Staatsanwalt sucht die "Smoking Gun"

15. Februar 2012, 18:35

Die Dokumentation der Verdachtsmomente lässt wenig Zweifel an illegalen Geschäften, für eine Beteiligung Grassers dürften aber echte Beweise fehlen

Eine ganze Latte an Korruptionsanzeichen hat die Staatsanwaltschaft bisher gesammelt.

***

 

Unterhaltsam, penibel recherchiert, faktenreich: So liest sich eine Zusammenfassung der bisherigen Ermittlungsergebnisse in der Causa Karl-Heinz Grasser durch die Staatsanwaltschaft, die am Mittwoch von Profil online gestellt wurde. Es handelt sich dabei um eine Auflistung der Verdachtsmomente, mit denen auf die Anträge von Grasser und Immobilienmakler Ernst Karl Plech auf Einstellung der Verfahren reagiert wird.

Der Korruptionsstaatsanwaltschaft ist die Veröffentlichung einen Tag vor dem Auftritt des Lobbyisten Peter Hochegger im U-Ausschuss sichtlich unangenehm. Sie stellte in einer Aussendung eine Prüfung in Aussicht, ob "verfahrensbezogene Informationen in allenfalls strafrechtlich relevanter Weise Medien zugespielt wurden". Mit einer Anklageschrift habe der Schriftsatz nichts zu tun.

Tatsächlich dokumentiert Staatsanwältin Beatrix Winkler darin die seit langem bekannten Verdachtsmomente, ohne diese mit neuen Fakten untermauern zu können. Es geht bekanntermaßen in erster Linie um den Verkauf von Bundeswohnungen in der Amtszeit von Grasser als Finanzminister sowie um die Einmietung von Finanzbehörden im Linzer Terminal Tower, der von Raiffeisen Oberösterreich und Porr errichtet wurde. Nicht ausgelassen werden dabei die auf personelle Engpässe zurückzuführenden Schwierigkeiten der Anklagebehörde: So konnten die angeblich belastenden Tonaufnahmen von Grassers Ex-Mitarbeiter Michael Ramprecht bisher nicht zur Gänze ausgewertet werden, weil die Datenträger groß sind und "nur fünf polizeiliche Ermittler zur Verfügung stehen, welche derzeit fast ausschließlich mit der Auswertung der Zahlungsflüsse der Buwog-Konten beschäftigt sind".

Auswahl der Bank

Inhaltlich steht am Anfang die Auswahl der Investmentbank für den Verkauf der Bundeswohnungen, bei der Lehman Brothers gegen CA IB das Rennen machte. Hier wirft die Staatsanwaltschaft Grasser Untreue vor, ebenso wie Plech, Ramprecht sowie dem damaligen Kabinettchef des Finanzressorts, Heinrich Traumüller. Die Behörde stützt sich dabei vor allem auf die Aussage Ramprechts, Plech habe ausgerichtet, dass Grasser Lehman Brothers wolle. Alle Beteiligten bestreiten die Vorwürfe, es gilt die Unschuldsvermutung.

Komplexer verhält es sich beim Vorwurf, bei der Buwog-Privatisierung seien Provisionen an den damaligen Minister geflossen. Hier kommen neben Plech die Lobbyisten Walter Meischberger und Peter Hochegger ins Spiel, die vom siegreichen Konsortium Immofinanz, Raiffeisen Oberösterreich und Wiener Städtische 9,9 Millionen an Erfolgshonorar erhielten. Für die Überweisung des Betrags durch eine Constantia-Tochter werden deren Ex-Chef Karl Petrikovics (er leitete Bank und Immofinanz zugleich) und Vorstand Christian Thornton der Untreue beschuldigt werden. Auch sie bestreiten die Vorwürfe.

Letztlich bleibt die Frage, ob Grasser via Meischberger, Plech und Hochegger an der Privatisierung "pekuniär partizipiert hat". Der Verdacht der Staatsanwaltschaft basiert auf einer Unzahl von Finanztransfers via Liechtenstein und Schweiz, zu denen auch die Bargeldtransporte des Ex-Ministers im angeblichen Auftrag seiner Schwiegermutter zählen, Beweise gibt es aber offenbar keine. Die "Smoking Gun" hoffen die Ermittler nach Übermittlung der Unterlagen durch die Nachbarländer zu finden.

