hochqualifizierte denn über solche verfügt Griechenland sehr viele im Gegensatz zu uns. Aber davon wissen Sie wahrscheinlich sehr wenig...
Oder vergleichen Sie Griechenland mit Pakistan etwa?

Ich glaube Sie sollten langsam mal aufstehen und versuchen wieder zu sich zu kommen.

Zu viel Populismus hat bei Ihnen scheinbar deutliche Spuren hinterlassen...

Hochqualifizierte Griechen

Ja, stimmt wahrscheinlich sogar.

Es existiert nämlich in GR keine Art der "Ho-Ruck"- und "Panik"-Wirtschaft wie in Mitteleuropa, insbes. in Österreich*. Das ist in den meisten Ländern unbekannt; auch in Asien und Amerika. Dort vertraut man eher auf den (egal ob gemächlichen..) Abschluss einer Uni-Ausbildung.

*Was ich darunter verstehe: Ein neues Konzept oder eine Geschäftsidee wird von heute auf morgen mit ungeheurem Druck auf Mitarbeiter durchgezogen, die möglichst billig, möglichst belastbar (gestreckter Schweisgalopp ist Pflicht), möglichst jung, möglichst vielseitig ("Mecha-Elektro-IT-Hydro-Pneuma-Robotik-Ingenieure..) und möglichst loyal sein müssen...

-> Nachtrag

Diese Eigenschaften haben sich vor allem in DE und AT nach WK II heraus gebildet, ohne die das "Wirtschaftswunder" der 50er und 60er-Jahre nie möglich gewesen wäre. (Als "Belohnung" dafür kürzt man jener Generation, die jetzt mit Millionen Bandscheibenschäden, Depressionen und Burn-Out zu kämpfen hat, die kärglichen ASVG-Pensionen...).

Ein Grieche (das gilt auch für andere Südländer) würde diese Eigenschaften nie bringen. Einfach schon deswegen, weil er nicht so blöd ist, sich derart ausnützen zu lassen.. DAHER bringt er es auch nicht zum Exportweltmeister, und daher ist er mit diesen Ländern auch nicht konkurrenzfähig, egal wie man es dreht oder wendet...

Selten so einen Blödsinn gelesen.

Übrigens ist die Aufbaugeneration - Jahrgänge 1910 - 1930 - bereits im Aussterben. Denen kann nichts mehr gekürzt werden.

Ich rede von der Nachkriegsgeneration

Nach 1945. Also die zwischen 1980 und jetzt in Rente gegangen sind.

Die Generation von 1919 bis 1930 sieht sich schon längst die Kartoffel von unten an.

Ich sag Ihnen was: Ich habe selber genug Erfahrungen gemacht - sowohl als unselbständig tätiger Konstrukteur, als später auch als selbständiger Unternehmer - um oben genanntes bestätigen zu können.

die Propaganda verkauft sie ja leider als faule Bloßfüssler
bei gebotener Einfalt bleibt so etwas halt hängen

und sie glauben es würde bei Griechenland bleiben?

alle PIGS-Staaten sind zur Zeit wirtschaftlich ähnlich schwach. Ein "Konkurs" Griechenlands wäre ein deutliches Zeichen an den Finanzmarkt, dass die EU ihre Mitglieder fallen lässt. Die Wetten auf Defaults von Portugal, Spanien, Irland, Italien und Frankreich würden beginnen. Die Folgen wären nicht absehbar.

"Griechenland gleicht einem Labyrinth, bei dem alle Ausgänge blockiert sind"...

http://www.nachdenkseiten.de/?p=12263#more-12263

und dazu "Ohne Griechenland- und Eurokrise hätte die [deutsche] Bundesregierung jedoch keinen Hebel mehr, anderen europäischen Ländern ihre neoliberale Politik aufzuzwingen."

http://www.nachdenkseiten.de/?p=12251#more-12251

Cui bono?

Athen stimmt gar nicht zu, denn die Straßen sind voller Menschen, die sich gegen die Schlinge, die ihnen um den Hals gelegt hat wehren.

Zugestimmt hat ein nicht gewähltes Parlament, dass sich von geldgierigen Bankern erpressen lässt und Griechenland damit völlig ruiniert.
Wenn man immer das selbe macht und sich andere Ergebnisse erhofft ist ein Vollkoffer, wie scheinbar die gesamte Finanzelite und unsere EU-Polit-Koffer.
Wenn wir nach Griechenland schauen, dann schauen wir in unsere eigene Zukunft, solange wir nichts machen und auf die Menschen in Griechenland schimpfen.
Es kann nicht sein, und ist es derzeit doch, dass ein paar ganz weniger % an kranken und korrupten Gestalten das Weltgeschehen bestimmen. Werden die nicht entmachtet, dann wird bald alles vorhandene Geld bei denen sein, und nichts mehr bei den Menschen.

