"Verdacht der Untreue"

Anzeige gegen ORF-Chef Wrabetz wegen Causa Pelinka

16. Februar 2012, 18:42

Die geplatzte Bestellung zum Büroleiter des ORF-Chefs beschäftigt nun auch noch Juristen

Wien - Niko Pelinka hat längst nach heftigem Journalistenprotest abgesagt. Seine geplatzte Bestellung zum Büroleiter des ORF-Chefs beschäftigt nun auch noch Juristen. Ein Rechtswissenschafter fand nach STANDARD-Infos einen eher überraschenden Zugang zum Thema und zeigte ORF-General Alexander Wrabetz bei der Staatsanwaltschaft Wien an "wegen Verdachts der Untreue".

Die Begründung, grob auf den Punkt gebracht:Wrabetz wusste und tat kund, dass er den bisherigen Sprecher des SP-Freundeskreises im Stiftungsrat zum Bürochef machen wird. Dennoch setzte er die Ausschreibung in Gang (die das Gesetz vorschreibt) und verursachte so Kosten für die Anzeige und im Personalbüro. Der Anzeiger selbst spricht von vierstelligen bis niedrigen fünfstelligen Summen. Der ORF setzt fast eine Milliarde Euro um. ORF-intern grantelt man hinter vorgehaltener Hand: "Ein weiterer Versuch, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu kriminalisieren". (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 17.2.2012)

ammla_67
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Aus der Causa Pelinka nichts gelernt........

Anscheinend hat der ORF aus der Causa Pelinka nicht wirklich was gelernt. Bei dieser einen Anzeige wird es auch nicht bleiben. Die nächsten Probleme wird sich ORF Finanzchef Grasl mit seiner Büroleiterbesetzung einhandeln. Die Ausschreibung für seinen bzw. seine zukünftige Büroleiterin hätte er sich sparen können. In Wien pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass die Besetzung längst über die Bühne ist. Wieder mal wird ein ehemaliger Politgünstling mit einem hoch dotierten Job beim ORF versorgt. Bin schon gespannt ob die Belegschaft dass so einfach hinnehmen wird, dass man(n) die ehemalige Sprecherin von den Herrn Gorbach und Reichhold jetzt mit einem "Lebensjob" beim ORF versorgen möchte........

Peace Artist
00
21.2.2012, 13:11
http://www.youtube.com/watch?v=Z1DJCUZDIvY - Pressekonferenz am 15.09.2011 2 Fragen an neue Direktoren-wie Stiftungsrat wegen Untreue am 10.1.2011 angezeigt

zu 30ig Jahresjubiläum 2012 der Künstler für Frieden und Kooperation/ Berichte/Doku mit ORF, wie Bewerbung von PeaceArtist mit Friedensschiff PeaceSpirit zum ORF Generaldirektor
sowie Rechtmässigkeit der Nachfrist Wrabetz 2006 wider Bewerbungsfrist 4 Wochen
-wurde auch an Medienbehörde zeitgleich mit Andree Heller (Künstler für Frieden der nicht von ORF über Vernichtung der Originale informiert wurde wie unser Publikum das der 200 mitwirkenden Künstler, als auch über die ORF Vertuschung der staatlichen Vernichtung der Originalkunstwerke seit 1998, wie die Verhinderung der Veröffentlichung des Jubiläumsjahres der Künstler für Frieden seit 1.2.2012 durch ORF Führung Generaldirektor/Direktoren/Stiftungsrat niemand informiert worden ist)

manchan
00
17.2.2012, 21:42
Anonymer Jurist?

Heisst er vielleicht Bucjner?

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03
17.2.2012, 16:28
Für mich ist Wrabetz ein Held.

Denn ich glaube, es war von Anfang an sein Plan, Pelinka und einige andere von den Parteien aufgezwungene Personen loszuwerden. Durch seine "ungeschickte" Vorgangsweise hat er genau das erreicht. Und zwar ohne sich seine eigene Zukunft zu verbauen, wie Elmar Oberhauser.

kingkade21
02
17.2.2012, 16:51
ja, dieser Verdacht ist mir auch schon gekommen ...

wenn dem echt so wäre, dann wäre Wrabetz ein wahrlicher Westentaschen-Machiavelli;-))

luke_vie
07
16.2.2012, 22:16
GENAU RICHTIG

Dieses Argument stimmt zu 100%

Android1337
00
17.2.2012, 06:20

Natürlich. Aber das nächste Mal geht es halt schlauer. Die Bewerbung des Wunschkandidaten wird vorher nicht bekannt gegeben. Alle anderen Bewerbungen werden ungelesen an die Sekretärin weiter gegeben und freundlich abgelehnt. Und der Wunschkandidat wird genommen.

In Österreich hat sich seit Maria Theresia nichts geändert und das wird es auch nie.

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