Junge Wirtschaft: Geld von Telekom, nicht von Hochegger

16. Februar 2012, 14:33
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    foto: apa/pfarrhofer

    Im Jahr 2007 habe es Sponsoring-Verträge mit der Telekom und der Mobilkom über je 50.000 Euro gegeben, denen "klar definierte und dokumentierte Gegenleistungen" gegenübergestanden seien.

Sponsoring mit 100.000 Euro durch Telekom und Mobilkom mit dokumentierten Gegenleistungen

Wien - Die Junge Wirtschaft (JW) hat heute ausdrücklich betont, dass sie nie Geld vom früheren Telekom-Lobbyisten Peter Hochegger bzw. dessen Firma bekommen habe. Im Jahr 2007 habe es Sponsoring-Verträge mit der Telekom und der Mobilkom über je 50.000 Euro gegeben, denen "klar definierte und dokumentierte Gegenleistungen" gegenübergestanden seien. Beide Beträge seien von den Firmen direkt an die Junge Wirtschaft überwiesen und von dieser an keine Partei oder Vorfeldorganisation weitergegeben worden. Das Geld habe die "überparteiliche Jungunternehmer-Organisation der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)" bekommen, so die JW-Bundesgeschäftsführerin Elisabeth Zehetner heute in einer Aussendung.

Über das Sponsoring hätten sich die Telekom und die Mobilkom bei der Zielgruppe "Gründer und Jungunternehmer" positioniert. So enthielten die Kooperationsvereinbarungen unter anderem diverse Logo-Präsenzen auf der Homepage und im Newsletter, Inserate im Magazin "die junge wirtschaft" sowie zahlreiche Präsentationsmöglichkeiten im Rahmen des Weiterbildungs-Kongresses der Jungen Wirtschaft, heißt es heute in einer Aussendung.

Das Magazin "News" hat über eine Mail berichtet, wonach der damalige Telekom-Manager Rudolf Fischer eine Zusage über die Zahlung von 100.000 Euro via Peter Hochegger an die ÖVP-Bundespartei gegeben habe. Die Mail wurde von Michael Fischer, früher ÖVP-Organisationsreferent und zum Mail-Sendezeitpunkt im November 2007 Head of Public Relations der Telekom, an Gernot Schieszler, damals Telekom-Manager, geschickt. Die ÖVP hat betont, eine derartige Zahlung nicht in den Büchern zu haben. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 42
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nosferatus3
00
20.3.2012, 14:45
die gegenleistung haben sie dezent verschwiegen

wahrscheinlich für den nächsten fasching aufgehoben, damit das dümmliche wählervolk was zum lachen hat.

tango corrupti
03
19.2.2012, 23:26
Schüssel schreibt einen Brief an Grasser

Sekretärin zu Schüssel:
Wollen Sie wirklich 'Hochachtungsvoll' schreiben?

An diesen korrupten Lügner und Betrüger?

'Sie haben recht, schreiben Sie 'Mit kollegialem Gruß'.

Kampfposter
10
18.2.2012, 09:33
Na geh, "nicht in den Büchern",

Leut'ln von der ÖVP, das IST ja gerade die Schande!

karl kattatone
00
17.2.2012, 14:52
0664-Wolfi

hallo, hallo - etwas mehr Zurückhaltung, wenn ich bitten darf ! ..Immerhin hat uns diese Partei mit dem, wie DrDrDrDr-0664-Schüssel einmal sinngemäß schwärmte, "besten Finanzminister, den Österreich je hatte", Karl Heinz Grasser beschenkt.

'Muß man sich auf der Zunge zergehen lassen, und zwar gaaaanz langsam... ;D

Christian Eder
13
17.2.2012, 11:43
"Nicht in den Büchern"

Das glaub´ich ihnen schon.

badblackguy.blogspot.com
 
00
17.2.2012, 10:47

Geld von der Telekom ist auch sicher an die SPÖ geflossen, abwarten und Tee trinken.

Tja, alle Parteien sind darin verwickelt, kein Grund zur Schadenfreude.

zett
00
17.2.2012, 15:53

nachdem Hochegger schmutzklumpen in richtung ehemaliger grüner(bezirksräten?) geworfen hat, die in seiner Firma als sekretärin eingestellt waren(zu normalen monatlähnen)...

...glaube ich das nicht.

