Oberösterreich

Leiblicher Vater muss für "Kuckuckskind" 44.000 Euro zahlen

16. Februar 2012, 13:12

Pensionist zur Zahlung an 48-Jährigen Scheinvater verurteilt

Linz - Vier Kinder, die seine Lebensgefährtin zur Welt brachte, hat ein 48-Jähriger aus dem Bezirk Steyr-Land aufgezogen - er ist allerdings nicht der Vater des Nachwuchses. DNA-Tests ergaben, dass drei der vier "Kuckuckskinder" von einem Pensionisten aus dem selben Ort stammen. Dieser muss jetzt laut Gerichtsbeschluss 44.000 Euro für Unterhalt plus Zinsen zahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Der 48-Jährige hatte 72.000 Euro begehrt. Das wurde außer Streit gestellt. Geklagt wurde vorerst im Fall des ältesten Sohnes. Der vermeintliche Vater habe als Alleinverdiener für seine Familie - Lebensgefährtin und vier Kinder - gesorgt, inklusive Urlauben, Spielsachen, Markenkleidung und Kosten für Ski, Schulskikurse und -ausflüge.

Wochenlange Arbeit für gehobenen Lebensstandard

Der Kläger habe sein Arbeitseinkommen und sämtliche Nebeneinkünfte in den Unterhalt seiner Familie investiert. Er habe oft wochenlang keinen freien Tag gehabt, weil er unter der Woche sowie am Wochenende gearbeitet hätte, um seiner Familie einen gehobenen Lebensstandard zu bieten, soll der 48-Jährige dazu angegeben haben. Die Unterhaltsleistung für den ältesten Sohn bis zu dessen Selbsterhaltungsfähigkeit habe hochgerechnet rund 75.900 Euro ausgemacht.

Im Durchschnitt habe der Kläger über 18 Jahre hinweg 320 Euro im Monat für den Sohn ausgegeben, was insgesamt zumindest 69.120 Euro ergebe, heißt es im Urteil. Dabei seien Beträge wie etwa rund 2.400 Euro für ein Moped, das der Mann "seinem" Buben kaufte, noch nicht berücksichtigt.

Der Ersatzanspruch bemesse sich an der Leistung des Scheinvaters, aber auch an der gesetzlichen Unterhaltsverpflichtung, die dem wahren Vater obliege, und dessen Leistungsfähigkeit, so das Gericht. Es kam bei einer Durchrechnung für den relevanten Zeitraum auf den Betrag von 44.000 Euro, zu dessen Zahlung der Beklagte verurteilt wurde. (APA)

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oiso
00
29.2.2012, 08:39

Es wird fremdgegangen, offenbar sehr oft, offenbar sowohl von Männern als auch von Frauen. Zwei Erwachsene haben einen dritten hintergangen, den Ehemann und haben nichteinmal verhütet. Die Verantwortung des inzwischen bestätigten Vaters wollen wir nicht unter den Tisch fallen lassen, gut, dass er jetzt finanziell dafür aufkommen muss.

PeterKl
00
21.2.2012, 19:48
Vasekektomie ca 800€

Widerherstellung ( Refertilisierung, Vasovasostomie ) ca 2500€ ( dann für die richtige Frau ).

WunzelPunzel
00
21.2.2012, 13:25

44000 is sehr billig!

werauchimmer1
 
02
19.2.2012, 14:15
Was für eine gschis*ene, bösartige Frau hat sich der denn ausgesucht?

MarioKl
20
20.2.2012, 12:15
Warum Männer in die Falle tappen.

Die Ursache für die Naivität von Männern gegenüber Frauen liegt darin, dass ihre ersten Erfahrungen mit einer Frau die der eigenen Mutter sind. Diese Erfahrungen sind so intensiv und prägend, dass es schwer fällt, Stellung gegen die Mutter und damit gegen Frauen generell zu beziehen. Von diesen Erfahrungen her suchen Männer – wie schon in der Kindheit – bei Konflikten die Schuld lieber bei sich als bei der Mutter bzw. Partne-rin oder Frau.So sind sie leicht ein Opfer vom Schwangerschaftsbetrug.

Klar Blick
20
20.2.2012, 19:57

Sie sind ja auch die Profiteure des Schwangerschaftsbetrugs Ihrer Frau Mutter ...

(°)(°)
01
18.2.2012, 15:45
So an braven Monn hob i!

Orbeit a nu an de Wochenendn.
Maa liab.
So a Familienmensch.

Muass a oba eh, hob eahm jo vier Kinder gschenkt.

Schrijfnietvaak
01
19.2.2012, 19:40
Das Wort "schenken"

hat es gerade in diesem Falle wirklich in sich....

