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Rom - Die EU lobt den Beschluss der italienischen Regierung Monti, auch die kirchlichen Immobilien steuerlich zu belasten. "Das ist ein wichtiger Schritt, von dem die öffentlichen Kassen profitieren werden", kommentierte ein Sprecher des EU-Wettbewerbskommissars Joaquin Almunia. Kirchengebäude auf italienischem Territorium, die Gewinne generieren - wie von kirchlichen Orden verwaltete Unterkünfte für Pilger, Geschäfte mit religiösen Souvenirs oder Pfarreikinos - sollen die Immobiliensteuer IMU zahlen, kündigte der italienische Premier Mario Monti an.
Von der Immobiliensteuer befreit sind lediglich Gebäude, in denen exklusiv nicht-kommerzielle Tätigkeiten stattfinden, wie Kirchen, Pfarreien und Non-Profit-Organisationen. Schließlich käme deren Arbeit "dem Staat und der Gesellschaft vielfach zugute", wie der Vatikan verlautbart. Demnach leisten die Mittagsmensen für Arme einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Wohlfahrtsdienst. Die Reform stellte Monti gestern im Sitz der italienischen Botschaft beim Heiligen Stuhl vor.
Drei Milliarden Euro werden laut Schätzungen durch die von der Kirche gezahlten Immobiliensteuern zusätzlich in Italiens leere Staatskassen fließen. Allein in Rom besitzt die Kirche 23.000 Immobilien und Grundstücke, ihr Vermögen in der Hauptstadt wird auf neun Milliarden Euro geschätzt. Damit könnten die Lasten für die Bürger verringert werden, meinte Monti. Die Regierung zieht daher in Betracht, auf die ab der zweiten Jahreshälfte geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer zu verzichten. Auch die Einkommensteuer könne aufgrund der Erfolge bei der Verfolgung der Steuerhinterziehung gesenkt werden.
Die neue Regelung in Bezug auf die Steuerpflicht der Kirche solle auch eine endgültige Klärung hinsichtlich der von der EU 2007 beanstandeten, angeblich wettbewerbverzerrenden Steuervorteile für bestimmte Gruppen schaffen, betonte Monti. Damals hatte die EU-Kommission Italien aufgefordert, die Rechtmäßigkeit der Steuervorteile für die Kirche zu kontrollieren. (APA)
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Das fördert die Umsetzung der 3 evangelischen Räte Armut, Keuschheit, Gehorsam ungemein.
A) Armut: diese Steuer ist ein erstes approbates Mittel zur praktischeren Umsetzung dieses Gelübde-Punktes
B) Keuschheit: damit haben's diese Herr-schaften sowieso nicht wirklich; zumindest tun sie während ihrer Messen so als ob ... (was den Rest des Tages in den Köpfen, Herzen und Händen passiert, bleibt ein Geheimnis ... )
C) Gehorsam: Dass ist nicht lache! Das marode, morsche Gerüst der RKK muss halt irgendwie erhalten werden. Dazu ist jedes machtpolitische Mittel recht.
Vom Hören auf den Willen Gottes (so wie es im Vater unser ständig gebetet wird) kann keine Rede sein.
Man braucht sich nur die Fürbitten anzuhören; daran kann man vieles ablesen:
1. Die Liste der Bitten ist endlos lang!
2. An erster Stelle steht immer das Konstrukt Kirche und seine Bischöfe, Priester! Nach christlichem Glauben müsste zuerst für die Armen, Kranken, Behinderten, Einsamen und Verlassen gebetet werden! Der Klerus hat ganz eindeutig etwas sehr Wesentliches nicht verstanden!
2. Statt das (geistige) Hören auf den göttl. Willen zu üben und zu lernen, wird ihr lieber Herr-Gott mit den eigenen inferioren Bitten und Wünschen regelrecht bombardiert. Nach dem Motto: So, und du musst mir jetzt sofort geben, was ich wünsche!
Kindergarten-Glauben eben!
Zu den Reichtümern der Kirche und dem Weg, wie diese erlangt wurden, siehe: http://www.freie-christen.com/reichtum_... tgeld.html
In der Bibel steht nicht: "Gehet hin und sammelt Geld um reich zu werden"; vielmehr ist in der Bibel folgendes zu lesen: "Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deine Habe und gib den Armen ..." (Matthäus 19:21).
Für die Kirche gibt es keine Bibel, wenn es um ihre eigenen Güter, ihren eigenen Reichtum geht.
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der viel wichtigere Schritt waere die Abschaffung von indirekten Kirchenfoerderungen jeglicher Art.
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Am Beispiele Deutschlands: http://www.stop-kirchensubventionen.de/
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dieses Privileg abgeschafft, bevor die www.atheistische-religionsgesellschaft.at die Stufe der "gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften" erreicht hat.