Die Griechen haben Jahrzehnte vom Geld anderer gelebt und ihr Erspartes in die Schweiz oder unters Kissen verfrachtet. HörenS doch auf mit den Dolchstoßlegenden

ihr posting nur bla bla bla

aber ich lese nicht einen vorschlag...nur geschwafel...

Im Prinzip haben Sie recht, nur der griechische Staat hat sich sebst ruiniert. So wie wir uns möglicherweise sebst ruinieren werden ...

Liebe Griechen -- kommt alle nach Österreich

unsere Politiker sind so großzügig im Geld verteilen, dass jeder EU-Bürger, welcher in Österreich seinen Wohnsitz begründet, ein Anrecht auf die Mindestsicherung hat.

Angenommen 3.000.000 von euch Griechen kommen nach Österreich (Niederlassungsfreiheit)

Dann zahlt der Staat Österreich, jedem Griechen etwas über € 700.-- pro Monat.

Das sind ca. 2.100.000.000 € pro Monat.

Wir sind so reich -- wir können uns alles leisten!

Mit dem Fingerzeig auf die bösen, faulen Griechen werden sie als nächstes uns enteignen.

Ohne Korrektur des Fehlers von 1913, der Privatisierung des Geldmonopols, wird es nicht funktionieren.

Unfug. Das "Geldmonopol" ist in Europa in der öffentlichen Hand!

Das ist falsch
Der Euro ist an des Dollar gebunden und damit an die FED

das war vor 1972

Die Währungsreserven der EZB sind in US-Dollar,
japanischen Yen sowie Gold und SZRs angelegt.
Die US-Dollar- und Yen-Bestände werden
von der EZB sowie den NZBen des Eurosystems
stellvertretend für die EZB aktiv bewirtschaftet.

http://www.ecb.int/pub/pdf/a... 2007de.pdf Seite 114 ff

Damit wird klar, dass es eine Abhängigkeit des Euro von anderen Währungen speziell auch des Dollars und damit der FED gibt.

Nicht nur der Euro ist vom Dollar abhängig.

Einer, der versuchte aus dieser Abhängigkeit auszubrechen (mit dem Afrikanischen Gold-Dinar), wurde beseitigt.
http://www.nrhz.de/flyer/bei... p?id=16571

Gut, dann ist also auch das chinesische "Geldmonopol" in privaten amerikanischen Händen!?

Klingt komisch, aber ich werden in Zukunft gerne auf deine Expertise verweisen. Mit deinem Einvernehmen, selbstverständlich!

Auch die Zentralbanken der übrigen Länder werden gezwungen, die Dollars in immer stärkerem Masse (Euro-Bank über 90%) als Währungsreserven anzunehmen. Die übrigen Währungen, wie zum Beispiel der Euro, beruhen also in ihrem Wert zu über 90% auf wertlosen, nur durch die Macht und den Willen der US-Grossfinanz gehaltenen Dollar-Papieren.

Da kannst du gerne noch weiter nachlesen, wie Abhängig alle Währungen der Welt sind und auch in welchem Maß die Abhängigkeit vom Dollar ist.

Zu glauben, der Euro sei unabhängig von der Weltwährung Dollar, ist naiv.

http://kulturkritik.net/quellen/g... ckung.html

Es ist ein Trugschluss zu meinen, dass die Haltung

von Währungsreserven in USD automatisch zur Abhängigkeit vom Dollar führt.

Richtiger dürfte sein, dass die breite Streuung am Markt den Dollar relativ gut sichert. Was aber, wenn die Staaten, die heute Dollars halten, diese plötzlich um jeden Preis loswerden wollen?

Abhängigkeit ist ein seeeeehr zweischneidiges Schwert!

