Presseförderung: Minus 15 Prozent, Kanzler-Inserate: Minus 30 Prozent

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Freitagnachmittag präsentierte Medienstaatssekretär Josef Ostermayer der ÖVP Sparpläne - auch für Presseförderung und Werbeschaltungen des Kanzleramts

Wien - Freitagnachmittag präsentierte Medienstaatssekretär Josef Ostermayer der ÖVP Sparpläne - auch für Presseförderung und Werbeschaltungen des Kanzleramts.

30 Prozent weniger Förderung wurden kolportiert, nach STANDARD-Infos werden 15 Prozent linear über alle Posten gekürzt. 2011 betrug die Presseförderung 12,376 Millionen Euro, 2012 sollte sie bei den schon laufenden jährlichen Kürzungen bei rund 12,12 Millionen liegen. Minus 15 Prozent ergäben rund 1,82 Millionen weniger. Im Kanzleramt war die Rede von rund 1,35 Millionen Euro Reduzierung.

Parallel fährt das Kanzleramt Werbeschaltungen nach den Infos um 30 Prozent herunter, das wären rund 1,35 von 4,6 Millionen.

Erst am 6. März sollen diese Punkte in einer weiteren Runde festgezurrt werden, hieß es nach den Verhandlungen; sie müssten nicht in Begutachtung gehen. Fixiert wurde Freitag alleine die künftige Förderung der Parteiakademien nach dem Publizistikförderungsgesetz, hieß es. Deren Reduktion um 5 Prozent beziehungsweise 550.000 Euro müsse in Begutachtung gehen. (fid, dER STANDARD; Printausgabe, 18./19.2.2012)

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