Thomas Felder1
00
17.2.2012, 12:41

was zu beweisen ist

zett
00
17.2.2012, 10:40
Früh übt sich...

...wer ein Korruptionsmeister werden will.

naihoit
00
17.2.2012, 10:35
die "überparteiliche Jungunternehmer-Organisation der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)"

hat also der Telekom eine Beratungsleistung im Wert von € 100.000,- verkauft ???

der elch mit dem kelch
00
17.2.2012, 10:15
Na Gottseidank

das Geld hat diesmal den direkten Weg von der TK zur ÖVP genommen.

Natürlich hat es Gegenleistungen gegeben: So durfte die Telekom die Servietten fürs Buffet sponsern (die alten Jet2Web Logos mussten eh raus), ebenso die Beamer und das Licht. Sicher hat die Telekom für die 100.000 EUR auch noch ein paar Luftballons hergegeben.

Alles in Allem sicher 100.000 Wert.

di. erwin d.
07
17.2.2012, 09:07
supersauber

Wenn alles so supersauber war, dann braucht es keine Aussendung mit zahlreichen Erklärungsversuchen sondern legt einfach den Sponsoringvertrag offen! Im Reich der ÖVP verteidigt man sich wie der Grasser mit seiner Schwiegermutter.

Zuckerbussi
00
17.2.2012, 10:11
War alles sicher nur...

... mündlich vereinbart!

Geht ja nicht um viel Geld. :-)

I. O.
00
17.2.2012, 08:33
Dafür Telekom

gezockt die Kunden und schröpfte/kündigte tausenden MitarbeiterInnen!

Befürchte ist nur das Spitze von Eisberg!

Benjamin Klein
00
17.2.2012, 07:37
grundsätzlich VERBOTEN

gehört es dass Firmen oder Institutionen solche "Sponsoring"-geschäfte MIT oder OHNE Gegenleistung mit Parteien und deren Teilorganisationen sowie mit eindeutig zuordbaren Vorfeldorganisationen abschließen.

Und wenn Werbeauftritte und diverse "Dotierungen von Preisen für Wettbewerbe" tatsächlich gestattet werden, so müßten immer auch mehrere Mitbewerber die selben Angebote stellen dürfen, wobei es am besten wäre, dass auch die im selben "auftritt" präsent sind ....
aber VERBOT wäre das BESTE !!

Ravenhorst
03
17.2.2012, 00:49
einfach korrupt, einfach ÖVP

GE
00
17.2.2012, 00:46

hm ich weiß von nix... Kinder im Kindergarten wissen schon mehr!

yoyoehkloa
00
20.2.2012, 13:46
und ...

die lügen auch nicht so viel.

Waran
01
16.2.2012, 22:36
Die junge Wirtschaft

lernt schon früh zu wirtschaften!

1000 Kopfläuse können nicht irren
00
16.2.2012, 21:06
Auch hier immer schöne, runde Summen...

... die man sich leicht merken kann. Also nicht einmal der Anschein, dass es sich um die reelle Bezahlung für eine Gegenleistung handelt!

schetzgo
02
16.2.2012, 19:28
diese raiffeisen werbung --> rechts ist zum kotzen!

passt zur övp 1:1

NONE
03
16.2.2012, 18:24

Österreich ist ein widerlicher Korruptionssumpf.

Da müsste man alles niederbrennen und von 0 anfangen.

dasandere
00
17.2.2012, 04:04
und das nur in rund

70 Jahren..

Munin
00
16.2.2012, 17:29
Eher günstig

Setzt man die Kosten einer einfachen Pressekonferenz in Höhe von 96.000 Euro (Sie erinnern sich noch? Eurofighter!) zu den doch "umfangreichen" Werbeleistungen der Jungen Wirtschaft in Relation, sind 100.000 Euro wirklich nicht zu viel verlangt... ;-).

Strange Attractor
04
16.2.2012, 16:31
Wos woa mei Leistung

Die Gegenleistung für 100.000 EUR ist also eine Logo-Präsenzen auf der Homepage und im Newsletter (hat die Telekom die Präsentationsmöglichkeiten auch genutzt oder waren die eher theoretischer Natur...).

Wenn ich das richtig verstehe, dann definiert sich "Leistung" in diesem Land über das was man für seine Arbeit an Geld bekommt und nicht das was man dafür tut.
Das erklärt auch warum wir in der Politik so viele Leistungsträger haben.

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