Die Währungen sind in diesem Sinn von einander "abhängig"! Dann ist eben auch der Yuan vom USD "abhängig", weil die Chinesen über 90% ihrer Währungsreserven, die aus ausländischen Währungen besteht, in USD halten.
Die FED, auch wenn sie privaten Anteilseigner gehörten mag, agiert wie eine Behörde. Ihr gesetzliches Korsett ist dementsprechend eng. Die EZB ist eine Behörde und hat ähnlich enge Vorgaben.
Ich sehe bei keiner "nur durch die Macht und den Willen der US-Großfinanz"!
Dass die Zentralbanken u.a. auchdie Interessen der Banken, also der Finanzinstitute wahrnehmen ist ganz einfach auch eine ihre Aufgaben. Aber gerade die Politik von Alan Greenspan in seinen letzten Jahren zeigte, wie groß der Einfluss des Weißen Hauses auf die FED war

Der Einfluß den Weißen Hauses auf die FED stimmt schon, aber die FED ist trotzdem ein Privat-Verein, der letztendlich die Zinsen für das verliehene Feld einstreift. Das ist die Danistakratie, die Popp beschreibt. Dahinter verbergen sich Rothschild, Buffett, Soros, Al Saud und Konsorten.

Naja, momentan gehts eher darum, dass die FED nicht in die Insolvenz schlittert. Daher hat sie vor einem Jahr auch still und heimlich ihre Bilanzierung geändert ;)
So ein großes Geschäft ist das Zentralbanken nicht gerade...

Die FED schlittert sicher nicht in die Insolvenz, die sitzt auf der Druckerpresse.

Soll denn eine Zentralbank ein "Geschäft" sein? Oder geht's da eher um die volkswirtschaftliche Bedeutung für die Gemeinschaft?

Also in dem Fall ...

ist die Frage der Abhängigkeit keineswegs so einfach. Angesichts der rapide steigenden Leistungsfähigkeit der chinesischen Wirtschaft, würde ich sogar sagen, dass der USD in höchstem Maße von China abhängig ist.

Ja, da verschiebt sich zur Zeit einiges, das stimmt schon. Aber nach wie vor wird ein Großteil der Rohstoffe in Dollar gehandelt und die Hochfinanz wird auch noch immer Großteils in Dollar abgerechnet.
Japan und China versuchen das ja gerade auch mit einem Handelsabkommen zu durchbrechen - sehr zum Missvergnügen der USA.

jetzt wirds aber esoterisch

gadafi als währungs-robin-hood - gehts noch?

sag ich ja: esoterisch

zu ihrer quelle weiss die wikipedia folgendes:

Der Verlag bezeichnet sich selbst als Verlag und Fachbuchversand für Enthüllungsliteratur, Verschwörungen und Geheimgesellschaften. Verlegt werden unter anderem Bücher zu Themen der Prä-Astronautik, der Ufologie, des Erfundenen Mittelalters, des Kreationismus, der Astrologie, der Geomantie sowie der Germanischen Mythologie, des Islamismus, der Freiwirtschaftslehre und „Enthüllungen“ wie zu sogenannten „linken Lebenslügen

Verwechseln Sie nie die Botschaft mit dem Überbringer!

Selbst einem Herrn Haider - und dem Mann konnte ich nie etwas abgewinnen - musste ich in verschiedenen Zusammenhängen inhaltlich zustimmen. Das fällt mir auch nicht besonders schwer, weil ich Form und Inhalt unterscheiden kann.

btw: Was war Ihrer Meinung nach die Ursache für den Einmarsch der Amerikaner im Irak?

no ärger: john birch society

nocheinmal wikipedia:

Die Theorien der John Birch Society unterscheiden sich von anderen Verschwörungstheorien der Rechten dadurch, dass als Drahtzieher zumeist Kommunisten und die Illuminaten vermutet werden, die angeblich in einer gemeinsamen Traditionslinie stünden. Als einen Beweis führt die Website der John Birch Society die Tatsache an, dass der Illuminatenorden an einem 1. Mai gegründet wurde, der 1889 zum internationalen Kampftag der Arbeiterklasse erklärt wurde und dass das angeblich Beltane-Fest der vorchristlichen Kelten auf dasselbe Datum fällt, dient als weiterer Beleg für den unchristlichen Charakter des kommunistisch-illuminatischen Geheimbundes

ganz genau.

warum borgt jeder staat geld von privaten gegen zinsen, wenn er es auch selbst schöpfen könnte, ohne zinsen, und selbst kontrollieren kann, wieviel geld in umlauf ist?
Er hat die legitimation dazu.

Tragisch, dass das nicht nur bürger, auch politiker oft nicht wissen.
Tragisch auch, dass anscheinend alle medien entweder so gekauft sind, oder so angst haben, sie könnten ob ihrer kritik untergehen, dass sie nie über solche grundlegende dinge berichten.

gabs schon - war ein grosser erfolg

das hiess mefo-wechsel.