Terminal Tower

Bleibt noch das Büroprojekt Terminal Tower, bei dem Porr und Raiffeisen Oberösterreich verschiedene Finanzbehörden in Linz einsiedelten. Zahlungen der Porr an Hochegger und Meischberger über jene Zypern-Firma, die auch die Immofinanz-Provisionen einstreifte, machen dabei stutzig. Ebenfalls Bände spricht der Umstand, dass Ex-Porr-Chef Horst Pöchhacker intern über gute Chancen für die Einmietung berichtete, sollte Plech für die Vermietung mit 700.000 Euro honoriert werden. Die 700.000 Euro scheinen dann tatsächlich in der Kalkulation auf, wobei im Gegenzug die Finanz eine höhere Miete zu bezahlen hätte als bei zuvor offerierten Konditionen. Das günstigere Angebot wurde von Grasser ohne Angabe von Gründen ausgeschlagen, um dann kurz darauf das teurere anzunehmen.

Pöchhacker habe die "Bestechungstat maßgeblich zu verantworten", schreibt Staatsanwältin Winkler. Für die Geschenkannahme durch Grasser bleibt es aber bei Indizien. (as, DER STANDARD, Printausgabe, 16.2.2012)

Kommentar posten
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Verdad
00

Was ist eigentlich aus dieser Grasser-Firma geworden ???

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oest... 4/index.do

Klaus Woltron
00
21.2.2012, 16:08
....die offen daliegenden Fakten jedenfalls...

......sind nicht schön. http://www.woltron.com/fileadmin... wohner.pdf

Wolfgang Pimminger
 
00
22.2.2012, 20:54
Geschätzter Herr Woltron,

danke für diesen Artikel. Angesichts dessen, was hier
http://derstandard.at/132987005... en-erlaubt
zu lesen ist, sehe ich allerdings wenig Hoffnung, dass es in alle den Affären auch nur ansatzweise zu handfesten Ergebnissen kommt.

Ich glaub, ich werd wieder mal ein Schreiben an die Hofburg verfassen. Zu Kirchschlägers Zeiten hätte das wahrscheinlich sogar etwas genützt.

newy1234
02
21.2.2012, 15:07
Smoking gun?

Wie wäre es wenn man einmal die Entstehung des Vermögens von Herrn Grasser hinterfragt?
Bei nahezu 10 Mio Euro in den bereits bekannten (!) Stiftungen muss doch auch eine entsprechende Einkommenssteuererklärung der vergangenen Jahre vorliegen?
Wenn dem nicht so ist, dann muss davon ausgegangen werden, dass dieses Geld nicht ehrlich verdient war.

dr.ban cok
00
18.2.2012, 07:28

dass der grasser noch lebendig herumrennt ist verwunderlich. in anderen ländern kommt es schon nicht gut an wenn ein spieler zu viele torchancen vernebelt. ein grasser muss sich im laufe seiner karriere feinde gemacht haben...dass sich da niemand meldet liegt wohl daran, dass das gesamte pack gemeinsame sache macht.
jemand der noch ernsthaft zu einer wahl schreitet kann nicht mehr alle tassen im schrank haben.

Schanzentoni
10
16.2.2012, 15:24
Schnarch!

Die "Zusammenfassung" der Staatanwaltschaft ist einfach nur schwach. Es wird auf nicht ein Argument im Einstellugsantrag von KHG eingegangen, sondern wiederholt ein NICHT BEWIESENER, sondern nur politisch gewünschter Sachverhalt rundergelabert.

Sorry, aber da muss sich die Polizei und Staatsanwaltschaft schon mehr anstrengen, weil sonst geht der KHG frei!!

Und bitte wieso sollen die eingesetzten Beamten nicht reichen, die Transaktionen zu prüfen. Das glaubt ja kein Mensch, dass die zu fünft es nicht schaffen, im schlimmsten Fall ein paar hundert Überweisungen nachzuvollziehen.

01052004
12
16.2.2012, 11:50
ich versteh es nicht:

bilden nicht khg und seine spezis/freunderl/"geschäftspartner" eine kriminelle organisation gegen die man den mafia-paragrafen anwenden könnte???

und wenn österreich zu wenig personal hat: leihen wir uns doch aus der eu personal aus - ich denk da (natürlich) an die italienischen mafia-jäger...

balrog
 
00
16.2.2012, 11:42
apropos gun

wenns so weiter geht, gibts ja vielleicht einen österreichischen frühling

Zivilgeselle
02
16.2.2012, 11:35
Beweise oder Indizien

Grasserr hatte den Mittelpunkt seiner Lebensinteressesn immer in Österreich und hat Gelder ins Ausland "gestiftet", die er zumindest zur Hälfte nicht versteuert hat.

Bei der Aufteilung der Schmiergelder bleibt ein Konto mit der Nummer 15444 ohne "witschaftlich Berechtigten". Von diesem Konto werden in Grassers Firmen Aktienankäufe getätigt.

Die Schwiegermamageschichte ist nachweislich erlogen und erstunken. Versteuerte wurde dieses Geld auch nicht.

Die Kriminalpolizei ist absichtlich unterbesetzt, um die Staatsanwaltschaft zu bremsen.

