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Baierbrunn/München - Der Schlafbedarf liegt auch in den Genen. Menschen mit einer bestimmte Variante des Gens ABCC9 ruhen pro Tag länger als andere. Das berichtet die "Apotheken-Umschau" (2/2012 B) mit Verweis auf eine internationale Studie. Ein Team um die Chronobiologen Till Roenneberg und Karla Allebrandt von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hatte 4.000 Menschen von Estland bis Italien untersucht.
Vier Prozent mit Langschlafvariante
Vier Prozent der Europäer haben nach Angaben der Forscher von ihren beiden Eltern die Langschlafvariante geerbt. Sie ruhen im Durchschnitt 24 Minuten pro Tag länger als Menschen ohne diese Genvariante. Zudem schlafen sie 18 Minuten länger als Menschen, die die Langschlafvariante nur von einem Elternteil geerbt haben. Schlaf sei zudem von weiteren Genen und anderen Faktoren wie dem Alter abhängig, betonte Allebrandt, die Erstautorin der Studie ist.
Die Langschlafvariante sei auch bei Fruchtfliegen verbreitet, hatte die LMU München kürzlich mitgeteilt. Blockierten die Forscher deren Genaktivität, schliefen die Fliegen kürzer.
Das ABCC9-Gen ist die Blaupause für das Protein SUR2, das beim Energiehaushalt der Zellen mitwirkt. "Es ist besonders spannend, dass dieses Protein auch bei Herzleiden und Diabetes eine Rolle spielt, wie funktionale Studien erwiesen haben", sagte Allebrandt. "Ein Zusammenhang von Schlafdauer und Stoffwechselstörungen kann daher möglicherweise durch gemeinsam benutzte molekulare Mechanismen erklärt werden." Die Studie ist im Journal "Molecular Psychiatry online" veröffentlicht. (APA)
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"Schlaf sei zudem von weiteren Genen und anderen Faktoren wie dem Alter abhängig"
Vor allem von "anderen Faktoren".
Hauptfaktor ist die Seele. - Wer Angst vor dem Loslassen, vor dem Sterben (Tod = Schlafes Bruder), vor unangenehmen Ereignissen am nächsten Tag hat: der schläft unruhig und kürzer.
Auch kürzer schläft jemand aus Freude, weil er verliebt ist ... etc.
Stress, wenig Freizeit, Angespanntsein sind ebenfalls Faktoren für kurzen Schlaf.
Äußere Faktoren:
unbequemes Bett, schlechtes Raumklima, zu warm oder kalt
schweres Abendessen, Alkohol
TV, Lesen, laute unruhige Musik am Abend vorher
Und natürlich Geräusche.
Man sieht, man braucht gar keine "Gene" zu bemühen.
Schlaf ist individuell, wie die Seele individuell ist
Auch wenn ich selbst mit dem Wörtchen "Seele" wenig anfangen kann, so bin ich doch strikt gegen den inflationären und beleidigenden Gebrauch des Worts "Wahnvorstellungen".
Und bitte lassen sie in Internetthreads ihre Wahnvorstellungen von "wissenschaftlichen threads".
Das ist nämlich tatsächlich peinlich. Gehen Sie zur Uni, wenn Sie auf wissenschaftlichen Diskurs aus sind.
(die versteckte Selbstironie war übrigens Absicht. ;-) )
Fällt den sonst so kreativen Illustratoren (oder wie immer die Bebilderer auf Neudeutsch heißen) beim Standard nichts besseres ein, als bei jedem, aber auch wirklich jedem Artikel, der auch nur ansatzweise mit dem Thema Schlafen zu tun hat, ein Photo von zwei oder mehr nackten Fußsohlen, die unter einer Bettdecke hervorlugen, dranzuheften? Wer, bitte, schläft so?
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