MarioKl
00
20.2.2012, 12:17
Darum heißt es ja " Zwangsvaterschaft"

weil bei einem Geschenk nimmt der andere an. Oft wird der Mann aber dann nur zum " Zahlvater". Finanzpolitisch ein " Negativgeschenk"

Das bin doch ich!
71
18.2.2012, 10:26

Und wer entschädigt nun den leiblichen Vater für die Zeit, die er nie mit seinem Kind verbringen durfte, denn Besuchsrecht hatte er natürlich keines, wenn niemand von seiner Vaterschaft wusste?
Die Liebe, die das Kind dem vermeintlichen Vater gab, könnte der echte Vater nun ja auch einklagen, nicht wahr?
Ich finde, diese Zahlung ist ungerechtfertigt, denn schließlich war esi mmer SEIN Kind, die ganze Kindheit des Kindes hindurch mit allen Vor- und Nachteilen!

ma29
01
21.2.2012, 21:01
ich gehe davon aus, dass es dem freund eher

um das f**** ging als darum, eine vaterrolle zu übernehmen.
falls es dem freund um eine vaterschaft geht sollte er die frau klagen können. voll auf ihrer seite.
eigentlich sollten immer die frauen geklagt werden können - letztendlich wissen doch (meistens) nur sie selbst mit wem sie ins bett hüpfen und wer sie geschwängert hat.

Tullner Liebe
01
19.2.2012, 17:42
Ihr Posting ist wohl Ironie??

Oder wollen Sie vier Kinder aufziehen, all Ihre Arbeitskraft dieser Familie widmen und dann stellt sich heraus, dass Sie betrogen wurden?

Darf ich fragen, wie alt Sie sind?

Faultier
20
19.2.2012, 19:05

Der Mann HAT die vier Kinder aber aufgezogen und jetzt - nachdem die Ehe zu Ende ist - kommt er auf die Idee, dass es vielleicht nicht seine waren. Hätte sich früher beschweren sollen, meinen Sie nicht?

MarioKl
01
20.2.2012, 12:21
DNA - Test ist Ehrlichkeit!

Dann kann der biologische Vater für sein Kind kämpfen - der betrogene Mann kann sich eine ehrliche Frau suchen - das Leid der Kinder bleibt erspart !

Faultier
01
20.2.2012, 14:42

Ja, sehe ich genauso!

alexanderletten
 
00
20.2.2012, 08:24

Es sollte Mann also generell davon ausgehen, dass Frau ihn betrügt: nach dieser Ausgangslage ist die Freude dann umso größer wenn dem nicht so ist?

ma29
00
21.2.2012, 20:52
ja!!

die frauenorganisationen in deutschland haben schon gewusst, warum sie so gegen die gesetztesänderung zu den dna test strurm gelaufen sind.

Faultier
00
20.2.2012, 14:39

Es sollte Gesetz sein, dass die Vaterschaft getestet wird, dann muss auch niemand das extra beantragen oder seiner Frau misstrauen, würde viel späteres Leid ersparen! Auch Gerichts- und sonstige Kosten!

Faultier
00
20.2.2012, 09:32

Wo lesen Sie das heraus?

alexanderletten
 
00
20.2.2012, 10:09
Aus Ihrem

Posting, wo sonst?

(°)(°)
00
18.2.2012, 15:46
Vielleicht

kriegt er ja noch ein paar in die Goschen wenn er das Geld aus bezahlt hat, als Entschädigung?

rggre rewqfew
01
18.2.2012, 15:21

Schoen, dass es noch jemanden gibt, der das so sieht. Unabhaengig von dem fall waere es mir noch schlimmer von meinem kind nichts zu wissen als ein untergeschobenes kind aufzuziehen....

Das bin doch ich!
20
18.2.2012, 23:32

Ich glaube, den Männern gehts bei sowas weniger um das fremde Kind als um die "Gehörntheit", die ihnen geschah. Doch dieser Mann hat alle Gerüchte ignoriert und erst dann geklagt, als die Ehe zu Ende war. Kann ja gar nicht sein, dass er es grad dann erst "zufällig" erfahren hat und bei vier Kindern niemals bemerkte, dass da andere Männer im Spiel waren. Soooo blöd kann doch gar keiner sein!

derGehörnte
00
20.2.2012, 12:59
Zum Glück

schreibt da jemand, der wirklich ALLES zu wissen scheint!

Faultier
00
20.2.2012, 14:45

Ich kenne die Menschen, glauben Sie mir und ich weiß genau, dass sehr viele wegschauen, wenn sie was Unangenehmes nicht sehen wollen, Frauen genauso wie Männer! Das wird weggeleugnet und schöngeredet oder -gedacht, damit nur ja nicht reagiert werden muss.
Wenn eine Frau sich jahrelang von einem Mann prügeln lässt und sich erst hinterher beschwert, tut mir die genauso wenig leid wie dieser "ach so arme" gehörnte Kindesvater!

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