Recht auf Wachstum?

Wider die Borniertheit der Wachstumskritiker

Kommentar der anderen | 16. Februar 2012, 18:17

Vielleicht ist "Wirtschaftswachstum kein Recht", aber folgt daraus schon die moralische Pflicht, der Mehrung des materiellen Wohlstands zu entsagen? - Von Andreas Schibany

Da die Welt sich zurzeit sehr rasch verändert, kommt es natürlich darauf an, diese Veränderungen richtig zu interpretieren: Ökonomen wie Philosophen sind rasch zur Stelle und bieten in moralischer Selbstgewissheit neue Entwürfe und Zukunftsszenarien an. So sieht etwa der Ökonom Tomás Sedlácek im Standard-Interview in der "extremen Anhäufung von Wohlstand" ein Problem und empfiehlt, "unseren Level von Wohlstand einfach zu halten", um solcherart dem ständigen Streben nach materiellem "Mehr" endlich zu entsagen. Der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht äußerte jüngst bei einem Wien-Besuch eine ähnliche Meinung und spricht dabei vielen Empörten aus der Seele: "So wie es aussieht, wird unsere Ökonomie nicht mehr wachsen. Deshalb müssen wir uns schleunigst vom Wachstumsfetisch befreien." - Müssen wir?

Der Kapitalismus ist - so lautet der gängige Befund - zu weit gegangen; die Gier hat uns zu materialistisch gemacht, sich aller Aspekte unseres Lebens bemächtigt und weitaus wichtigere Belange erstickt. Die zunehmende Besessenheit von Konsum, Wirtschaftswachstum und der Jagd nach Reichtum blockiert die Suche nach Authentizität und Selbstverwirklichung. Es gilt somit, die Menschen von ihrem seichten Materialismus und Egoismus zu befreien. Fragt man die Empörten, wann denn die Wachstumsmaschinerie angehalten werden sollte, um unsere Energie besseren und höheren Zielen zuzuwenden, lautet die einhellige Antwort: "Jetzt".

Nun ist wohl anzunehmen, dass ein Erfolgsautor oder der Chefökonom der größten tschechischen Bank heute in einer schönen und komfortablen Wohnung samt Audioanlagen hausen, íhre Vortragsreisen ins Ausland per Flugzeug absolvieren, den medizinischen Fortschritt im Krankheitsfall zu schätzen wissen und gerne das hohe Bildungs- und Freizeitangebot nutzen. Da sie aber jetzt "genug" von allem haben, soll auch die künftige Generation ohne die Vorteile auskommen, die das wirtschaftliche Wachstum und der technologische Fortschritt in den kommenden Jahren hervorbringen werden.

Was würde Sedlácek wohl sagen, wenn unsere Eltern oder Großeltern ähnlich argumentiert hätten und das Wirtschaftswachstum vor dreißig oder fünfzig Jahren zum Stillstand gebracht hätten. Das Internet wäre nicht die einzige Innovation, ohne die wir auskommen müssten. Es gäbe keine PCs, keine Satellitennavigation, keine Handys oder billige interkontinentale Ferngespräche, keine Airbags oder digitale Musik auf CDs, keine verbesserten Umwelttechnologien, keine Genomkarte des Menschen mit den sich daraus ergebenden potenziellen Therapien gegen Alzheimer oder Krebserkrankungen, keine Aidstherapien ...

Zwar könnten die meisten von uns ohne all diese Dinge leben und viele der von uns heute konsumierten Produkte sind in der Tat unbefriedigend. Aber bloß weil der Konsum mancher Waren nicht immer Zufriedenheit nach sich zieht, heißt das nicht, dass wir uns vom Wirtschaftswachstum verabschieden müssen. Da die Marktwirtschaft unablässig zu Innovationen anregt, ist es fast unvermeidlich, dass viele der auf den Markt gebrachten Waren trivial oder gar wertlos sind; einige leisten aber einen wertvollen Beitrag zum Wohlergehen der Menschen. Und es ist ebenso charakteristisch, dass wir im Voraus nicht wissen können, welche davon unser Leben verbessern werden und welche nicht - aber der Hinweis, dass viele Produkte Schrott sind, ist kein überzeugendes Argument, die Wachstumsmaschine anzuhalten. Außerdem ist nicht nachvollziehbar, warum der Konsum andere Werte oder Beziehungen wie Freundschaft, Familie, freiwillige Aktivitäten oder gar die Besinnung im Gottesdienst ausschließen soll.

