Amnesty International

500 Taser-Tote in den USA seit 2001

16. Februar 2012, 07:18

Strengere Beschränkungen gefordert

Washington - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den weit verbreiteten Gebrauch von Elektroschock-Pistolen in den USA kritisiert. Der Tod eines offensichtlich betrunkenen und unbewaffneten Mannes nach dem zweimaligen Einsatz einer Taser-Waffe durch die Polizei im Bundesstaat Alabama sei bereits der 500. Taser-Tod seit dem Beginn des Einsatzes dieser Waffe im Jahr 2001, erklärte Amnesty am Mittwoch (Ortszeit) in Washington.

Für den Einsatz der Elektroschock-Waffen durch die Polizei müssten strengere Beschränkungen erlassen werden, forderte Amnesty. Der jüngste Todesfall war Anfang der Woche bekannt geworden.

Fall "Kelly Thomas" im September 2011

Für große Aufmerksamkeit und Bestürzung sorgte der Tod des Obdachlosen Kelly Thomas im September in Fullerton nahe Los Angeles. Der psychisch kranke Mann war bei einer versuchten Festnahme von Polizeibeamten fünfmal mit einer Elektroschock-Pistole attackiert worden, wie eine Augenzeugin berichtete. Thomas starb an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

Tony Rackauckas, Bezirksstaatsanwalt von Orange County, kündigte daraufhin an, dass gegen einen Polizisten nach dem Taser-Einsatz wegen Totschlags vorgegangen werde. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 107
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horst schlemmer1
00
17.2.2012, 16:54

die gehen schon fahrlässig damit um!

Wassertrinkerfeuerspucker
22
17.2.2012, 08:34
Kommt bei uns auch bald - jede Wette

Im Häfen gibts die Dinger ja schon . Irgendeiner unserer notorisch netten Innenminister wird die Dinger dann mit Hinweis auf den Schutz für Leib&leben dann schon einführen... Gutenachtaustria

raff1
01
17.2.2012, 00:05
wenn einer ausfällig wurde haben ihm einst die polizisten höchstens in den oberschenkel geschossen

heute berufen sie sich auf "less than deadly" waffenfirmenslogans uns feuern mit elektrokannonen was das zeug hält.
wenn es so human ist, warum wird dann die taserpistole nicht für alle bürger freigegeben?

Serious Sam
00
18.2.2012, 12:48
und in den oberschenkel schießen wenn einer ausfällig wirdist human oder wie?

Allmächtiger Satan
66
16.2.2012, 20:02

Erst tasern, dann Fragen stellen, so lautet die Devise der Faschistenpolizei. In god we trust.

diamant
55
16.2.2012, 21:32
Stellen sie sich manchmal die Frage, erst denken, dann posten?

Allmächtiger Satan
11
16.2.2012, 23:09

Wozu? Sie lesen es ja so oder so.

grandw
02
16.2.2012, 19:53

Dass Taser bleibende Schäden verursachen oder bestehende Psychosen verstärken können wurde hierzulande ja schon eindrucksvoll Bewiesen.

Ruben Weil
14
16.2.2012, 19:05
Ohne FI-Schalter wird heute kein Haus mehr genehmigt

aber Menschen gezielt mit Elektroschocks zu behandeln ist in manchen Ländern eher die Regel als die Ausnahme. Wir leben in einer völlig verrückten Welt!

Dr. Lari and Mr. Fari
 
41
17.2.2012, 09:03
mit jeder handelsüblichen Haustürklingel und einer 4.5V-Batterie

kannst ein Elektrisiergerät bauen, das Dich durch Sonne und Mond schießt, wenn auch nur mit extremem Pech (und beträchtlicher Vorschädigung) tödlich.
Und aus einem Rexglas kannsD einen Kondensator bauen (Leydener Flasche), die eine Mörderladung speichern kann. Das gilt auch für eine größeren ElKo (wie in guten Hifi-Endstufen zu finden).
Also: ALLES VERBIETEN, gell?

Blacklotus85
31
16.2.2012, 18:18

Amerika, wo sind die Christlichen Werte, auf denen du dereinst geründet wurdest?
Du warst einst eine Vorzeige Nation für viele Völker, aber deine Werte wurden verkehrt, pervertiert und verdreht.

Traurig....

Peace

Bitte Bitte
02
17.2.2012, 17:39
Vorzeige Nation?

Das hält heute einer historischen Betrachtung nicht mehr stand. Die USA von heute zieht sich schlüssig durch die ihre gesamte Geschichte.

Da sitzen Sie einem Trugbild auf.

Jene Grüne Straßenkatze
00
17.2.2012, 16:54
...

Die Demokratie und Menschenrechte waren es einst, welche die USA zum Vorbild freiheitsliebender Menschen machte, NICHT die christlichen Werte: Die christliche Tradition Amerikas ist die aus England ausgewanderter religiöser Fundamentalisten, der Puritaner, die an Menschenfreundlichkeit in etwa mit den heutigen Taliban auf gleicher Stufe stehen. Die Ironie der Geschichte ist, dass der Erhalt der puritanischen Werte bis heute auf derselben Religionsfreiheit beziehungsweise Nichteinmischung des Staates in persönliche Lebensführung beruht, die ihre Nachkommen immer wieder versuchen aufzuheben (von der Prohibition über "In God we Trust" bist zum Kreationismus in Schulbüchern und Gesetzen gegen Homosexuelle kommt alles aus der Ecke).

