Innenministerium

Mikl-Leitner will 50 Millionen Euro pro Jahr einsparen

17. Februar 2012, 13:38

Eckpunkt Behördenreform - Innenministerium strebt weniger Selbstverwaltung und effizienteren Dienstbetrieb an

Wien - Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sieht durch Strukturreformen in ihrem Ressort ein Einsparungspotenzial von jährlich 50 Millionen Euro. Das sagte die Politikerin am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien. Einer der Eckpunkte, die Reduzierung der Polizeibehörden von derzeit 31 auf neun, soll laut dem Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Herbert Anderl, am 28. März im Ministerrat behandelt und mit 1. September umgesetzt werden.

Dann soll es neun Landespolizeidirektionen geben. Sogenannte Regionalmanager erhalten klare Zielvorgaben: Sie tragen die monetäre und personelle Verantwortung und managen die Leistungen. Obwohl die Bewertung von Leistungen durch die Polizei nicht einfach ist - zum Beispiel Präventionsarbeit - sei es gelungen, Kennzahlen und Indikatoren zu finden, die das ermöglichen sollen, sagte Sektionschef Franz Einzinger. Das neue Haushaltsrecht, das ab 2013 gilt, sieht Steuerungsmöglichkeiten vor und ermöglicht es zu zeigen, was mit dem Geld bewirkt wird. Ziel des Inneressorts ist es, den Aufwand für die Selbstverwaltung zu verringern und den Dienstbetrieb effizienter zu gestalten.

Bundesamt für Asyl und Migration

Vereinfachungen soll auch das neue Bundesamt für Asyl und Migration mit neun Außenstellen bringen, in dem ebenfalls behördliche Aufgaben gebündelt werden. Der Gesetzesentwurf soll in den kommenden Wochen vorliegen. Derzeit sind für diese Angelegenheiten fast 200 Behörden zuständig.

Als eine der großen Herausforderungen bezeichnete Mikl-Leitner ein neues Dienstzeitmanagement für die Exekutive, das unter anderem eine Reduktion der Überstunden bringen soll. Erste Gespräche mit Personalvertretern und Gewerkschaftern habe es bereits gegeben, sagte die Innenministerin und versicherte, dass ihr Transparenz und die Bedürfnisse der Exekutivebeamten wichtig seien. Ein Modell werde in den kommenden Wochen ausgearbeitet. Diskutiert wird unter anderem ein "Zeitwertkonto" - Mitarbeiter sparen Mehrstunden an und können diese vor der Pension aufbrauchen. Die Idee dazu gibt es schon seit einiger Zeit. Darüber hinaus sollen unter dem Titel "Generationenmanagement" altersgerechte Arbeitsplätze geschafften werden. (APA)

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15 Postings
cato48
00
19.2.2012, 03:22
Lieber Standard...

...ich finde es wohltuend, dass ihr kein Bild von dieser Vogelscheuche zu Beginn des Artikels gebracht habt!

Wäre es möglich, dies auch bei der Schottemizzi so zu handhaben?

cato48
00
19.2.2012, 03:16
Liber Standard....

Rudolpho der I
00
18.2.2012, 11:50
Der Trampel hat uns noch gefehlt!

opti
02
18.2.2012, 09:39
verdient sie denn so viel, dass sich das ausgeht?

Damned its me
 
00
18.2.2012, 09:03
Wenn PolizistIn mit dem Bürger spricht

ist das Präventionsarbeit. Denn nur dort erfährt er wo der Schuh drückt - kann Informationen mehrer Bürger wie einzelne Puzzlesteine zusammenfassen. Wie bitte wollen die Herrschaften das in Kennzahlen zusammenfassen?
Die für mich effizienteste Polizei wäre eine, die im Schulterschluß mit der normal denkenden Bevölkerung, Straftaten verhindert. Das beinhaltet aber auch scheinbare "Leerkilometer", also Gespräche über das Wetter etc. Denn Vertrauen und Begegnung auf Augenhöhe muss aufgebaut werden.
Wenn man sich aber Statistiken unterwirft, ist eine Polizei nur effizient, wenn möglichst viele Straftaten von den BeamtInnen bearbeitet werden müssen. Passiert aber wenig, wird die Polizeiinspektion wegen zu geringer Auslastung geschlossen.

