Zecken in Österreich

Zahl der FSME-Fälle 2011 massiv gestiegen

16. Februar 2012, 13:59
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    foto: apa/stephan jansen

    FSME ist eine Viruserkrankung, die zur Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute führt.

113 Erkrankungen - Vier Todesfälle - 2010 waren 63 Patienten wegen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis im Spital

Wien - Massiver Anstieg der Zahl der FSME-Erkrankungen in Österreich: 2011 mussten 113 Menschen wegen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis ins Spital. 2010 waren es 63 registrierte Erkrankungen gewesen. Im vergangenen Jahr gab es mit vier Todesfällen auch eine hohe Zahl von Opfern durch die "Zeckenkrankheit". Im Jahr 2010 war ein Patient gestorben. Die neuen Daten wurden jetzt vom Department für Virologie der MedUni Wien bekanntgegeben.

"Die FSME-Saison des Jahres 2011 war schon allein deshalb bemerkenswert, weil die Zahl der Fälle - erstmals seit dem Jahr 1996 - wieder deutlich über der Hunderter-Marke lag. Die Tiefststände wurden in den Jahren 1999 und 2007 mit 41 bzw. 46 Fällen registriert, was wieder einmal die starke jährliche Variation verdeutlicht, denen die Epidemiologie dieser Erkrankung beim Menschen unterworfen ist", schrieben die Wiener Virologen Franz X. Heinz und Heidemarie Holzmann in der neuesten Ausgabe der "Virusepidemiologischen Information".

Ursache multifaktoriell

Mit den 113 Fällen und vier Verstorbenen lagen die Zahlen deutlich höher als in den vorangegangenen Jahren (2010: 63 Erkrankte, ein Todesfall; 2009: 79 Erkrankte, zwei Todesfälle). Die Experten: "Die Ursachen dafür sind multifaktoriell und zum einen in jenen wenig greifbaren mikroklimatischen und ökologischen Bedingungen begründet, die sowohl die Zeckenvermehrung als auch deren Infektion mit dem FSME-Virus steuern." Darüber hinaus ist gutes Wanderwetter ab dem Frühjahr und in den Herbst hinein natürlich durch mehr "Publikum" in der freien Natur ein zusätzlicher Faktor. Die letzten beiden FSME-Fälle des Jahres 2011 in Österreich wurden erst Ende November in Kärnten bzw. Vorarlberg registriert.

Laut den neuesten Berechnungen der Wiener Experten hat die FSME-Impfung eine Schutzrate von 99 Prozent. Heinz und Heidemarie Holzmann: "Bedauerlicherweise hat es 2011 auch eine ungewöhnlich hohe Zahl an FSME-bedingten Todesfällen gegeben, wobei eine 74-jährige Frau, zwei 69-jährige Männer (ungeimpft bzw. mit unbekanntem Impfstatus, Anm.) und leider auch ein fünfjähriges Kind, das mit nur zwei Teilimpfungen im Jahr 2007 einen unvollständigen Impfschutz hatte, betroffen waren." Etwa ein Prozent der FSME-Erkrankungen verlaufen tödlich. Im Jahr 2011 waren neun der 113 Erkrankten Kinder im Alter bis zu sechs Jahren (acht Prozent).

Zunahme im Westen

Auch im vergangenen Jahr breitete sich die FSME immer weiter in Richtung Westösterreich aus. Die Virologen: "Obwohl der Großteil der FSME-Fälle auf Infektionsorte in den bekannten Endemiegebieten zurückzuführen ist, setzt sich der Trend einer Zunahme im Westen des Landes auch im Jahr 2011 fort. Bezogen auf die Zahl der in den einzelnen Bundesländern hospitalisierten Patienten lag Oberösterreich wie auch in den vergangenen Jahren an der Spitze (36), aber Tirol wies bereits genauso viele Fälle auf wie die Steiermark (jeweils 23), und auch die sieben Fälle in Vorarlberg bestätigen den Trend in Richtung Westen." In Wien gab es vergangenes Jahr drei FSME-Fälle, in Niederösterreich vier, in Kärnten zehn und in Salzburg sechs, im Burgenland nur einen. (APA)

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fertigprodukt
21
20.2.2012, 21:42

immer mehr menschen lassen sich FMSE-impfen - die erkrankungsrate steigt. unter den bedauernswerten opfern sind: geimpfte!

leider ist das dogma, eine impfung würde schützen, damit klar gescheitert.

