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ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel beim Parteitag 2007 - Sponsor Telekom?
vergrößern 900x400"Gernot" heißt Schieszler und war im Jahr 2007 Telekom-Festnetz-Finanzchef. "Rudi Fischer" war Telekom-Vorstand und Michael L. Fischer vormaliger ÖVP-Direktor, der sich auch später noch um Finanzen kümmerte - dann in der Telekom. Auch per E-Mail.
Am 14. November 2007 erhielt der "liebe Gernot" von "Michael" eine E-Mail: "Rudi Fischer hat € 100.0000,- via Peter Hochegger an die ÖVP-Bundespartei für 2007 zugesagt." Mit diesem Einzeiler (Faksimile unten) hat Michael Fischer, in der Telekom für Public Affairs zuständig, davor ÖVP-Bundesorganisationsreferent, um "Berücksichtigung" der elektronischen Post ersucht - bei Gernot Schieszler, damals Telekom-Festnetz-Finanzchef. Rudolf Fischer wiederum, der "Anweiser" des sechsstelligen Betrages an die ÖVP, amtierte damals als Telekom-Vorstand.
200.000 Telekom-E-Mails
Es ist dies nur eine von rund 200.000 E-Mails aus Telekom-Mailordnern, die "News" vorliegen und von denen die brisantesten, die ÖVP betreffenden am Mittwoch auf news.at online gestellt wurden - während im Parlament Ex-Justizministerin Karin Gastinger vor dem U-Ausschuss aussagte, da sich die Telekom auch den BZÖ-Wahlkampf einiges kosten hat lassen.
Zu "News" sagte Michael Fischer, die 100.000 Euro seien nicht an die Bundes-ÖVP geflossen, sondern an die Junge VP. Die aber wies das - wie schon im November 2011, als damals Rudolf Fischer sie als Empfängerin des Geldes angegeben, aber mit der Jungen Wirtschaft (JW) verwechselt hatte - am Mittwoch im STANDARD-Gespräch strikt zurück. Die Bücher aus der Amtszeit der damaligen JVP-Chefin Silvia Fuhrmann seien geprüft, den kolportierten Betrag der Telekom gebe es darin nicht.
Michael Fischer taucht zweifach auf. Vor seinem Wechsel zur Telekom im Jahr 2007 war er ÖVP-Direktor, managte dort Finanzen und Wahlkämpfe. Auffällig war, dass er weiter als Geschäftsführer im schwarzen Verlag Alpha Medien fungierte. Erst nach einem STANDARD-Bericht über seine Doppelfunktion legte er den Alpha-Posten zurück.
Bereits im April 2007 hatte Michael Fischer, damals noch aus der ÖVP-Zentrale, eine E-Mail an die Telekom geschickt: an Rudolf Fischer. Eine "Sponsoringbitte", ob man "die unten angeführten sachleistungen (liveübertragung im internet) als sponsorleistung mit der telekom abwickeln" könne. Im "Gegenzug" bot der ÖVP-Direktor dem Telekom-Manager eine Einladung zum Bundesparteitag am 21. April in Salzburg an.
Laut Telekom-Sprecher Alexander Kleedorfer kam dieses Sponsoring im Gegenzug zu Werbung und Logopräsenz zustande.
Auch um familiäre Belange der "Familienpartei" ÖVP kümmerte sich die Telekom. So mailte Michael Fischer den "lieben rudi" erneut in E-Mail-kompatibler Kleinschreibung an: "nina blum, die tochter von wolfgang schüssel, hat mir ihrem theaterprojekt bei euch um ein sponsoring angesucht (schreiben anbei) ihre anfrage wurde aber abgelehnt." Über ÖVP-Fischer wollte sie von Telekom-Fischer Hilfe. "vielleicht kannst du das projekt mit 2000-3000 € unterstützen." Er konnte, bestätigte die Telekom nun gegenüber "News". "Sponsoring über einen geringen einstelligen Tausenderbereich - mit entsprechender werblicher Gegenleistung" kam zustande.