Die sollen Länge mal Breite blechen!!!
Keine Extrawürschte für Religionsgemeinschaften!!!
befürworten, dass Italien da als Vorreiter für Österreich agieren muss ist mehr als traurig und ein Sittenbild. Für mich unverständlich ist warum man Pfarreien von der Steuerpflicht ausnehmen will. Alle Pfarrsäle die ich kenne werden gewerblich vermietet, insbesondere für Veranstaltungen von Migranten (serbische, türkische,.... Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Taufen,...). Warum solche Einkünfte und den Grundbesitz der diese möglich macht nicht besteuern?
Ist euch schon aufgefallen wie schweigsam unsere kath. Angehörigen die letzten Monate waren. Alles ruft nach Konsolidierung, alle müssen verzichten oder Einbußen hinnehmen. Und kein Piep von der Kirche was ihr Vermögen dazu beitragen könnte. So etwas wird bei uns nicht einmal angedacht.
Im Gegenteil! Die Absetzbarkeit des Kirchenbeitrags wurde vor kurzem erhöht! Kosten: 40 mio per á
Und ein Vertreter der Bauernschaft, jene Bevölkerungsgruppe deren Einkommen zu 90% aus Förderungen besteht, stellte doch glatt die Forderung in den Raum Anders- und Nichtgläubige für Leib-Christi-Hokuspokus zur Kassa zu bitten.
Weg mit dem Konkordat!
… denn wenn jetzt der Staat dem Pontifex auch noch in die tasche langen will, dann wird der Greenshoe möglicherweise zu eng und ein mögliche Anlage in Vatikan Aktien weniger attraktiv.
Hier einiges zu dem Spektakel:
http://qpress.de/2010/12/2... die-borse/
Ok, wer sich nun ob dieser Meldung die Augen reibt, der tut es zurecht. Aber keine Neuigkeit ist, dass der Vatikan den Schäfchen schon immer an die Börse gegangen ist, die eigentliche Gottheit dort „Mammon“ heißt und der beschriebene Börsengang eigentlich nur die logische Fortsetzung dieser Glaubenspolitik wäre, die hier nur als Satire vorweggenommen ist … (°!°)
Enteignen, so wie in Mexico nach der revolution von Pancho Villa. Das die kirche auch gutes tut, das will ich gar nicht bestreiten. Dazu brfaucht man aber keine riesige laendereien und latifundien. Dazu genuegen jene spenden der spender die wahrlich glauben sich damit ein " one way ticket to heaven " zu kaufen.
Und jetzt werde ich ganz radikal : Aus den kloestern teilweise hotels zu machen, fuer kirchenbesuch einen eintritt verlangen wie bei museen, einfaches kuttengewand fuer die priesterheerschar und vielleicht eine kleinstwagen der aber vom gehalt abgestottert werden darf.
Ihr gruender hatte vor 2000 jahren nicht im luxus gelebt, und so brauchen es auch nicht seine nachfolger.
Nicht bitte was mich betrifft. Diese ansicht habe ich seit vielen , vielen jahren, da gab es noch keinen standard. Ich respektiere jeden seine glauben und seine meinung. Ich habe auch solange nichts gegen kirchen und religion solange die demutsvoll ist und bescheiden.
Kirchen gehören zur unterhaltungsindustrie. So, wie kinobetreiber oder konzertveranstalter.
So gesehen, muss man sie genausowenig wie andere konzerne der unterhaltungsindustrie enteignen. Aber es gibt auch keinen grund, sie gegenüber anderen anbietern von unterhaltung zu bevorzugen. Zum beispiel müssten auch kirchenbeiträge ebenso umsatzbesteuert werden wie kinokarten.
irgendwann einmal im standard gelesen zu haben:
rom (fläche) = ca. 25 % im kirchenbesitz
italien (fläche) = ca. 12,5 % im kirchenbesitz
da käme ein schönes notgröscherl raus ...
wieviel % an grund und boden in ö ist wohl im besitz der kirche ....
sehr geehrte/r user/in "papst benedikt": ich versuche - sie brauchen sich nur meine postings durchzulesen - bei derartigen behauptungen, meine quellen genau anzugeben - in diesem falle muss ich aber passen - was sich in meine ganglien eingebrannt hat, waren die zahlen. es kann sich durchaus um eine andere quelle aus dem deutschen oder anglo-amerikansichen sprachraum handeln ...
p.s.: nur so als beispiel : wer hat den grössten "weingarten" in österreeich - checken sie mal nach ...
p.p.s.: ich würde mich sehr freuen, weitere links über die besitzverhältnisse der kirche zu bekommen - damit ALLE sehen können, wie "arm" dieser verein ist ...
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