Vielleicht nehmen sich manche Menschen dermaßen ernst, dass sie jeden Sinn für Paradoxien verloren haben. In ihrer selbstgerechten Empörung fliegen Popstars in ihren Privatjets um die halbe Welt um in Konzerten gegen Klimawandel zu protestieren; und empörte Jugendliche koordinieren Proteste gegen die Globalisierung über die globalen Kommunikationsnetze.

Nun waren es aber nicht die moralisch Empörten oder gar die Utopien von Philosophen, die zu einer Verringerung der Armut in der Welt beigetragen haben - weltweit ist die Armut in den letzten fünfzig Jahren stärker zurückgegangen als in den vorangegangenen fünfhundert. Die Lebenserwartung hat sich ebenfalls deutlich erhöht - am Ende des 20. Jahrhunderts lag sie in den Entwicklungsländern um durchschnittlich fünfzehn Jahre höher als im reichsten Land der Welt am Beginn jenes Jahrhunderts. Ein großer Teil der Menschen wurde von der drückenden Last körperlicher Arbeit befreit und dadurch die Möglichkeit geschaffen, wohltuendere Ziele zu verfolgen. Freilich kann man dazu auch Wachstumsfetischismus sagen, aber es war die durch den Einsatz von Marktmechanismen induzierte Produktivitätsfortschritt, der dazu führte, dass eine Arbeitsstunde heute fünfundzwanzigmal mehr Wert produziert als vor 150 Jahren. Dadurch bleibt uns mehr Lebenszeit für Muße, Künste, Sport und das Lesen von Büchern der Wachstumskritiker.

Kein sozioökonomisches System kann allen Menschen ein glückliches Leben garantieren. Was man aber verlangen kann ist, jene Voraussetzungen zu schaffen, die es ermöglichen, sich selbst ein glückliches und lebenswertes Leben zu erarbeiten. Und dazu haben Wachstum, die Durchsetzung liberaler Gesellschaftsordnungen und Wettbewerb entscheidend beigetragen. Freilich ist es einfach, in die Vergangenheit zu blicken und einen kritischen Blick auf die unbrauchbaren Dinge zu werfen, aber es ist Ausdruck egoistischer Ignoranz, den technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt den zukünftigen Generationen vorenthalten zu wollen. Denn der moralische Kreuzzug von Antiwachstumsideologen, die zu wissen glauben, was gut für uns ist, hat in der Geschichte bisher wenig zu einer wirklichen Verbesserung des Lebensstandards beigetragen.(Andreas Schibany, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 17.2.2012)

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Mary Nosch
01
27.2.2012, 08:02
Kein Wort

über den fossilen und nukleare Energieinsatz, der die Arbeitserleichterung und den Produktivitätszuwachs erst möglich gemacht hat.
Seine Folgen sind der Horror für Generationen nach uns, ökologisch und auch ökonomisch!
Dieses entscheidende Faktum unter den Tisch fallen zu lassen, entwertet diesen Artikel ganz entscheidend.

kants richtschnur
10
19.2.2012, 20:20
der groeßte schmäh des roemischen reiches war es, das christentum als ERLOESERreligion zu verkaufen.

erkenntnis ,meine damen und herren, erkenntnis. lest doch einmal all eure "heiligen" schriften und ihr werdet dort immer eine wirschaftsordnung finden oder aber lebensphilosophie.

und leider gewinnt der immer priester...immer!

ein bewusster, nicht religioes verblendeter kulturmensch weiß um die unmoeglickeit der zinswirtschaft.

die ersten banken dieser welt waren stadttempel in mesopotamien.

die priester tragen neue kleider. lustiges spiel...

hamma glacht.

