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vergrößern 800x533ATV "Jules Verne" nach dem Abkoppeln von der Raumstation ISS
Die Automated Transfer Vehicles (ATVs) der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA sind ein wichtiger Beitrag zur Versorgung der Internationalen Raumstation ISS. Nach "Jules Verne" und "Johannes Kepler", die bereits beide wieder in der Erdatmosphäre verglüht sind, wird wie berichtet "Edoardo Amaldi" im März (der Start ist für den 9. März geplant) zur ISS fliegen. Nach "Albert Einstein", der im Frühjahr 2013 den Erdboden verlassen soll, steht nun die Nummer Fünf fest: Mit "Georges Lemaître" werde die Tradition fortgesetzt, "die ATVs nach großen europäischen Visionären zu benennen, um die tiefen Wurzeln Europas in Wissenschaft, Technologie und Kultur zu reflektieren". Das gab die ESA diese Woche bekannt. Georges Lemaître, der 1894 geborene belgische Theologe und Astrophysiker, gilt als Begründer der Urknalltheorie.
Ein Raumtransporter vom Typ ATV bringt rund sechs Tonnen Versorgungsgüter, Ausrüstungsmaterial und Ersatzteile zur Raumstation. Nach dem Start an Bord einer "Ariane 5"-Rakete vom Weltraumbahnhof Kourou (Französisch Guyana) aus dockt der Frachter vollautomatisch an die ISS an. Anschließend wird das ATV zum Müllschlucker: Mit Müll beladen wird der Raumtransporter kontrolliert zum Absturz gebracht und verglüht fast vollständig in der Erdatmosphäre. "Georges Lemaître" ist die letzte der fünf geplanten ATV-Missionen. (red)
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wollen sie fliegen ?
Die ISS gibts nicht mehr allzu lange.
Und die Ariane 5 ist nicht in der Lage ein bemanntes Raumschiff für interplanetare Flüge zu befördern.
Selbst für den Moind oder den Asteroidengürtel brauchen sie einen Launcher mit mindestens der dreifachen Tragkraft der Airane 5.
Das sollte für den Mond reichen. Für interplanetare Flüge braucht man schon was größeres (auch wenn man es im Orbit zusammenbaut), da sollte international kooperiert werden. Es spricht nichts außer dumme politische Geplänkel dagegen, internationale Missionen zu weiter entfernten Zielen zu starten. Die Chinesen verwenden ja ohnehin schon das Starfleet-Logo ;-)
Es gibt faktisch nichts, dass heute nicht durch Roboter erledigt werden könnte.
Die Marsautos fahren jahrelang, brauchen nichts zu Essen, kein Wasser, keine Luft und wenn sie hin sind schicken wir ein neues und niemand muss um Angehörige trauern.
sie besitzen nicht einmal annähernd die Flexibilität, Reaktionsfähigkeit, Intuition und Problemlösungskapazität eines Menschen. Die Strecke, die die beiden Fahrzeuge in mehreren Jahren auf dem Mars zurückgelegt haben, geht ein gesunder Erwachsener problemlos in zwei Tagen zu Fuß. Selbstständiges Arbeiten ist einer Maschine unmöglich, ihr Aktionsradius und ihre Einsatzmöglichkeiten sind auf vordfinierte Aktionen beschränkt. Eine bemannte Marsmission könnte in drei Wochen auf der Oberfläche mehr Daten sammeln, als alle bisherigen Robotersonden.
a) Houston we have a Problem
b) und bis die Antwort da ist sind die hartgefroren....
PS: Wenn sie dem Marsrover soviel Support und Nachschub zukommen lassen wie ein Mensch braucht um um am Mars herumzuspazieren, dann sieht das auch anders aus.
Was Spirit und Opportunity erreicht haben schaft mit der selben Menge an Energie, Material und Geld kein Mensch.
45 km marschieren, Fotos machen und Gesteinsproben analysieren schafft ein Mensch sehr wohl. Außerdem wären die Menschen ja ohnhin mit einem Fahr- bzw. Fluggerät unterwegs.
Bemannte Mission hiesse: Die Technik von Robotermissionen UND die Intuition und Flexibilität von Menschen.
Nur mal zum Vergleich
Die Entwicklung des Lunar Landing Modul kostete - zum aktuellen US$ Wert - etwa US$ 12 Mrd.
Das wären aktuell 2/3 eines ganzen NASA Jahresbudgets.
Die Curiosity Mission kostet US$ 2,5Mrd. - komplett - Entwicklung, Tests, Start, Betrieb....
Und die Spirit und Opportunity Rover Missionen haben in Summe - mit den Verlängerungen - bisher nicht ganz US$ 1Mrd. gekostet.
Das sind fünf rollende Labors oder 24 kleine Rover jeweils für viele Jahre im Einsatz nur zum Preis der Entwicklung eines Moduls von vielen, dass sie zur Durchführung einer bemannten Mission benötigen würde.
Wenn es nur darum geht, fremde Planeten als wissenschaftliche Untersuchungsobjekte zu sehen, sind Roboter wahrscheinlich besser geeignet. Wenn man aber der Menschheit neue Perspektiven, neue Möglichkeiten, neue Herausforderungen, neue Wege zur kulturellen Weiterentwicklung, zur Entwicklung einer neuen Zivilisation jenseits territorialer Grabenkämpfe auf einem immer engeren Planeten, jenseits der kulturellen, politischen, moralischen und geistigen Stangnation der Gegenwart bieten will, dann brauchen wir mehr als immer kleinere Handys und ein paar Hochglanzbilder und Spektren von Marsfelsen. Dann führt an der bemannten Raumfahrt kein Weg vorbei. Die Menschheit ist nicht dafür geschaffen, ewig im eigenen Saft zu dünsten.