wiesengarten
01
17.2.2012, 22:54
Ich sage nicht gerne etwas Deftiges,

aber diese IM überspannt den Bogen definitiv.
Es gibt rechtswidrige Anweisungen zuhauf, zum Beispiel, dass abgelehnte Asylsuchende ab sofort als Obdachlose zu gelten haben und in ein "Heim" in der Nussdorferstraße übersiedeln sollen, sich jeden Tag bei der Polizei melden sollen, wer hat diese schwachsinnige Aktion angezettelt?
Ein anderes Beispiel: Ein Rechtsvertreter wird vom "Rechtsberater" des VMÖ von der "Beratung" des Asylsuchenden weggewiesen, weil er ein Glas Wasser verlangt hat. Die Tür wird abgesperrt, der RB des VMÖ redet mit dem Asylsuchenden, der danach zitternd und verstört seine Einvernahme kaum noch wahrnehmen kann.
Asylsuchende sind keine Verbrecher und haben ein Recht auf ein faires Verfahren!

Herzerzog Johann
20
18.2.2012, 06:49

Hat mit dem Inhalt des obigen Artikels jetzt genau was zu tun?

der schwitzbär der schwitzt sehr
08
17.2.2012, 20:50
Supi! Ein Überstundendurchrechnungzeitraum von 40 Jahren!

Von 20 bis 30 ausgebeutet, dafür dann mit 60 in Pension - dank der vielen in jungen Jahren angesammelten Überstunden

Ja das ist mal eine gute Idee. So bekommen wir alle Überstunden gratis

Falls der Polizist vor 60 mit Herzkasperl umfällt, verfallen die Überstunden natürlich

So ein Vorschlag kann nur von der ÖVP kommen :-)

AAA+
00
19.2.2012, 17:10
Sowie vermehrte Dienstleistung an den Wochenenden !

Sicher, meine Kinder dürfen sich dann in den Sommerferien genau 2 Wochenenden aussuchen, an denen ich dann vielleicht frei habe.

Walter Kaiser.
00
17.2.2012, 19:37
Mikl-Leitner will 50 Millionen Euro pro Jahr einsparen

Sehr arg, aber die wird auch genug verdienen. Ok soviel schaff ich nicht, aber auf 1000 im Jahr könnte ich auch kommen.

Österreichische Verbrecher Partei!
05
17.2.2012, 16:32
Es ist schon erstaunlich, wie viel kriminelle Energie die ÖVP aufbringt, um höchst mafiöse kriminelle Netzwerke zu schützen!!!!

*DOROTHEUM * Eurofighter, Behördenfunk, Bundeswohngesellschaften, Telekom Austria, Oesterreichische Nationalbank, Hypo Alpe-Adria, Kärnten.

Karl-Heinz Grasser, Herbert Scheibner, Hubert Gorbach, Ernst Strasser, Alfons Mensdorff-Pouilly, Hans-Peter Martin, Jörg Haider, Uwe Scheuch, Dietrich Birnbacher, Johannes Miller, Michael Wolf, Peter Hochegger, Walter Meischberger, Gastinger

Erstmals zeigte sich, mit welcher Macht eine Partei, in diesem Fall die ÖVP, die Hebel ansetzen kann, um ihre Involvierung zu vertuschen –

Diese Verflechtung zwischen Politik und Wirtschaft, mit all ihren Abhängigkeiten und Gefälligkeiten!!

Zum nachlesen: http://media1.news.at/nw1/pdf/p... rasser.pdf

download dauert ein bisserl;-)

Schwingschnelle
00
17.2.2012, 18:41
Gut gerauzt, um 14:00 waren wir heute 10 Leute in der Liechtensteinstr.!

Dafür 12 Pol. und 2 Verfassungsschutz. ;)

E.Stampfl
04
17.2.2012, 15:16
.. noch mehr Einsparungen wären problemlos möglich ..

.. würden unsinnige Aktionen abgestellt, wie etwa der Tierschützerprozess. Zudem wurde dort der unfähige, mit Falschaussagen vor Gericht negativ qualifizierte SOKO-Leiter befördert.
Oder aktuelles Beispiel vom Tage: Hausbesuch beim EDV-Fachmann mit 13 Beamten, darunter uniformierte, maskierte und zivile WEGA-Beamte:
http://derstandard.at/132850793... -Anfuehrer
Das hätte man sich genau so sparen können,
hätte wirklich was gebracht, nämlich Verbesserungen in dieser korrupten Verwaltung.
Freilich wäre etwas Transparenz im BMI dazu nötig. Und daran fehlt's.

gutmensch6
00
17.2.2012, 16:13

ich habe geglaubt die fr. mikl leitner ist schon zurück getreten ???

Schwingschnelle
01
17.2.2012, 18:42

Man wird wohl bald die Rechnungen für ihre meisen Fetzen Leaken, dann ist sie Geschichte!

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