Godesberg
01
20.2.2012, 22:42

Die Impfrate ist seit Jahren relativ stabil. Die Zahl der Erkrankungen schwankt in einem gewissen Maße anhängig wom Wetter. Wenn das mies ist und keiner raus geht, gibts auch keine Zeckenbisse.
Deshalb kumuliert man in der Statistik mehrere Jahre. Und da ist ganz eindeutig festzustellen, dass die Zahl der Erkrankungen nach Einführung der Impfungen 1981 stark zurückgegangen ist, insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen, die besonders häufig geimpft sind und bei denen die Impfung auch sicherer anschlägt.

Godesberg
02
20.2.2012, 22:08

Einmal, nur einmal möchte ich mal einen Beleg für ihre Pauschalbehauptungen sehen...

Auch lustig
00
20.2.2012, 15:01
Was der Artikel nicht verrät...

40% der infizierten hat mit Langzeitfolgen zu rechnen, die mehr als drei Jahre andauern. Es ist nicht so, dass nur die paar Toten zu bemitleiden sind.

FSME ist schwer zu bekommen, wenn man es hat, dann hat man nichts zu lachen.

fertigprodukt
21
20.2.2012, 21:43

die meisten menschen erleben FSME symptomlos. aber deine unkenntnis macht nichts.

Auch lustig
00
21.2.2012, 05:09
Erklären Sie das mal den 113, die deswegen in Therapie mussten...

von denen 40-50 für die nächsten Jahre mit Folgeschäden rechnen müssen.

Godesberg
01
20.2.2012, 22:09

Genau und die paar die sterben machen auch nichts...

Sabine Werner
02
19.2.2012, 16:44

sonst bin ich nicht immer ein impffanatiker, aber wenn man in einem gefährdeten gebiet wohnt - wo die zecken wirklich durchseucht sind - sollte man sich schon impfen lassen. die impfung gebe ich mir, hat mir bis jetzt nicht geschadet - habe sonst bei waldspaziergängen oder wanderungen kein soo gutes gefühl. naja, borelliose kann man trotzdem kriegen.

fertigprodukt
00
20.2.2012, 21:43

weißt du, was "wirklich durchseucht" bedeutet? schätz mal, wieviel von 1.000 zecken das virus in sich tragen in gebieten, die auf der karte dunkelrot eingetragen sind.

Auch lustig
00
21.2.2012, 06:17
ab wie vielen Toten sind Sie zufrieden?

Müssen es 10, 15 oder gar 50 Tote sein bis Sie die Impfung als sinnvoll ansehen?

sound and vision
45
18.2.2012, 12:40
und auf diese "horrorzahlen"

wird es wieder genug depperte geben, die zum arzt rennen, um sich impfen zu lassen.

viva la pharmaindustrie!

fertigprodukt
00
20.2.2012, 21:45

die zahlen sind nur falsch interpretiert.

fakt ist: immer mehr menschen lassen sich impfen UND immer mehr menschen erkranken daran. unter den opfern sind auch geimpfte menschen.

ein anderer redakteur würde die zeckenimpfung glatt als gescheitert betrachten, aber wer braucht schon objektvität, wenn er geld haben kann?

Auch lustig
00
21.2.2012, 06:19
Wo bitte ist ein Fall

eines sorgfältig Geimpften, der dennoch an FSME erkrankte und der über die 1%-Fehlerquote hinausgeht?

bitte um konkrete, seriöse Quellen

Godesberg
32
19.2.2012, 18:59

Und es wird auch wieder welche geben, auf deren Grabstein steht: "Hah! Der Pharmamafia hab ichs gezeigt! Mein Geld haben die nicht!"

