Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) sprach sich am Donnerstag dafür aus, das derzeit für die thermische Sanierung vorgesehende Fördergeld des Bundes von 100 auf 300 Millionen Euro jährlich aufzustocken. Die Sanierungsrate müsse von derzeit 1,2 Prozent auf 3 Prozent pro Jahr angehoben werden, und es gebe außerdem kaum eine andere Maßnahme, die so "treffgenau und beliebt" bei den Bürgern sei, so der Minister in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit WKÖ-Präsident Christoph Leitl.
Heuer wieder 30 Millionen für Betriebe
Für die forcierte Dämmung von Gebäuden fließt bereits seit 2009 staatliches Geld. Mit der Sanierungsförderung hätten im vergangenen Jahr 17.500 Wohnungen und 800 Betriebsgebäude gedämmt und ein Investitionsvolumen von 860 Mio. Euro ausgelöst werden können.
In den nächsten Wochen sollen die Betriebe über die heurigen Fördermöglichkeiten für die thermische Sanierung informiert werden. Von den 100 Mio. Euro, die 2012 für diesen Zweck ausgeschüttet werden, sollen 30 Mio. Euro an Betriebe gehen.
Leitl "erwartet" Wiedereinführung der Zweckbindung
Leitl wünscht sich seinerseits die Wiedereinführung der 2008 endgültig abgeschafften Zweckbindung der Wohnbauförderung. Das Geld stamme (teilweise) von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, denen es mit einer eindeutigen Zweckangabe abgenommen werde, "es darf nicht für andere Dinge vergreißelt werden", erklärte der WKÖ-Chef. Die Gelder seien den Ländern anvertraut worden, "das Wort kommt von vertrauen, und nicht von veruntreuen".
Die Aufhebung der Zweckbindung bei den letzten Finanzausgleichsverhandlungen sei ein '"Fehler" gewesen. "Wir erwarten, dass die Zweckbindung spätestens 2014 wieder hergestellt wird", sagte der Wirtschaftskammerchef. Pro Jahr werden über die Lohnzahlungen rund 800 Mio. Euro Wohnbauförderungsbeitrag eingehoben.
Hans-Werner Frömmel, Bundesobmann der Bau-Innung in der Wirtschaftskammer, pfichtete den beiden per Aussendung bei. Die Wohnbauförderung sichere das Grundbedürfnis nach leistbarem
Wohnen, stabilisiere den Wohnungsmarkt und sei ein Impulsgeber mit hohem Beschäftigungseffekt. "Sie schafft bleibende Werte, verhindert Ghettobildung und sichert den sozialen Frieden. Die Wohnbauförderung ist ein wichtiges Steuerungselement, um antizyklisch auf Konjunktur-Schwankungen zu reagieren. Sie leistet zudem einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele." (red/APA)
Zwei Studien über Bundesförderaktion veröffentlicht - Fensterhersteller: "Sanierungscheck erfüllt Funktion als Motivator nicht"
Sprecher Wahlmüller: "Arbeitsgruppe für leistbares Wohnen muss auch bei thermischer Sanierung Akzente setzen"
Fast 30 Prozent des Budgets bereits ausgeschöpft - Muchitsch: "Frühförderbonus greift" - "Senioren-Scheck" in Vorbereitung
Steuerliche Förderung scheiterte am Widerstand der Länder
Die Regierung nimmt die 2012 übrig gebliebenen 23 Millionen Euro ins neue Jahr mit und erhöht damit die Förderung - Anträge ab sofort
Renovierung des Gebäudekomplexes am New Yorker East River kommt voran
Strategiepapier "Wohnen 2020" wird Thema der Klausur am 9. November, der "Sanierungsscheck" könnte aufgestockt werden
Förderung für private Häuser und Wohnungen
Bau-Gewerkschafter Josef Muchitsch über "Hitzefrei ab 35 Grad", den Sanierungsscheck und den geförderten Wohnbau
Neuer Service auf der Website des Wirtschaftsministeriums
Falls bis Jahresende nicht alles ausbezahlt wird, könnte das restliche Geld ins Förder-Jahr 2013 "mitgenommen" werden
20 Wochen nach Start der heurigen Aktion erst knapp 40 Prozent der Gesamtsumme abgeholt
Die Technische Universität Wien erarbeitet derzeit Richtlinien für umweltfreundlichere Gebäude. Experte: "Halbherzige Sanierungen bringen wenig"
Anlaufstelle sind die vier heimischen Bausparkassen
Experten halten die finanziellen Anreize für zu gering - Der "Sanierungsscheck" des Bundes ist auch heuer kein Renner, er muss neu überdacht werden
Die "Umweltförderung für Betriebe" wird gekürzt, dafür fließt Geld in die thermische Sanierung von kommunalen Einrichtungen - Für Kritiker ist das verfassungsrechtlich bedenklich
In den ersten sieben Wochen wurden knapp 9,4 Millionen Euro an Förderungen zugesagt, 60,6 Millionen sind noch im Topf
14,9 Millionen sind noch für Private im Fördertopf - Insgesamt könnte eine Milliarde investiert werden
Maximal 6.500 Euro Bundesförderung sind zu lukrieren
Erleichterungen für Teilsanierungen - Global 2000 fordert mehr Geld und stärkere Anreize für umfassende Sanierungen - Antragstellung ab 20. Februar
Warnungen vor Wohnungsknappheit und Forderungen nach Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbauförderung beherrschten die Enquete zum Thema "Umwelt, Bauen und Wohnen"
Bau-Innung und Gewerkschaft wünschen sich Zweckbindung der Wohnbauförderung und für Emissionshandels-Erlöse
Vassilakou: "Wir wollen die Solarpotentiale in Wien nutzen"
Derzeit etwas mehr als 81 Prozent ausgeschöpft - Richtlinien werden im August neu verhandelt
Der Sanierungsscheck ist vor allem ein Verkaufsturbo für den Energieausweis, denn diesen Wisch braucht man für die Einreichung und der kostet so um die €500.
Bei einer Teilsanierung bleibt da nicht mehr viel übrig. Und um die vollen 5000 bzw. 6500 zu erreichen muß man meist die gesamte Fassade mit (lichterloh brennbarem) Polystyrol verpacken, Geschossdecke dämmen, Fenster/Haustür erneuern und auch noch die Heizung austauschen - wer kann sich das schon leisten.
PS: EPS/XPS Platten: 'schwer brennbar' heißt nicht 'nicht brennbar'. Stehen die Dinger mal in Flammen kann auch die Feuerwehr ihre Bude kaum mehr löschen.
denn nach dem Beschluss der Bundesregierung über die Förderpyramide werden Förderungen dieser Grössenordnung künftig ausschliesslich Landessache sein. Zerfasert das Sparpaket jetzt schon wieder, weil das Geldverteilen doch zu den liebsten Politikerbeschäftigungen zählt?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.