Im November 2007 galt es einen Tourbus für den Sohn des ÖVP-Abgeordneten Franz Morak aufzutreiben, "der sehr erfolgreich in einer band - PBH club - spielt". Argumentative Hilfestellung lieferte "michi" Fischer auch: "er hilft uns sehr (serentschy, TKK ...)" Georg Serentschy ist der Telekom-Regulator, TKK die Telekom-Kontroll-Kommission. Daraus wurde nichts, die Telekom habe keine Busse verliehen.
Begünstigte der Telekom waren laut E-Mails auch der ÖAAB, der mit 15.000 Euro aufscheint, und das FCG-Magazin der Christgewerkschafter ("Lobhudelei hineinschreiben lassen", 3000 Euro).
ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch sagte am Mittwoch im STANDARD-Gespräch: "Wir haben in den Kassen keine 100.000 von der Telekom gefunden." Vorwürfe müsse man aufklären, aber: "Jeder Verein, der einen Ball veranstaltet, sucht sich einen Sponsor. Bei Sponsor-Vereinbarungen gibt es einen, der fragt, und einen, der zustimmt oder ablehnt. Das ist ein normaler Vorgang, bei dem man sich fragt, ob es einem etwas bringt oder nicht."
"Sponsored by uns selber"
Die Mitglieder von PBH Club sind übrigens auch ohne Telekom zu einem Tourbus gekommen. Auf ihrer Facebook-Seite schrieben die Musiker am Mittwoch: "und weil's grad so schön aktuell ist. ich und ben haben den bus ausgesucht und gekauft. bezahlt mit geld aus der bandkassa. ich hab ihn dann von linz nach wien überstellt, gleich mal mit einem schönen schaden an der zylinderkopfdichtung angekommen usw. ... diese krücke war und ist also komplett 'sponsored by uns selber'." (nim, as, pm, cs, DER STANDARD, Printausgabe, 16.2.2012)
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die verschaffen sich doch alle Vorteile durch gezielte "Einflußnahme", sogar Rapid bekommt via SPÖ-Netzwerk was vom EADS-Eurofighterkuchen ab.
Fürchterliche Zustände bei uns, aber anscheinend ist das alles schon "normal" für hiesige Politiker...
würde das jetzt rechtsstaatlich straf - und zivilrechtlich abgehandelt, hieße das:
- schadenswiedergutmachung durch alle beteiligte
- rückzahlung von erhaltenen prämien und boni
- rückzahlung eines teils des gehalts (wäre zumindest meiner meinung nach angebracht)
- anklage wegen amtsmissbrauch gegen die involvierten politiker und ebenfalls rückzahlung eines teils des gehalts bei gleichzeitiger kürzung der pension
Und Kosten- bzw. Schadenersatz durch die Beteiligten.
Wenn man das konsequent durchzöge, gäbs ein paar Jahre lang keinerlei Korruption mehr.
...parteispenden zu 100% offenlegen! ich verstehe auch nicht was daran schlimm sein soll...spätestens nach dieser blamage ist allen österreichern klar worum es in der politik geht, macht und geschäfte. na dann legen wir das halt mal offen am tisch...überrascht wird doch eh niemand mehr sein...ausser die grünen würden auftauchen im sumpf, ok das wäre überraschend...dann soll die övp die "gschupfte-partei" sein, soll aber dazu stehen (ebenso die anderen farben natürlich)...für alles was in den 200k mails enthalten ist, gibt es sicher "begründungen" und "erklärungen" (siehe unendlich langer grasser-abgang)...spielen wir doch mit offenen karten...würde der hygiene und der bananenrepublik sicher gut tun...
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
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Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
Es reicht - Herr Schüssel!
;-<
dkn
http://www.youtube.com/watch?v=XzZ9a3RDQpc
glaube ich, dass es euch r e i c ht!
vielen dank!
http://photonews.at/gallery2/... 8-0186.jpg
http://www.vol.at/2008/09/T... terer1.jpg
und die haben noch immer keinen genierer fuer ihre entscheidungen vor 12 jahren.
mit fpoevp wurde dem abbau der integritaet mehrere denkmaeler gesetzt.
und die haben noch immer waehler, in allen (bildungs)schichten.
