Lytro-Kamera in Zukunft auch für Videos denkbar

17. Februar 2012, 14:46
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    foto: lytro

    In Zukunft sind auch Videos mit der Lytro-Kamera denkbar.

Verarbeitung großer Datenmengen derzeit noch als Hauptproblem

Die Lichtfeldkamera Lytro des gleichnamigen Startups, die eine Verschiebung des Bildfokus im Nachhinein ermöglicht, könnte in Zukunft auf Videos aufnehmen. Gegenüber TechCrunch erklärte Lytro-Gründer Ren Ng, dass das Hauptproblem dabei derzeit die enormen Datenmengen seien.

Nur Fotos zum Marktstart

Derzeit sei es noch nicht möglich die hohen Datenmengen zu verarbeiten, die bei einem Video anfallen. Sofern dieses Problem jedoch einmal gelöst ist, gebe es keinen Grund, wieso es nicht auch eine Lichtfeld-Video-Kamera geben soll. Für den Marktstart wollten sich die Entwickler allerdings auf Fotos konzentrieren.

Ab 399 Dollar

Die Kamera hat bereits bei der Vorstellung 2011 für Aufsehen gesorgt. Nutzer können damit ein Foto aufnehmen und den Fokus nachträglich durch Anklicken ändern. Die Entwickler haben entsprechende Beispielfotos auf ihrer Website veröffentlicht. Die Kamera wird in den USA mit 8 und 16 GB mit Platz für jeweils 350 oder 750 Fotos um 399 bzw. 499 US-Dollar angeboten. (red)

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Posting 1 bis 25 von 27
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Roberto79
00
22.2.2012, 19:37
Lytron 3D Video

mit Eyetracking damit die Schärfenebene mit dem Blick mitwandert - das wär doch sehr interessant.

Green.L
 
00
19.2.2012, 12:51

Auch wenn ich nichts gegen die Technik habe und sie interessant finde. Für den Einsatz als Schnappschusskamera sehe ich nicht wirklich einen Sinn.

Die meisten Schnappschüsse sind so und so durchgehend scharf. Ich kenne keine "Schnappschusskamera" die ununterbrochen bei großem Sensor mit Blende 1.2 Fotos macht.

Aber mal schaun was die Technik bringen wird.

Sonja P.
70
18.2.2012, 16:41

Da bisher lediglich in Marketingausdrücken über diese Kamera berichtet wurde hier meine Annahme über die Funktionsweise:

Schneller Bildprozessor in Kombination mit schneller Fokussierung macht bei Druck auf Auflöser (n) Bilder in 1,2x1,2MP mit Unterschiedlicher Fokustiefe und schreibt diese in Containerformat mit quasi multi-page JPEGs. Wenig Spektakulär, aber bei guter Software sicher interessant.

Dafür spricht die doch geringe (bisher offiziell unbestätigte) Auflösung.

Da gilt "form follows function" versucht man die "revultionäre Art des fotografierens" neben Worthülsen in eine für Digicams ungewohnte Form (Quader) zu stecken um direkte Vergleiche zur Herkömmlichen Fotografie gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Andere Vorschläge?

Herman Toothrot
00
20.2.2012, 11:44

kurz gesagt: nein.

aber warum herumspekulieren, wenn der firmengründer auf der website alles erklärt. wenn mans wirklich im detail wissen will kann man sogar seine dissertation lesen.

die essentielle zutat, dies auch komplett von einer "normalen" kamera unterscheidet ist ein micro-lens array.

Isabella Conceicao
10
19.2.2012, 09:29

ahnungslos sein, aber die klappe aufreißen!

Zombie
02
18.2.2012, 22:48
Ja ich hätte da einen anderer Vorschlag

bevor man etwas postet und krampfhaft etwas ins Blaue hinein behauptet mal selbst herausfinden ob es vielleicht doch schon mal erklärt wurde wie es funktioniert!

Ist heutzutage manchmal ziemlich leicht zu eruieren.

werwolfi
20
18.2.2012, 19:24

Nö. Weil das ging mit bisherigen Kameras auch.
In dem Fall nimmt ein neuartiger Sensor tatsächlich das gesamte Lichtfeld auf, d.h. nicht nur Position und Intensität, sondern auch die Richtung jedes einzelnen Lichtstrahls der auf den Sensor fällt - daher auch die Datenmengen.

Revolutionär, und mit dem was du schreibst nicht vergleichbar.

G. B. Corner
11
18.2.2012, 17:14

Nein, das funktioniert nicht über nacheinander-Bilder sondern über mehrere nebeneinander liegende gleichzeitig belichtete kleine Sensoren (ähnlich wie ein Facettenauge)

PageMaker
00
17.2.2012, 23:47
Ich verstehs nicht ...

Kann man mir bitte erklären wozu es nützlich sein soll im nachhinein die schärfentiefe eines bildes zu verändern? Selektive Unschärfe ist ein gestaltungselement, ein "dramaturgischer" effekt zur bildgestaltung des autors/fotografen. Wozu soll man das dem betracher überlassen? Das wäre so, als würde man den musikhörern das Nachträgliche mischen eines audiofiles "gestatten" WOZU bitte braucht man das?

gundl gaukelei
01
19.2.2012, 11:46

sie haben recht, ist was wie olga und lomo, man hat sich rasch satt gesehen und der sinn dahinter erschliesst sich nur unbedarften knipsern. die stehen dann oft mit offenem mund vor tollen fotos die mit einer analogen leica bj. 72 gemacht wurden....

werwolfi
00
18.2.2012, 20:02

Es geht darum, dass wirklich das komplette Lichtfeld aufgezeichnet wird, also nicht nur Position uns Intensität jedes auf den Sensor auftreffenden Lichtstrahls (bzw. eigentlich die Summe der entsprechenden Werte aller auf einem Punkt eintreffenden Lichtstrahlen wie herkömmlich) sondern auch die Richtung jedes einzelnen Strahles (!), daher auch die Datenmenge.
Aus diesen Informationen lassen sich alle möglichen interessanten Sachen herausrechnen, etwa nicht nur eine nachträgliche Schärfenebene wie erwähnt, sondern auch z.b. ein 3D-Bild.

