Schwere Verletzungen zweier Heimbewohner stammten von Unfällen

16. Februar 2012, 14:40
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Ermittlungen nach Vorkommnissen im Herbst 2011 abgeschlossen - 45-Jährige von Lkw-Anhänger umgestoßen

Wiener Neustadt - Zwei Bewohner eines Heims für Menschen mit Behinderungen in Sollenau (Bezirk Wiener Neustadt) sind im Herbst 2011 innerhalb weniger Tage schwer verletzt worden. In beiden Fällen handelte es sich um Unfälle, teilte die örtliche Polizeiinspektion zum Abschluss der Ermittlungen mit. Dieses Ergebnis stütze sich auch auf Gutachten.

Ende September war eine 45-Jährige im Freien - vor der Eingangstüre der rund 500 Meter von der Betreuungseinrichtung der Lebenshilfe entfernten Werkstatt - mit lebensgefährlichen Verletzungen aufgefunden worden. In diesem Fall habe es sich um einen Verkehrsunfall gehandelt, sagte ein Ermittler. Die Frau dürfte von einem Lkw-Anhänger niedergestoßen worden sein. Der Lenker, der damals in der Nähe der Betreuungsstelle unterwegs gewesen war, wurde ausgeforscht und befragt, hatte aber nichts bemerkt.

Vier Tage später zog sich ein 42-Jähriger in seinem Zimmer schwere Verbrennungen zu, nachdem er mit einem Feuerzeug hantiert hatte. Der Mann schaffte es noch, seine brennende Weste auszuziehen, und rannte in die Dusche, um das T-Shirt zu löschen. Eine Betreuerin wurde durch den Brandmelder aufmerksam, kam dem Opfer zu Hilfe und alarmierte die Rettung. (APA)

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