Bemannte Reisen zum Mars u. anderen Planten ist wie Exrembetgsteigen.
Die Leute leisten Phantastisches, es muss ein Supergefühl sein, da hinaufzusteigen ...
Aber: so what? Was bringts? Nix -- wissenschaftlich gesehen. Just for fun.
Eine Drohne mit Kamera und kleinem Labor, das Luftdruck, Sauerstoffgehalt etc. misst, evtl. Schneekristalle untersucht ... reicht für unseren Wissensdurst völlig aus.
Ausnahme freilich physiologische Fakten.
Stellen Sie sich die zukunft vor, eine entfernte Zukunft. Sagen wir, das Jahr 3000. Können Sie sich wirklich eine Menschheit vorstellen, die sich entschließt, ihren Planeten nicht zu verlassen, nicht der ureigensten Triebkraft unserer Spezies nachgibt, der Neugier? Neugier, die sich nur dann befriedigen lässt, wenn man vor Ort ist, das was man sehen will angreift, im wahrsten Sinne des Wortes begreift, vertraut macht, wo sich dann einige entschließen werden, dortzubleiben. Neue Kulturen zu gründen. Fortschritt, Weiterentwicklung. All das sehen ich nicht, wenn wir uns aus wirtschaftlichen Gründen dagegen entscheiden, hinauszugehen. Auch wenn es schon 10.000x gepostet wurde: http://xkcd.com/893/ (Beachten Sie den Mouse-over-Text).
Ich bin da voll bei ihnen - und es muss keine allzuferne Zukunft sein. Aber es fehlt für diese Schritte derzeit die Technologie.
Nur 3 Beispiele aus den Apollo Missionen
Apollo 11: 1201 und 1202 Program Alarm während der Landung....
Apollo 13: "Houston we have a problem"
Apollo 14: Wackelkontakt am Abbruchschalter im Landemodul während der Umlaufbahn um dem Mond...
In allen drei Fällen war unmittelbare Hilfe von der Erde absolut notwendig - in einem Fall um das Leben der Crew zu retten, in den anderen Fällen um die Mission fortführen zu können.
Und das ist nur ein Aspekt von vielen deren Lösung aussteht.
Dann sollten wir sie entwickeln. Das kann die Menschheit weitaus mehr beflügeln als der neue Flatscreen oder Autos, die zwar weniger pro kg verbrauchen, als je zuvor, aber dafür doppelt so schwer sind.
Der einzige Weg, solche Technolgien zu entwickeln, ist allerdings, es vor Ort zu tun. Welche Probleme bei einem bemannten Raumflug auftreten, können wir nicht heoretisch rausfinden und eine Sonde, die während ihres Fluges zum Ziel auf Standby geschalten ist, hilft uns da nicht. Und ja, es ist riskant. Ja, es wird Unfälle geben und es werden Menschen dabei sterben. Allerdings Menschen, die diese Gefahr freiwillig auf sich nehmen, weil ihre Neugier zu groß ist, um es nicht zu tun.
Oder anders gesagt....es ist nicht auf der Agenda.
Der Mensch bzw. die Gesellschaft ist wettbewerbsmotiviert. Man will der erste, beste, schgnellste, größte, whatever sein.
Udn bemannte Raumfahrt ist eben derzeit nicht auf der Liste der gefragten Spiele.
Klar könnt jetzt die ESA sagen...ok, auf gehts, wir wolen zum Mars. Und in Washington würdens die Köpfe zsammstecken und die Antwort würde ungefähr lauten...also Freunde, ihr wollts doch net ernsthaft an Franzosen als erstes do oben hoben - oda ?
Aber diese Situation ist nicht - und somit gibts keinen Motivator.
Im übrigen bin ich überzeugt, dass das nächste große Ziel der Asteroidengürtel ist - und der Grund ist schlicht Profitgier und nicht Forschung.
ist ein eklatanter Mangel an Visionen. Welche Zukunftsperspektive hat die Menschheit eigentlich noch? Bessere Apps? Neue Ölquellen für billigen Sprit? Eine sichere Pension? LAAAAANGWEILIG! Wir schlafen geistig ein, es gibt keinen nennenswerten,über die Grenzen der jeweiligen Zirkel hinaus die Menschen beflügelnden Fortschritter in Wissenschaft, Politik, Philosophie und Kunst. Es wird ein wenig optimiert, aber das Neue, wirklich epochale, wie es der Expressionismus und Surrealismus Kant, Schopenhauer, Nietzsche und Wittgenstein, die Luftfahrt, die moderne Physik, die Entdeckung der DNA und die Mondlandung, die Demokratie, die Republik, die europäische Einigung waren, existiert nicht mehr. Da ist nichts, nada, niente....
Was dagegen spricht, ist allerdings die Tatsache, dass sie jeden Befehl ausführen, da bleibt leider viel Spielraum für Grauslichkeiten. Wenn sich die Roboter so wie in "Z" gegenseitig bekämpfen würden und sonst die Asimovschen Robotergesetze beachten würden, sähe die Sache anders aus.
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