Nichtschweiger
 
42
20.2.2012, 10:14
Was sind sie nur für ein ......

...bilden sich ein sie könnten einfach die Fakten verdrehen, sich damit selber erhöhen und meinen damit durch zu kommen???

Man muss schon ziemlich daneben sein um zu meinen es wäre verwerflich Zinsen für verliehenes Geld zu verlangen.

http://diepresse.com/home/wirt... ern.portal

http://www.nachrichten.at/nachricht... t58,815968

Lesen sie das Interview unter dem Artikel über Wörgl.

kants richtschnur
00
23.2.2012, 19:18
ach, gott sei dank kommt jemand daher und klärt mich endlich über woergl auf.

http://derstandard.at/plink/131... id22953934

im nachrichten.at artikel findet sich aber trotzdem historischer bshit:

In Wörgl war die Aufbruchstimmung schnell dahin, die Arbeitslosenrate bald wieder so hoch wie im übrigen Österreich.

wiki (hoffentlich unverdächtig...) dazu:

Allerdings erhob die Oesterreichische Nationalbank gegen die Wörgler Freigeld-Aktion vor Gericht erfolgreich Einspruch, weil allein ihr das Recht auf Ausgabe von Münzen und Banknoten zustand. Das Experiment von Wörgl und alle weiteren Planungen wurden verboten. Nach Androhung von Armeeeinsatz beendete Wörgl das Experiment im September 1933.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wörg... xperimente

kants richtschnur
00
23.2.2012, 19:39
freigeld funktioniert nur dann, wenn es als solches auch geschoepft wird.

und nicht als kredit geschopft wird, sondern als positive money, zu deutsch: vollgeld.

siehe www.monetative.de

wir haben es also mit einer indexwährung zu tun.

der sparer hat die moeglichkeit die umlaufgebühr zu umgehen indem er sein geld einer bank leiht, welche die einlagen (und nur diese) der kreditnachfrage vermittelt. der kreditnehmer bezahlt die umlaufgebühr, das geschäft für der banken besteht in unternehmensbeteiligungen.

ist die kreditnachfrage gesättigt, wird kaum eine bank geld von sparern nehmen wollen und überschüssiges geld verfällt einfach ohne weiterhin auf wirtschaftliches wachstum zu pochen.

das ist ein sich selbst regulierendes system.

positives zinsgeld wird immer wachsen müssen. egal was es bringt...

Wolfgang Pimminger
 
00
20.2.2012, 17:36
Lieber Nichtschweiger...

... manchmal wäre es besser zu schweigen, anstatt zu reden. Schweigen ist ja bekanntlich Gold.

Vor allem ist das aber angebracht, wenn man den Unterschied zwischen "Geld verleihen" und "Kredit gewähren" im Sinne des Bankwesens nicht unterscheiden kann.

Geld verleihen tun Sie dann, wenn Sie bereits vorhandenes Geld einem Anderen übergeben, der dann in Ihrer Schuld steht.

Wenn eine Bank jedoch Kredit gewährt, dann wird das dazu notwendige Geld durch die Unterschrift des Kreditnehmers erst in die Welt gesetzt.

Diesen Fakt nehmen jedoch viele - Sie inbegriffen - nicht zur Kenntnis, OBWOHL sich der Wahrheitsgehalt dieser Aussage leicht feststellen lässt.

Insoferne ist der Vergleich mit Religion durchaus passend, denn Sie glauben!

Nichtschweiger
 
00
20.2.2012, 17:50
Bei der Diskussion mit ihnen ging es um ihre Behauptung...

...dass das Kredit gewähren kein Risiko für die Bank wäre. Das ist definitiv Unsinn.

Mit formalen Spitzfindigkeiten wie dem Unterschied "Geld verleihen" und "Kredit gewähren" machen sie sich nur lächerlich. Fakt ist, es ist eine Mischung aus beiden. Bei einem Kredit verleiht die Bank einen Teil ihres Einlage-Geld und schöpft den Rest!

So und jetzt erklären sie mir warum das ganze risikolos für die Bank sein soll!