Blacklotus85
10
17.2.2012, 19:48

"religiöser Fundamentalisten, der Puritaner, die an Menschenfreundlichkeit in etwa mit den heutigen Taliban auf gleicher Stufe stehen."

das ist nicht wahr! und ich sehe christliche werte (nicht katholische!) als wesentlich höher an, als die später geschaffenen " freiheit, gleichheit, brüderlichkeit" ideologien ,von theosophischen geheimbünden!

die worte yeshuas sind die höchsten moralischen prinzipien, die in dieser welt je gebracht wurden und das ist die wahrheit.

das die welt seine prinzipien verkehrt hat , ist traurig und schade. noch trauriger als was aus amerika wurde...

peace

Monopoly mit Hut
20
17.2.2012, 08:11

Vorzeigenation?

Ah ja. Da gab's ja irgendwann einmal etwas mit so komischen Eingeborenenstämmen, die so supertoll behandelt wurden. Und auch die Gleichstellung von Menschen unterschiedlicher Hautfarbe wurde ja auch seit ewigen Zeiten mit voller Konsequenz durchgesetzt.

Gerade bei den "christlichen Werten" würde ich das mit der "Vorzeigenation" noch einmal überdenken...

Blacklotus85
11
17.2.2012, 08:45

hi, was du ansprichst ist schon während der verkehrung der werte passiert. ich meinte die wirklichen anfänge amerikas. es waren christen, die weg von rom, und in freiheit von transsubstantion und anderen ideen dieser art leben wollten . die anfänge waren nicht vom abschlachten der indios geprägt, das kam später....
peace

Monopoly mit Hut
01
17.2.2012, 10:43

Von welchem Jahrhundert reden wir da jetzt genau?

Schon Cortés war nicht gerade zimperlich, als er gegen die Azteken vorging und das fand relativ knapp nach der Entdeckung Amerikas durch Columbus statt.

Wenn Du hingegen die USA meinst, dann gab es nach 1776 die Sklavenfrage als vorherrschendes Thema. Die echte Gleichberechtigung ist auch jetzt noch nicht vollständig vollzogen.

Die McCarthy-Ära ist übrigens auch nicht unbedingt ein Ruhmesblatt.

Und vor 1776? Kolonialisierung hat eigentlich immer mit der Vertreibung oder Assimilierung der Ureinwohner zu tun.

wurm83
 
19
16.2.2012, 16:34
ich verachte die USA für ihre kranke menschenunwürdige art, und für viele andre dinge...aber eines muss man ihnen zugestehen

wenn dort ein paar polizisten einen bürger einfach ermorden und dann mit der ausrede kommen:
"es gab zwar schon 250 tote aber wir wussten nicht das uns das auch passieren kann"

dann gehen dort unzählige bürger auf die straße...es gab sogar 50 todesopfer bei den protesten!

wenn sich bei uns 4 polizisten und 3 sanitäter auf einen bürger draufstellen und der qualvoll erstickt und die sagen:
"wir habens nicht anders gelernt und wussten nicht, dass 300kg auf dem rücken eines am boden liegenden menschen zum tod führen kann"

dann passiert genau gar nix....

nicht das ich mir 50 tote wüsnche, das ist zu verurteilen! aber ein ordentlicher protest hätte auch nciht geschadet...

VI SHU
00
16.2.2012, 17:12
/signed

Chris Quast
11
16.2.2012, 16:22

a bissal an huscher haben die schon.
aber man muß immer bedenken.
lange zeit (10 jahre)
sehr sehr großes land (310 mio ew)
sehr sehr ausgeprägte gefängnis(un)/verbrechensbekämpfungskultur.

wenn man schaut wieviel menschen zb. in brasilien oder kolumbien während polizeiaktionen in 10 jahren erschossen wurden, sind das sicher auch nicht wenige.
wahrscheinlich mehr als 350 in bra, und 60-80 in kolumbien. (nur "unterstellung" meinerseits, denke aber es könnte hinkommen)

G. Lavant
01
16.2.2012, 19:12

Ich nehme an, sie sehen das als eine Art Kollateralschaden.

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Das sind 500 "o" und jetzt stellen sie sich vor, es wären Menschen.

Chris Quast
20
17.2.2012, 15:28
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das wäre dann der kollateralschaden eines tages, des tabakmißbrauches in den usa.

stell dir vor lauter menschen !

und auf die idee, dass vielleicht bei schußwaffengebrauch durch die polizei mehr menschen sterben würden bist nicht gekommen ?!

man unterschätzt ein bissal die größe dieses landes.

in einem vergleichbaren zeitraum sind etwa 25 mio ami gestorben.

also jeder 50000ste.
möchte nicht wissen welche darwinaward-verdächtige todesursachen da häufiger sind.
natürlich kann man sagen jeder einzelne ist einer zu viel. aber da darf man nicht dabei stehen bleiben.
(nächstes mal poste ich in anderer reihenfolge ;-))

Chris Quast
10
17.2.2012, 15:14

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Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
17.2.2012, 09:05
schlechtes Beispiel

Lauter Nullen?!?!

Posten schadet der Gesundheit
00
16.2.2012, 16:10
das erinnert mich an das

youtube video "don't tase me bro"

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