Rangers-Fortbestand scheint gesichert

16. Februar 2012, 20:27
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Laut Insolvenzverwalter droht dem schottischen Traditionsklub keine Auflösung

Glasgow - Dem zahlungsunfähigen Fußball-Traditionsverein Glasgow Rangers droht nach Angaben des Insolvenzverwalters nicht die Auflösung. Dies sei sehr unwahrscheinlich, sagte der mit der Sanierung des schottischen Spitzenclubs beauftragte Paul Clark am Donnerstag. Wegen eines Steuerverfahrens drohen dem 54-fachen Meister Nachzahlungen und Strafen in Höhe von bis zu 90 Millionen Euro. Am Dienstag wurde die Insolvenz formal eingeleitet, den Rangers werden in der Liga zehn Punkte abgezogen.

Das Überleben des Vereins als Fußballclub sei aber nicht in Gefahr, betonte der Insolvenzverwalter. Auch das Liga-Heimspiel gegen Kilmarnock am Samstag werde stattfinden.

Unterdessen schaltete sich auch der britische Premierminister David Cameron in die Debatte um die Zukunft der Rangers ein. "Ich verstehe, dass niemand - auch ich nicht - die Rangers verschwinden sehen will", wurde der Regierungschef auf der Internetseite des Vereins zitiert. Cameron zufolge sind die Steuerbehörden bereits in Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter. "Ich hoffe, sie werden erfolgreich abgeschlossen", sagte Cameron. (APA)

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    Das Schicksal des Klubs aus Schottland ist ungewiss, der Fortbestand scheint jedoch gesichert.

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