Wolfgang Pimminger
 
00
20.2.2012, 22:02
Diese begriffliche Unterscheidung ist mitnichten eine Spitzfindigkeit

Ganz im Gegenteil: Sie zeigt eine wesentliche Schwäche der Buchhaltung im Finanzwesen auf.

Und nein: Die Bank schöpft Geld im Gesamtumfang der Kreditsumme. Die Spareinlagen bleiben davon völlig unberührt.

Nichtschweiger
 
00
20.2.2012, 23:00
Die Spareinlagen bleiben davon nicht völlig unberührt...

....die Bank verleiht Geld der Sparer, Geld dass sie sich von der Nationalbank geliehen hat und schöpft eigenes Kreditgeld!

Wolfgang Pimminger
 
00
21.2.2012, 14:13
Wiederholung einer Behauptung

macht diese keineswegs richtiger. :-)

Nichtschweiger
 
11
21.2.2012, 14:45
Haben sie bzw können sie ihre Behauptung belegen?

Wo bleibt im übrigen ihre Erklärung für die absurde Behauptung "Kredite wären für die Banke kein Risiko" oder "der Verlust bei Kreditausfall wäre nicht so hoch" oder "wahlloses Ausbuchen bei dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet sind"? Alles lauter unbeleget Behauptungen von ihnen. Ich harre nach wie vor der Erklärung für diese Aussagen - sind sie dazu in der Lage?

kants richtschnur
10
19.2.2012, 22:36

Wenn jemand nicht zuerst das Wasser kennt, kennt er nichts. Denn was nützt es ihm, wenn er
darin getauft wird? Wenn jemand nicht weiß, wie der wehende Wind entstanden ist, wird er mit ihm hinweggeweht werden. …Jemand, der nicht kennen wird die Wurzel der Schlechtigkeit, ist ihr kein Fremder.

jesus, thomasevangelium.

wasser = liquidität = geld

wehender wind die metapher für den umlauf.

religion ist wirtschaftliche programmierung. wirtschaftliche programmierung ist religion.

der schoepfungsmythos umschreibt des alten testamentes die einführung der geldwirtschaft, die schoepfung der (hoch)kultur.

gott, allah oder wie sie denn auch heißen sind die methaphern für den investoren.

kants richtschnur
00
19.2.2012, 22:42
apokalypse heißt: enthüllung.

ein bild davon, wie eine globale liquiditätsfalle aussehen koennte.

(Logion 1) Wer die Erklärung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.

thomasevangelium, nag hammadi funde.

den tod der geldwirtschaft?

pluralis modestatis
00
19.2.2012, 20:29
Substanzen

ich weiss nicht, ob Ihnen ihr Comment nach dem Abbau bestimmter Substanzen immer noch geistreich vorkommt.

kants richtschnur
00
19.2.2012, 22:04
sie koennten so freundlich sein und mir meine frage beantworten:

glauben sie dass ein BEWUSSTER kulturmensch ein gesellschaftssystem trägt und erhält, von dem er weiß dass es regelmäßig zusammenbrechen MUSS???

pluralis modestatis
00
19.2.2012, 22:26

Können Sie ein Leben leben, von dem Sie wissen, dass es enden muss ?

pluralis modestatis
00
19.2.2012, 22:12
Antwort

Können Sie ein Leben leben, von dem Sie wissen, dass es enden muss ?

Ich halte "Kulturmenschen" zu allem fähig - vor allem "Kulturmenschen".

