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Wie sicher verhalte ich mich in meinem Sexleben? Gehe ich Risiken ein? Wäre es möglich, dass ich mich mit HIV infiziert habe? Sollte ich mich auf HIV testen lassen? Die Aids Hilfe Wien bietet mit dem „sex life risiko check" auf ihrer neuen Website rasch und anonym wichtige Antworten auf diese Fragen.
In Österreich werden pro Jahr etwa 500 HIV-Infektionen neu diagnostiziert. Die Anzahl der durchgeführten HIV-Tests liegt bundesweit um ein Vielfaches höher, im sechsstelligen Bereich. „Leider werden im Spitals- und Blutspendewesen viele HIV-Tests bei Personen gemacht, bei denen keines oder nur ein äußerst geringes Risiko für eine Ansteckung mit dem Immunschwächevirus vorliegt", betont Philipp Dirnberger, MSc, Geschäftsführer der Aids Hilfe Wien. Die Aids Hilfe Wien, die mehr als 25 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet HIV-Test und -Beratung aufweist, möchte mit ihrem Testangebot in Zukunft noch spezifischer jene Personen erreichen, die eine höhere Infektionswahrscheinlichkeit haben.
Risikoeinschätzung
Die Aids Hilfe Wien hat ein Online-Tool entwickelt, das Besuchern ihrer Website Aufschluss darüber gibt, ob sie sich auf HIV testen lassen oder aber andere Maßnahmen ergreifen sollen. Die Beantwortung einiger weniger Fragen erlaubt bereits die Einschätzung einer möglichen Ansteckung mit HIV. Dirnberger: „Selbstverständlich stehen die Mitarbeiter der Aids Hilfe Wien im Aids Hilfe Haus auch weiter für kostenlose und anonyme Beratungsgespräche zur Verfügung. Auch der HIV-Antikörpertest wird weiterhin anonym und kostenlos angeboten. Wir wollen die Internetuser, die unsere Seite besuchen aber dabei unterstützen, über ihr Sexualverhalten und ihre Risikobereitschaft zu reflektieren, um ein besseres Gefühl für die Maßnahmen, die sie zu Ihrem eigenen Schutz und dem ihrer Partner setzen sollten, zu entwickeln. Safer Sex bleibt nach wie vor unsere wichtigste Botschaft. Wurde aber ein Risiko eingegangen, könnte es zu einer Ansteckung mit HIV gekommen sein. In diesem Fall ist es wichtig, sich testen zu lassen."
HIV-Test als Prävention
Jede Person, die über ihre HIV-Infektion zeitgerecht informiert ist, kann optimal betreut und behandelt werden, wodurch sich ihre Prognose deutlich verbessert. Das bedeutet, dass bei guter Lebensqualität eine normale durchschnittliche Lebenserwartung erreicht werden kann. Durch den bewussten Umgang mit der Infektion und eine effektive Therapie, die die Zahl der Viren im Körper des Betroffenen möglichst gering hält, kann außerdem die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung auf GeschlechtspartnerInnen ganz wesentlich reduziert werden.
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Im JAMA (Journal of the American Medical Assoc.) stand einmal, dass das Ergebnis eines HIV-Bestätigungstest u.a. von der diensthabenenden MTA abhänge! Was eigentlich ein Skandal ist, belegt aber auch, dass es falsch HIV-Positive gibt, die dann auch fehlbehandelt wurden. Insofern hat ihre Aussage ihren wahren Kern, trotz der roten Stricherl!
bei der frage mit wem der ungeschützte verkehr stattgefunden hat, gibt es nur die möglichkeit eine verlässlich hiv-getestete person anzukreuzen oder verschiedene risikogruppen... oder eine person, von der man nicht weiß, ob sie einer dieser risikogruppen angehört.
es gibt aber sehr wohl die möglichkeit, dass ich weiß, dass mein partner keiner risikogruppe angehört, obwohl er nicht hiv-getestet ist.
Herr dirnberger kennt die gesetzlichen regelungen im bereich der blutspende und des blutkoservenmanagements offenbar nicht
ich habe schon lange keine so kompromisslos dumme aussage zu hiv-tests bei blutspendern gelesen
meine private meinung die aidshilfe hätte sich eine kompetentere leitung verdient
ich habe freunde, die an den mist (den du verbreitest) geglaubt haben, die habe ich dann im akh besucht (lungenentzündung, pilzbefall, tuberkulose, usw.).
nachdem sie mit der therapie begonnen haben hat sich ihr gesundheitszustand verbessert und sie leben beschwerdefrei. diese menschen sind fast gestorben.
die therapie war lebensrettend. ich lasse mich von solchen spinnern eh nicht verunsichern. ich hoffe nur, dass sich nicht allzu viele andere positive von dir verunsichern lassen. das könnte leben kosten.
einfach unverantwortlich.
Ich bin selber manchmal hypochondrisch, aber nach dem Test, der da verlinkt ist, würde sicher jeder meiner Freunde und Bekannten zum Test geschickt. Keiner hat in den letzten 25 Jahren HIV od. Ähnliches gehabt ...
Wer hat nicht in seiner Jugend mit ein paar Mädls (bzw. Burschen im umgekehrten Fall) herumgemacht? Wir sind allerdings keine Großstädter, haben nichts mit Drogen od. Ähnlichem zu tun usw.
na dann darf ich sie vielleicht als bald als patienten begrüßen
obwohl auch ohne ihr zutun sind wir ausgelastet
einige machen sich kaum gedanken-
long time survivor
ist heute keine seltenheit
anders als in den 1986-92igern wo an die 100 exitus allein an einer in wien für hiv patienten zuständigen abteilung "normal" war
wobei "normal"
ist an PCP,Kaposi...ect zu versterben doch wohl auch wieder nicht?
Ich hoffe nicht, aber welcher 40jährige hatte nicht bisher 4 od. 5 Freundinnen? Seien Sie ehrlich - ich zumindest kenne niemanden, der seine neue Freundin gefragt hat, ob sie eh nicht HIV hat ...
Wäre das anders, hätten Sie wahrscheinlich 20 Millionen Tests im Jahr zu machen.
wo ist das problem? sind die tests zu teuer? angst vor false positives?
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