Die gesäuberten Unterlagen aus Liechtenstein werden keine Beweise mehr bringen.

ANKLAGE und UHaft für Meischi und Plech, gleich darauf für Grasser.

Dissident
 
07
16.2.2012, 10:51
Schön langsam muss man sich überlegen, die Republik Österreich wegen Beihilfe (durch Untätigkeit) zur Begünstigung von strafbaren Handlungen zu verklagen. Allerdings nicht (mehr) in Österreich.

Wolfgang Lederbauer1
00
16.2.2012, 10:46
...welche derzeit fast ausschließlich mit der Auswertung der Zahlungsflüsse der Buwog-Konten beschäftigt sind"...

Teil 7:

Es stellt sich also die Frage, ob die Ermittlungsbehörden diesen Hinweisen nachgegangen sind.

Es wird auch Aufgabe des parlamentarischen Untersuchungsausschusses sein, diese Frage zu klären.

http://so-for-humanity.com2000.at

Wolfgang Lederbauer1
00
16.2.2012, 10:46
...welche derzeit fast ausschließlich mit der Auswertung der Zahlungsflüsse der Buwog-Konten beschäftigt sind"...

Teil 6:

.

SFH-4448 Brief Dr. Lederbauer an die Staatsanwaltschaft Wien, Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 1- 36 von Dr. Lederbauer Stand 11.11.11
Der wesentliche Punkt: Ich darf anregen, dass Sie als Leiter der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsverbrechen und Korruption der Frage nachgehen, ob die Staatsanwaltschaft die Tätigkeit des Rechnungshofs, wie ich es vorgeschlagen habe, in die Ermittlungstätigkeit einbezogen hat."

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php... 231&page=5

http://so-for-humanity.com2000.at

Wolfgang Lederbauer1
00
16.2.2012, 10:44
...welche derzeit fast ausschließlich mit der Auswertung der Zahlungsflüsse der Buwog-Konten beschäftigt sind"...

.
Teil 5:

SFH-4449 Brief Dr. Lederbauer an die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsverbrechen und Korruption, Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 1- 36 von Dr. Lederbau
Der wesentliche Punkt: Ich darf anregen, dass Sie als Leiter der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsverbrechen und Korruption der Frage nachgehen, ob die Staatsanwaltschaft die Tätigkeit des Rechnungshofs, wie ich es vorgeschlagen habe, in die Ermittlungstätigkeit einbezogen hat."

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php... 233&page=5

http://so-for-humanity.com2000.at

Wolfgang Lederbauer1
00
16.2.2012, 10:43
...welche derzeit fast ausschließlich mit der Auswertung der Zahlungsflüsse der Buwog-Konten beschäftigt sind"...

Teil 4:

Die zuständigen Behörden wurden vor Wochen bereits informiert:

SFH-4450 Brief Dr. Lederbauer an die BMJ Dr. Beatrix Karl vom 18.11.2011, Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 1- 36 von Dr. Lederbauer
Der wesentliche Punkt: Ich darf anregen, dass Sie als Leiter der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsverbrechen und Korruption der Frage nachgehen, ob die Staatsanwaltschaft die Tätigkeit des Rechnungshofs, wie ich es vorgeschlagen habe, in die Ermittlungstätigkeit einbezogen hat.

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php... 234&page=5

http://so-for-humanity.com2000.at

Wolfgang Lederbauer1
00
16.2.2012, 10:42
...welche derzeit fast ausschließlich mit der Auswertung der Zahlungsflüsse der Buwog-Konten beschäftigt sind"...

Teil 3:

Um die Causa " Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften, bzw BUWOG " wirklich zu überblicken, sollte man vor allem die Wahrnehmungsberichte des Rechnungshofs heranziehen.

Bei einer genauen Durchsicht ergibt sich eine Reihe gravierender Fragen, die durchaus beantwortet werden können, ohne die laufenden Untersuchungen zu behindern:

SFH-4440 Umfassende Sachverhaltsdarstellung, Langfassung, Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " Kapitel 1- 36 von Dr. Lederbauer Stand 11.11.11. 11.11 Uhr

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php... 223&page=2

http://so-for-humanity.com2000.at

Baerald
00
16.2.2012, 11:50
*Stand 11.11.11. 11.11 Uhr*

Schlechtes Timing - "Faschingsscherz"?

LeChacal
00
16.2.2012, 10:41
Tz-tz-tz - Sie bringen die Leute noch auf Ideen!

Mit einem solchen Titel...

Wolfgang Lederbauer1
00
16.2.2012, 10:40
...welche derzeit fast ausschließlich mit der Auswertung der Zahlungsflüsse der Buwog-Konten beschäftigt sind"...