TheJester
00
18.2.2012, 12:52

du bist auf ner party und machst ein paar bilder, und nachher ärgerst du dich nicht weil dir im hintergrund was aus dem fokus gelaufen ist, weil du es trotzdem ansehen kannst.

Ronald Tekener
10
18.2.2012, 11:41

Nachtrag: Änhliche Argumente hat man früher schon gehört:
"Digitale Kameras?" - Nur analog ist das Wahre, bei digitalen Fotos kann man zu viel manipulieren (als ob das bei analogen Bilder nicht möglich wäre)

"RAW? Nachträglich den Weißpunkt setzen?" - Warum nicht? Welchen Abbruch tut es der Kreativität, wenn man gewisse Parameter auch nachher setzen kann? Die Komposition eines Fotos wird dadurch nicht anders.

Ronald Tekener
02
18.2.2012, 11:35

Es geht nicht darum, dass der Betrachter es verändern kann, sondern der Fotograf. Abgesehen davon kann nur der Fokuspunkt geändert werden und nicht die Schärfentiefe, da die Blende unveränderbar ist.

Die Kamera ist im Moment auch eher für den Gelegenheitsknipser gedacht und für diesen Zweck ist sie auch ideal. Kein Aufwand beim Fokussieren, einfach abdrücken und nachher entscheiden, worauf eigentlich scharfgestellt werden soll. Nicht jeder hat den Anspruch fotografisch perfekte Fotos zu schießen.

Für mich stellt die Kamera jedenfalls eine interessante technische Entwicklung dar, auch wenn ich daüfr keine Verwendung habe.

bad user
00
18.2.2012, 10:49
Ein herrliches Spielzeug für den Polizeistaat!

Zukünftig genügt ein einziges Foto, um alle Personen auf einem Platz scharf ablichten zu können ...

G. B. Corner
00
18.2.2012, 17:19

Die optischen Gesetze werden hier NICHT außer Kraft gesetzt - um auf einem Platz Leute identifizieren zu können, brauchen Sie keine Lichtfeldkamera; da brauchen Sie einen groooßen lichtstarken Sensor und tolle Objektive. Am besten was aus der Astronomie. Da fragt es sich allerdings, ob mehrere konventionelle Kameras nicht billiger kommen ;)

rolin
11
18.2.2012, 12:20

Dazu reicht eine hohe Blendeneinstellung. Nur so zur Info. Paranoia aus!

***der schuft***
00
18.2.2012, 08:47
******

du schickst es ja nicht als rohdaten ans belichtungswerk oder durchs netz sondern als nichtveränderbares normales jpg oder bmp ect.
das bleibt schon dem knipser selber überlassen wie er sein foto focusiert/dramatisiert. - genauso wie man früher in der dunkelkammer auch siene bilder verändert hat ...

ich finds gut - der ärger "das wär gut wenns ned so unscharf wär" fällt dann hoffentlich weg ;-)

Mac1984
00
18.2.2012, 08:33

Es geht nicht immer um den Fotografen und sein Werk. Denken Sie an journalistische Aufnahmen. Der Fokus fällt weg. Schnell in die Situation knipsen und später in der Redaktion die wichtige Stelle im Bild auf scharf fokussieren. Aufnahmen von Überwachungskameras. Details können aus unterschiedlichen Entfernungen zur Auswertung scharf gezogen werden. Und auch Sie als privater Anwender werden das eine oder andere Mal froh sein, wenn Sie bei Ihrem Bild den Schärfepunkt dorthin setzen können, wo Sie ihn haben wollen, weil ein anderes Details plötzlich wichtiger ist.

Es gibt also eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten, ohne dass man die "Dramaturgie" eines Autors/Fotografen verändert. Wenn der das nicht will, wird er es wohl verhindern.

ernst weber1
 
00
18.2.2012, 00:27
das erste Beispiel,

das mir als Verwendungszweck einfällt, wäre z.B. interaktive Werbung im Web. Aber auch privat tät's mich neugierig machen - gehst z.B. auf eine Party, machst einen Snapshot und daheim gehst nachträglich auf genauere Motiverkundung.

Klar, das sind jetzt nicht die überdrübertollen K.O. Argumente, was die Einsatzfähigkeit dieser Technik betrifft, aber dieser neue, verspielte Ansatz hat schon irgendwie seinen eigenen Charme finde ich...

Mac1984
00
18.2.2012, 08:35

"..Klar, das sind jetzt nicht die überdrübertollen K.O. Argumente.."

K.O. Kriterien sind Ausschlusskriterien. Du meintest es wohl im Sinne von "OK"?

Wishmaster
00
17.2.2012, 19:43

Gibt es mittlerweile eigentlich schon Infos darüber, wie hoch die Auflösung eines einzigen, "fertigen" Bildes ist?
Darüber hat sich der Hersteller ja bis jetzt ausgeschwiegen.

rolin
10
17.2.2012, 21:59

Angeblich 1,080 x 1,080 Pixel (sollten ca. 1.2 Megapixel sein, so wie @Perail schreibt), also vollkommen ausreichend fuer den Einsatzzweck.

Peraí!
00
17.2.2012, 20:36
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