ESM-Gouverneure vor Machtübernahme

Wartet ab, bis der ESM greift. Dann wird neu umverteilt und ihr seid euer Erspartes los. Griechenland ist nur ein Symbol, was auch woanders noch kommen wird: Die EU-Diktatur aus Brüssel.

Vor diesem Hintergrund ist es fatal, dass die meisten gar nicht wissen, was der ESM überhaupt ist und was er für Konsequenzen hat!

Der ESM-Vertrag ist eine Verhöhnung und Verspottung des gesunden Menschenverstandes und der europäischen Rechtstradition schlechthin. Mit dem ESM-Vertrag putscht eine kleine Gruppe von Regierenden gegen ihr eigenes Volk.

Ausführliche, wichtige Analyse zum ESM: Der ESM-Putsch: Gouverneure vor Machtübernahme:

http://www.mmnews.de/index.php... esm-putsch

ESM Vertrag - Pkt. 5 sagt schon alles

5. Die Gouverneure setzen sich ihr Gehalt und das ihrer Direktoren geheim in
unbekannter Millionenhöhe selbst fest (Art. 5 Abs. 7 (n), Art 34).

Warnung An MdBs (II): Der ESM-Bank-Vertrag Vom Steuerzahlerbund In Klarem Deutsch Kommentiert

http://infokrieg.tv/wordpress... mmentiert/

Ein Lösungsvorschlag

Mit Einvernehmen aller Statten der Eurozone, all Euro-Schulden in neu-Drachmen umwandeln, Euro-Ausstieg für Griechenland für 10-15 Jahre aus den Euro, und verbleib in der EU mit Entwicklungshilfe zum Aufbau eines effizient Finanzstaates.

Ich habe nichts gelesen das das mir Bedenken gibt das das nicht gehen würde.

Was soll das bringen? Dann ist vielleicht Griechenland "aus dem Schneider" und es geht munter mit Spanien weiter. Die Finanzindustrie wird da sicher nicht zögern.

Ob Spanien oder Portugal, Italien, Belgien, Frankreich, etc. es ist alles eins.

alles eins?

den unterschied zwischen pigs und pis möcht ich klavier spielen können.

p mag auch mies (wenn auch zweifellos besser) sein, aber die anderen genannten haben eine industrielle basis, was man von g nicht behaupten kann.

derart am hund ist sonst niemand in der eu (btw auch nur wenige ausserhalb).

Das ist doch nur eine Frage der Zeit und mit welchen Bandagen gekämpft wird.

die FINANZINDUSTRIE! huhu

Griechenlands Banken gehen mit dem Staat Pleite und jede Bank die griechenlandbonds gekauft hat, also dem Staat Kredit gegeben hat verliert einen gutteil dieses Geldes. verdienen tut die Finanz da nichts daran.
ABER dahinter steckt bestimmt der große plan der unterirdischen Herrscher. huhu !

Ich nehm' deine Argumentation mal auf.
Was passiert denn, wenn Banken vor der Pleite stehen? Wie wir ja aus der Vergangenheit wissen, dürfen systemische Banken nicht pleite gehen - too big to fail.
Wer springt dann wieder ein? - Richtig, der Steuerzahler.

Was schliessen wir daraus?
Die Finanzindustrie, die ja hinter den Banken steht, bekommt ihr Geld so oder so und das noch dazu mit fetten Zinsen.

Nein, dort wo der Staat als Eigentümer oder Miteigentümer einspringen musste, also in den meisten Fällen in der USA und in UK verloren die Alt-Eigentümer ihre Anteile, bzw. wurden diese Anteile stark verwässert. Warum schreibst du immer wieder solchen Unfug?

ach ja, die Bankenrettungspakete der letzen Jahre (seit 2008) habe ich mir wohl eingebildet?

Eingebildet nicht, aber eben nicht genau hin geschaut, wie man es von dir gewohnt ist. Überall dort, wo die Banken "vor der Pleite" standen, Fannie Mae, Freddie Mac, HRE, HAA, Kommunalkredit fielen die Alt-Eigentümer um ihre Anteile um. Weil in diesem Fall auf Grund der Bilanzierungs-- und Insolvenzregelungen Partizipationskapital nicht mehr als Rettungspaket reichte.
Warum liest du nicht ein wenig mehr! Hier glauben sicher einige was du schreibst. Schämst du dich nicht dabei Unwahrheiten zu verbreiten? Mach dich schlau, ganz auf die Nuss gefallen bist du ja nicht!! Oder ist dir das einfach zu mühsam und so aus dem Bauch raus schreiben reicht dir schon für deinen Ansprüche?

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