Leitbörsen in Fernost überwiegend fester

21. Februar 2012, 11:24
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Lockerung chinesischer Geldpolitik stützt

Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag mehrheitlich etwas höher tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio gab gegen den Trend 22,07 Zähler oder 0,23 Prozent auf 9.463,02 Punkte nach. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg hingegen um 53,93 Zähler (plus 0,25 Prozent) auf 21.478,72 Einheiten. Der Shanghai Composite stieg um 17,83 Punkte oder 0,75 Prozent auf 2.381,43 Punkte.

Etwas an Terrain gewinnen konnten auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.025,07 Zählern und einem Plus von 3,88 Punkten oder 0,13 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 35,4 Zähler oder 0,82 Prozent auf 4.368,20 Einheiten.

Nach der Einigung der Euroländer auf das zweite milliardenschwere Hilfsprogramm für Griechenland herrsche zwar Erleichterung, Euphorie sei aber ausgeblieben, sagte ein Marktteilnehmer und verwies zudem auf Gewinnmitnahmen. Nun rückt zudem der Ölpreis in den Fokus der Anleger, der sich mittlerweile auf einem Neunmonatshoch befindet. Damit steige die Gefahr sinkender Investitionen und einer sich beschleunigenden Inflation.

China will einem Zeitungsbericht zufolge mit Steuererleichterungen die schwächelnden Exporte in die schuldengeplagten EU-Länder ankurbeln. Für ausgewählte Produkte sollen geringere Steuern anfallen, berichtete die Zeitung "China Daily" am Dienstag unter Berufung auf das Handelsministerium. Die Verbilligung der Waren solle zu "einem angemessenen Zeitpunkt" umgesetzt werden, zitierte die Zeitung den stellvertretenden Handelsminister Zhong Shan.

An der Börse von Hongkong fanden sich China Unicom mit plus 2,11 Prozent auf 14,50 Hongkong Dollar unter den größeren Gewinnern. Bank of East Asia legten um 1,67 Prozent auf 30,40 Hongkong Dollar zu. Esprit Holdings verbesserten sich um 1,25 Prozent auf 14,60 Dollar. Cosco Pacific rutschten hingegen um 3,29 Prozent auf 12,34 Hongkong Dollar ab.

Am Markt in Singapur verloren City Development 0,81 Prozent auf 11,04 Singapur Dollar. Jardine Matheson gaben 0,76 Prozent auf 52,00 Singapur Dollar nach. Capitaland zogen hingegen um 2,34 Prozent auf 3,06 Dollar nach oben.(APA)

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