Wiens rote Medienmacht

15. Februar 2012, 18:45

Offiziell hält Wiens SP keine Anteile an Medien. Offiziell.

  •  Das Echo Medienhaus etwa gehört über eine Beteiligungsgesellschaft dem roten Verband der Wiener Arbeiterheime. Aktiv in Print (Wiener Bezirksblatt), TV (Echo TV), Web (nightline.cc), Marketing ("Kriminacht").
  • Der Kabelsender W24 gehört der Wien Holding. Geschäftsführer Marcin Kotlowski, Expressesprecher der SP, werkt am Relaunch und holte den ehemaligen SPÖ-Abgeordneteten Josef Broukal als Moderator. Echo-TV produziert Programm für W24.
  • Der Bohmann-Verlag bereitet für Ostösterreich den Sender Schau-TV vor und betreut traditionell Großaufträge der Stadt und des PID.
  • "Krone", "Heute", "Österreich" pflegen enge Kontakte mit dem Wiener Rathaus, das ihr Verhältnis mit üppigen Inseratenbudgets pflegt.
  • Der ORF ist eher Thema für die Bundes-SPÖ, nach deren Wünschen viele Führungsjobs vom General abwärts besetzt sind. Der Bürgermeister war einverstanden mit der ORF-Landesdirektorin. (red, DER STANDARD; Printausgabe, 16.2.2012)
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