Aber eigentlich wollen wir doch über Zins sprechen, Zeitpräferenztheorie, Liquiditätspräferenz ua....

kants richtschnur
00
19.2.2012, 22:15
bringen sie sich deshalb um, weil sie sich dessen bewusst sind, dass sie eines tages sterben werden?

ist DAS ihre loesung?

pluralis modestatis
00
19.2.2012, 22:33
nicht so dramatisch

gute Nacht !

pluralis modestatis
11
19.2.2012, 11:14
Lustige Leute

a) Die Moralisierer fordern ein Ende der Armut und Misere, aber die Wirtschaft soll nicht wachsen.

b) die wissenschaftlichen Kritiker (Senf & Co) wollen jeden bestrafen, der sein Geld nicht sofort ausgibt, aber der Konsumwahnsinn muss ein Ende haben.

c) viele fürchten expon. Wachstum des Geldes und Hyperinflation, wollen die Geldschöpfung aber für den Staat (politische Parteien) monopolisieren.

d) viele "haben genug vom Konsum", wollen jedoch mehr Urlaub und Freizeit bei weniger Aufwand konsumieren.

e) viele forden das BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN, wollen aber nicht bedingungslos für andere (DAS System, sic !) arbeiten.

f) viele fordern "gerechtere Verteilung" gehen aber wegen 1/10 %-Punkte (KV-Verträge) auf die Barrikaden.

kants richtschnur
00
19.2.2012, 13:36
sie haben geldwirtschaft NICHT verstanden

die misere des geldes ist die rentabilitätshürde, die weder mit einem zinsverbot, wie es der christliche cargo kult und auch zum beispiel die nsdap um gottfried feder forcierte, noch mit einem positiven zins zu loesen ist. außer ihnen gefällt die eingebaute wirtschaftliche katastrophe.

fiat geld ist die groesste und genialste erfindung der menschheit, nur versteht der zauberlehrling mensch seine erfindung nicht.

die geldschoepfung ist doch schon monopolisiert oder koennen sie per bilanzverlängerung geld erfinden? ja, nein, weiß nicht?

ich, wir sollen also dafür bezahlen dass jemand geld erfinden darf?

ihr beitrag zeigt, dass sie sich nicht mit der monetative beschäftig haben, aber diese in den schmutz zu ziehen versuchen.

pluralis modestatis
00
19.2.2012, 17:51
Geldwirtschaft

Geldschöpfung ist NICHT monopolisiert, sondern funktioniert durch Zentralbank und Geschäftsbanken.

Dabei unterliegt die Notenbank dem Notenbankgesetz und ist NICHT oder nicht unmittelbar den Parteinteressen ausgeliefert.

Über fiat money oder Alternativen habe ich kein Wort gesagt.

Ich verstehe Ihren Text als "Schuss vor den Bug" um eine Polemik loszutreten - ist auch ok.

PS
im übrigen haben sie Recht: ich habe Geldwirtschaft nicht verstanden und kenne auch keinen, der sie wirklich versteht.

kants richtschnur
00
20.2.2012, 21:08
Geldschöpfung ist NICHT monopolisiert, sondern funktioniert durch Zentralbank und Geschäftsbanken.

also haben zentral und geschäftsbanken nicht das monopol darauf und sie und ich, ja die gesellschaft an sich kann geld erfinden, jederzeit sie viel sie wollen, moechten brauchen, oder auch nicht brauchen?

es hängt also nicht vom "segen" der kreditgewährung durch zbanken und geschäftsbanken ab, ob der mensch überhaupt geld benutzen darf um sich die arbeitsteilige wirtschaft (das ist die kultur!!!) zu "erleichtern"?

her wig
00
19.2.2012, 14:24
Wer für eine Unternehmung die Unterstützung anderer sucht

muss diese von seinem Wettbewerbsvorteil überzeugen. Das ist normal und hat nichts mit dem bösen bösen Zinsgeld zu tun sondern damit dass Menschen nicht einfach jedem dahergelaufenen Milchbubi ihr Geld schenken (ausser es ist der eigene Sohn, solange er noch nicht auf eigenen Beinen stehen kann). Hören Sie also auf hier auf Opfer zu machen und kümmern Sie sich statt dessen um Ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit.

kants richtschnur
00
19.2.2012, 14:31
und auch sie haben geldwirtschaft nicht verstanden

und auch sie haben das problem der rentabilitätshürde nicht verstanden.

und auch sie haben keinerlei argumente.

und ich moechte vor allem wissen welchen realwirtschaftlichen sinn es haben soll, dass für die benutzung von geld eine gebühr zu bezahlen ist.

ich warte...

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