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Wien - Die Bundesheergewerkschaft läuft gegen die geplanten Einsparungen bei den Soldaten Sturm. Die Personalvertreter haben Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) einen Protest-Brief geschickt und ersuchen den Ressortchef um ein persönliches Gespräch. Der Protest wird auch von den Sozialdemokraten in der Bundesheergewerkschaft getragen. In dem Schreiben ist von einem "Sonderopfer" zulasten der Heeresbediensteten und einem "Anschlag" die Rede.
Die Gewerkschaft "ersucht" den Minister um "Unterstützung und Mithilfe, um diesen Anschlag auf die Heeresbediensteten und die damit verbundene Funktionsunfähigkeit des Heeres im In-und Ausland hintanzustellen". Ob sie bei Darabos damit Erfolg haben werden, ist allerdings fraglich. In seiner ersten Stellungnahme zum Sparpaket hatte sich der Minister "zu 100 Prozent" zu den Sparmaßnahmen bekannt und diese gar als "gesund" für das Heer bezeichnet.
"Schmerzhafte Einschnitte"
Ein Sprecher des Ministers sagte auf APA-Anfrage am Freitag, dass es "sich um schmerzhafte Einschnitte" handle, "die aber angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise vertretbar sind". Jeder Österreicher sei vom Sparpaket betroffen, "da kann man das Bundesheer nicht ausnehmen". Den Brief der Gewerkschaft nehme man "zur Kenntnis".
In den Schreiben beklagen die Personalvertreter, dass die geplanten Maßnahmen - Streichung der 41. Wochenstunde, Nulllohnrunde 2013 und moderate Gehaltsrunde 2014 - bei den Soldaten zu "einer Mehrfachbelastung" führen und besonders für Bezieher geringer Einkommen "massive Gehaltsverluste" bedeuten. Die Streichung der 41. Wochenstunde bringt den Soldaten eine Gehaltskürzung von bis zu 5,5 Prozent bzw. 1.163 Euro im Jahr.
Die Gewerkschaft verlangt zudem auch für das Bundesheer eine Ausnahme vom geplanten Ausnahmestopp im öffentlichen Dienst. Derzeit sind vom Aufnahmestopp Exekutive, Richter, Staatsanwälte, Justizwache, Lehrer und Finanzpolizei ausgenommen. Laut Darabos trifft das auch für Zeitsoldaten zu. Die Gewerkschaft ist aber auch um die derzeit in Ausbildung befindlichen Soldaten besorgt. Denn ein Ausnahmestopp würde bedeuten, dass "Hunderte Unteroffiziere und Offiziere, die derzeit an der Heeresunteroffiziersakademie und an der Theresianischen Militärakademie ausgebildet werden, ohne Job darstehen".
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man kann nicht überall weltspitze sein, immerhin haben wir eh den grössten vollpf...pazifisten im mickrigsten heer ... also vergessen wir neben der milit. lv auch die digitale sicherheit im cyberspace. ois geht.
..das stammt daher, dass die Rekruten auch länger Dienst haben und in der Zeit betreut werden.
Das das auch für Personen gilt, die keine Rekruten ausbilden ist eine andere Sache.
Die Gehaltsschema zwischen der Verwaltung und den Soldaten ist fast gleich, das ist halt quasi so eine Art "Risikozuschlag" zu sehen.
Das Problem ist dass diese 41. Stunde nicht einfach wie eine 41. gezahlt wurde sondern es da Staffeln gibt, die dazu führen, dass bei den unteren Einkommensschichten der Verlust >= 5% ausmacht, da die 41. etwas besser bezahlt war als 1/40 des Gehaltes. Ansonsten müsste man ja nicht so viel Wind machen, denn dann müsste man ja auch 1 Stunde weniger arbeiten. Aber 5% Verlust plus 2 Nullohnrunden ergibt ca. 11% Verlust.
Wobei man noch dazusagen muss dass sich der Verlust durch die Nullohnrunden mit jedem weiteren Jahr auswirkt, inklusive Durchrechnung also bis zum Tod. Da kommt sehr schnell ein 6-stelliger Eurobetrag bis zum Tod zusammen. Deswegen gibt es die Aufregung. Der Durchrechnungseffekt tritt auch bei der 41. zu Tage, dass ist de fakto ein großer Verlust. Aber dass bei SPÖVP immer der Hackler zahlen kann hat ja schon Tradition. Das beim Heer eingesparte Geld wird die griech. Regierung freuen, da kann sie bald wieder ein U-Boot kaufen.
Das war doch vorher mit der Beamtenministerin alles abgesprochen das hat er sicher selber vorgeschlagen.
Als kleiner C Beamter mit Uniform 2 Kindern und Alleinverdiener werde ich dadurch offiziel zum Sozialfall. Kann jetzt ansuchen um einen Sozialausweis damit ich in solchen Geschäften billig einkaufen kann. Ich verliere mit einen kleinen Einkommen 5-7% vom Bruttolohn und der Minister verliert 1% das ist sozial sehr fair. Ein Minister der nicht zu seinen Leuten steht müßte normal sofort zurücktreten aber dafür hat er zuwenig Rückrat. Werde jetzt leider bei der Kirche austreten müssen und Gewerkschaft weil ich es mir nicht mehr leisten kann. Genau das was die Politik will, jetzt habt ihr euren Willen.
wenn das so ist, wie sie es beschreíben, tut es mir leid. andererseits haben viele menschen gleich ihren job verloren und das sind vor allem leute, die sowieso schon nicht viel bekommen haben, zb alleinerzieherinnen. sie haben dort beim bh ein leiberl auf lebenszeit, sehen sie es eben so. sie müssten schon im stechschritt und schwarzer uniform beim darabos seinem büro vorbeiparadieren, damit sie ihren job verlieren. und der kirchenaustritt wird wenigstens ihre individualität fördern. also unterm strich eher positiv, ihre geschichte.
Ihnen dürfte das Dienstrecht/HDG beim ÖBH nicht bekannt sein.
Suspendierung (ohne Gehaltsfortzahlung) und Entlassung sind relaiv rasch möglich und kommen nur aus einem Grund nicht so oft vor; die Heeresangehörigen sind weit aus nicht so "sadistisch", dem Alkohol zugewandt, rechts, u.v.m. wie viele Soldatenhasser glauben.
Entlassen werden können sie sehr schnell. Bereits die Teilnahme an einer "Wehrsportübung" (die per Gesetz nicht verboten wäre,sonst wär ein H.C. schon abgeführt worden) reicht für einen Heeresangehörigen für eine Fristlose, siehe Schimanek Junior. (was ich persönlich auch begrüße!!) Ebenso Alkohol im Dienst bei Aktiven. (allen Saufmärchen von ex-GWDs zum Trotz wird beim Kader kaum getrunken)
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