"Die Bücher aus der Amtszeit der damaligen JVP-Chefin Silvia Fuhrmann seien geprüft, den kolportierten Betrag der Telekom gebe es darin nicht."
Die Mafia führt auch keine Bücher. Und wenn, dann findet man das Schwarzgeld oder wie man sowas auch bezeichnen will, darin sicher nicht. Und wenn man sich so die täglichen Meldungen durchliest könnte man die ÖVP, BZÖ und FPÖ durchaus als Vorfeldorganisationen der Mafia bezeichnen.
Der Ex-Lobbyist Peter Hochegger, behauptete in einem "News"-Interview, dass auch Grüne und SPÖ-Berater für die Telekom Lobbying betrieben hätten. Hochegger nennt die grüne Monika Langthaler und den SPÖ-Kommunikationschef Heinz Lederer.
sollten sich diese vorwürfe erhärten, werde ich doch noch meinen eisenbaseball-schläger aus der jugendzeit brauchen.
schüssel, grasser, strasser und kompanen können schon einmal anfangen zu laufen, denn wenn sie stehen bleiben, gibt's ein paar auf die rübe, und dann stehen sie SICHER NICHT MEHR AUF !!!
Ich schau grad die ZIB Berichterstattung dazu und stell mir die Frage:
Wie kann man so noch regierungsfähig sein?
4 von 5 Parteien im Korruptionssumpf.
An die die Grünen is mit Schmiergeld bisher keiner herangetreten weils de facto noch keine Macht hatten [meine persönliche Einschätzung].
Wäh, mir is schlecht -.-
Kein Politiker soll in Österreich nochmals sagen, in anderen Ländern der EU wie in Bulgarien, Rumänien oder Italien herrsche Korruption - In Anbetracht dieser Korruptionsaffären um die A1 haben wir noch lange unseren eigenen Mist zu kehren. Schlimm. Mir fehlen die Worte!
Egal welche Farbe, Politiker sind alle korrupt. Siehe Faymann ÖBB PR. Sogar der Saubermann van der Bellen (der wahrscheinlich wirklich noch einer der Anständigen ist) ist sich nicht zu blöd, als Universitätsbeauftragter der Stadt Wien 250.000 EUR zu verwalten. Für wie viele Unis ist denn die Stadt Wien zuständig?? Aber klar - alles legal. Die einzige Antwort kann sein, den Nationalrat zu verkleinern, Bundesrat, Länder, Kammern auflösen, Politiker- und Bonzenpensionen auf Mindestsicherung reduzieren, alle Subventionen und Fördertöpfe streichen, weg mit ORF Zwangsgebühr, ... und ein schlanker Sozialstaat für die wirklich Bedürftigen. Dafür verdienen alle anderen plötzlich das doppelte, weil der Staat nur mehr 1/3 statt 2/3 einsackelt.
der abgewählte Ex-Sch-BK, ein Politwiderling 1.Klasse, von den ganzen Machenschaften gewußt haben musste, bin auch der Meinung, dass die Beschuldigung, er sei ein Lügner, stimmte und noch immer stimmt!
Es wird Zeit, dass die Justiz endlich Schritte setzt und über das Ermittlungsstadium hinauskommt, ansonsten der Eindruck entsteht, sie decke diese Gaunereien!
Sehe keinen Lichtblick, diese Partei wieder zu wählen, obwohl NR Auer schreibt, dass sie gute Arbeit leiste und er müde über die Rempeleien aus den eigenen Reihen ist! Habe ihn intelligenter eingestuft!!!
Aber reden wir bitte nicht die ÖVP schön. Diese Dinge gehören aufgeklärt und nicht unter den Teppich gewischt, "weil's ja eh jeder so macht".
Und die Presse ist seit Unterberger leider nur mehr ein eingeschworener Fanclub für Schwarz-Blau. Schade um eine ehemalige Qualitätszeitung.
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