Spionage für Israel

Militärgericht verurteilt drei Libanesen zum Tode

18. Februar 2012, 08:31

Libanon und Israel befinden sich formal im Kriegszustand

Beirut - Ein Militärgericht hat drei Libanesen wegen Spionage für Israel zum Tode verurteilt. Wie die libanesische Nachrichtenagentur ANI am Freitag berichtete, sitzt der Verurteilte Haitham Sahmarani bereits im Gefängnis. Gegen zwei weitere Angeklagte, ein Ehepaar, wurde die Todesstrafe demnach in Abwesenheit verhängt.

Israel und der Libanon befinden sich formal noch immer im Krieg. Seit 2009 wurden im Libanon mehr als 100 Menschen unter dem Verdacht festgenommen, geheime Informationen an Israel weitergegeben zu haben. Unter den Verdächtigen sind auch Angehörige der libanesischen Armee, darunter ein General. Bisher wurden fünf Todesurteile verhängt, aber noch keines vollstreckt. (APA)

K 3
73
19.2.2012, 03:41

Drei Heldendenkmäler am Heldenplatz in Wien. Libanon auszuspionieren für Israel verdient in Wien ein Heldendenkmal am Heldenplatz.

Müllers Mops
42
18.2.2012, 10:14

Na prima. Zum Tode verurteilt.
Und wie kann ich in so was meinen Fortschrittsglauben finden??

Angela Glockenklanng
12
18.2.2012, 20:36
Warum wollen's ihn finden? Geht er Ihnen ab? Haben's ihn verloren?

NONE
511
18.2.2012, 10:39

Das ist korrekt. Allerdings wurde bis jetzt kein Todesurteil vollstreckt.

Meiner Meinung nach kann es sich der Libanon auch gar nicht leisten Todesurteile zu vollstrecken.

Die haben mehr als genug interne Probleme als das sie willkürlich Menschen ermorden könnten die für irgend einen anderen Staat spionieren (ob das stimmt oder nicht).

Alleine das die Hisbollah ein Staat im Staat ist, ist ein grosses Problem.

kurt haenel
 
52
18.2.2012, 13:14
@ none

bravo !!!!

widiwutsch
26
18.2.2012, 11:10
Lustiges Argument - das kannte ich noch nicht.

Meines Wissens kann ein Staat noch so beschissen dastehen - Todesstrafe hat immer noch geklappt. Und warum die Macht der Hisbollah ausgerechnet gegen die Todesstrafe für Israel-Spione stehen sollte, leuchtet mir ehrlich gesagt nicht ganz ein.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.