Warnruf an ORF-Chefs: Bei Kosten "auf Bremse"

15. Februar 2012, 17:36
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"Alle nicht unbedingt notwendigen Ausgaben sollten zumindest verschoben oder auch generell hinterfragt werden", heißt es in Grasls interner Mitteilung

Wien - Mittwoch brütete das neue ORF-Direktorium über Programm und Finanzen. Die erste Direktorenklausur seit 2006, sagen ORF-Kenner. Kein Thermenhotel wie früher, im ORF-Zentrum auf dem Küniglberg, das zur Großsanierung ansteht. Deren "ungeplante Kosten" und die im Jänner "leider nicht so gut, wie in unseren Finanzplänen angenommen, gelaufene Werbung" ließ ORF-Finanzdirektor Richard Grasl gerade alle Führungskräfte der Anstalt dringend "ersuchen, bei den Ausgaben auf die Bremse zu steigen": "Alle nicht unbedingt notwendigen Ausgaben sollten zumindest verschoben oder auch generell hinterfragt werden", heißt es in Grasls interner Mitteilung. Man berate "Gegenmaßnahmen auf der Kostenseite", noch im Februar komme ein "detailliertes Maßnahmenpaket" zum laufenden Budget. (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 16.2.2012)

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