OrangutanKlaus
00
18.2.2012, 15:07

wer ist deppert?

sound and vision
43
18.2.2012, 15:31
jene,

die hysterisch auf die panikmache der pharmaindustrie hineinfallen.

und zwar ziemlich...

So Nina
12
18.2.2012, 22:56
Tauschen?

Ich hatte die Krankheit (und das ohne Zeckenbiss - es gibt auch noch andere Übertragungwege- hehe) - und ich wünsche sie niemandem. Nicht einmal den Impfgegnern...

OrangutanKlaus
00
18.2.2012, 16:17

was ist mit den anderen, welche sich bewusst impfen lassen?

sound and vision
31
18.2.2012, 16:29

....noch ziemlicher...

OrangutanKlaus
00
18.2.2012, 16:32

d.h. ich bin ab heute ihretwegen ein volltrottel?

sound and vision
52
18.2.2012, 16:49
nein.

sondern in meinen augen ziemlich.....

das soll Sie aber nicht weiter beschäftigen.

passen Sie stattdessen bitte trotz impfung auf, dass Sie keine zecke beißt. borreliose und die anderen ca. 50 mittleren bis schweren erkrankungen, die aus einem zeckenbiss entstehen können, sind noch viel häufiger und tw. auch gefährlicher als diese fsme, vor der Sie jetzt zwar nicht 100%ig, aber doch zu einem hohen prozentsatz geschützt sind.

hier gibt's ein paar infos und kluge tipps:

http://www.zecke.ch/fsme/fsme... .asp?nav=4

alles gute!

Godesberg
13
18.2.2012, 22:49

Sobald es eine Impfung gegen Borreliose gibt, werde ich mich dafür einsetzen, versprochen!

sound and vision
53
18.2.2012, 23:22
jajaja....

und gegen masern.
und schafblattern.
und (heu)schnupfen.
und tollwut.
und angina.
und grippe.
und beulenpest.
und fieber.
und halsweh.
und ohrensausen.
und sodbrennen.
und dünnpfiff.
und wespenstichschwellungen.
und gelsenstichjucken.

und gegen hysterie, verursacht vom naiven bis dummen glauben in panikmachende werbespots, für eine profitgierige pharmaindustrie von pfiffigen marketing-fritzen gedreht.

(auch hier wird die impfung nur vor dem symptom, der hysterie, nicht aber vor der ursache, der naivität, schützen können.)

und schließlich gegen impfstoff-vergiftung.

fertigprodukt
10
20.2.2012, 21:46

über die schäden durch aluminium, quecksilber, tiereiweiß, krebszellen, nanopartikel, gentechnisch veränderte zellen, etc. wird man sich erst gedanken machen, wenn es keinen menschen mehr ohne allergien, asthma, unfruchtbarkeit, etc. gibt.

dann wird es halt zu spät sein.

Godesberg
01
20.2.2012, 22:16

1. Aluminium ist in jedem Apfel
2. Ein Fischstäbchen enthält mehr Quecksilber als eine Grippeimpfung - in anderen Impfungen gibt es kein Quecksilber (und auch nicht jeder Grippeimpfung)
3. Tiereiweiß, naja, schon mal ein Steak gegessen?
4. es gibt keine Krebszellen in Impfungen, ihre Behauptung ist in etwa so, als würden Sie davor warnen, dass Kühe in der Tüte Milch schwimmen.
5. Wo haben Sie Nanopartikel her?
6. es gibt keine GVO in Impfungen, siehe 4.
7. Wo sind ihre Belege für die ganzen Krankheiten, von denen Sie behaupten sie kämen von Impfungen? Asthma und Allergien sind klar belegt keine Impffolgen. Asthma haben sogar eher Ungeimpfte.

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