Teil 2:

Ein solcher Vorschlag wurde bei einer Zeugenaussage bei der SOKO CONSTNTIA gemacht:

SFH-4122 Zeugenaussage Dr. Lederbauer am 29.9.2010 bei der SOKO CONSTANTIA im Bundeskriminalamt
Nach dem Interview am 2.8.2010 ( gesendet am 3.8.2010 ) im ORF wurde mir nahegelegt, meine Beurteilung auch der Staatsanwaltschaft Wien zur Kenntnis zu bringen.

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php... 29&page=13

.

http://so-for-humanity.com2000.at

Wolfgang Lederbauer1
00
16.2.2012, 10:40
...welche derzeit fast ausschließlich mit der Auswertung der Zahlungsflüsse der Buwog-Konten beschäftigt sind"...

.
Teil 1:

Die Auswertung von Zahlungsflüssen mag die Kapazität von Ermittlern tatsächlich sehr binden.

Es bleibt die Frage, ob bei der Causa " Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften" ( laut Medien zumeist kurz BUWOG ) von den Ermittlungsbehörden tatsächlich versucht wurde, den Gesamtüberblick zu wahren.

Ein solcher Gesamtüberblick ist erreichbar, wenn man auch die Wahrnehmungsbericht des Rechnungshofs mit einbezieht.

Es wäre interessant zu wissen, welche Entscheidung die Staatsanwaltschaft getroffen hat, nachdem die SOKO CONSTANTIA auf die Notwendigkeit aufmerksam gemacht wurde, die Wahrnehmungsberichte des Rechnungshofs in die Ermittlungen einzubeziehen getroffen hat.

http://so-for-humanity.com2000.at

Ein Echter Wiener
01
16.2.2012, 10:28
Tja, wisst ihr, was die österr. Justiz uns mit dem Ganzen beibringen will: "Verbrechen und Korruption lohnt sich wieder. Wer anständig bleibt, ist selber schuld"

Also, warum haltet ihr euch zurück? Behaltet eure Steuern, werft sie nicht diesem Moloch in den Rachen. Räubert, betrügt, erschleicht, kauft euch Zeugen, Minister, Justizbeamte.

Alles kein Problem. Ein guter Anwalt wird alle Beschuldigungen mit Links abwimmeln und nur einen Klacks von dem kosten, was euch eure Räuberei an Monetärem eingebracht hat.

Danke, herr Staatsanwalt, wir haben verstanden.

public observer
 
00
16.2.2012, 10:21
Wenn s nur einen demokratisch gesinnten,

verantwortungsbewussten menschen in der führungsspitze des gesamtem justizbereiches gäbe, dann wäre der fall bereits längst zur anklage gekommen.

aber ihr amtseid bedeutet diesen menschen einfach nichts und ihre willfährigkeit gegenüber den götzen geld, macht und prominenz führt dazu, dass wir eben in einem realen schurkenstaat leben.

demokratische republik als politologische bezeichnung österreichs ist reine theorie bzw. ein hohler artikel in dieser sog. bundesverfassung.

die ganze sauerei dieses mafiosen netzwerkes ist öffentlich doch der staat ist im notstand, weil anstatt anklage zu erheben kontoauszüge geprüft werden.

es wäre kein wunder, wenn im volk der wunsch wüchse, diese institution - wie anno 1927 - wieder warm abzutragen...

silverfinger
00
16.2.2012, 10:08

einfach mal den und dann wieder den anderen in untersuchungshaft nehmen bis sie persönlich am Ende sind ... würde spannend sein wer als erstes singen anfängt

bei Elsner und Flöttl hat es ja auch funktioniert

angelo6
12
16.2.2012, 10:05
werum sitzt der KHG nicht schon seit 2 Jahren wegen Verdunklungsgefahr in U-Haft

U-Haft wird in Österreich selbst für Schwerverletzte im Krankenhaus wegen Fluchtgefahr verhängt. Ein paar Jahre in U-Haft würden den lieben KHG schon mürbe machen und die Verdunklungsgefahr ist ja seit Jahren gegeben!

4311503
00
16.2.2012, 10:35

Die U-Haft wegen Verdunkelungsgefahr ist laut § 178 (1) Z1 auf max. 2 Monate beschränkt. Alleine deswegen ist es nicht möglich.

Abgesehen davon ist eine U-Haft nicht immer der sinnvollste Weg. Solange er nicht abhaut - und bis jetzt hat laut Zeitungen (die davon wohl lautstark berichtet hätten) nichts in der Richtung unternommen- ist es mMn sinnvoller man steckt ih nicht in U-Haft.
Weil wenn er in U-Haft ist hat er das Recht den gesamten Akt einzusehen und die StA müsste sich voll in die Karten schauen lassen.

/dev/urandom
01
16.2.2012, 10:33
Weil er kein Tierschützter ist

Ganz einfach.

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