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Ursprünglich hätte es von der asiatischen Kette Shangri-La betrieben werden sollen, nun wird das Hotel am Wiener Schubertring im zweiten Quartal 2012 aber als Ritz-Carlton eröffnen. Im Bild der Blick in eine Suite.
Im Vorjahr war einiges los am Wiener Hotelimmobilienmarkt. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Studie von CBRE stieg das Investitionsvolumen 2011 in ganz Österreich von 240 auf 420 Millionen Euro, wobei 330 Millionen auf Deals in der Bundeshauptstadt entfielen. Das Gros der Investoren (77 Prozent) kam aus dem Ausland.
Ritz-Carlton statt Shangri-La
Zu den größten Hotelinvestments zählte das Ritz-Carlton am Wiener Schubertring, das im zweiten Quartal 2012 eröffnet werden soll. Ursprünglich hätte die Luxusherberge (24.000 Quadratmeter Nutzfläche) von der asiatischen Shangri-La-Kette betrieben werden sollen. Diese ließ den Deal bekanntlich platzen, die Causa dürfte gerichtsanhängig werden. Im Dezember 2011 bekam das Hotel einen neuen Eigentümer, der kasachische Investor Verny Capital blätterte etwas über 120 Mio. Euro hin.
An einen libanesischen Geschäftsmann ging das InterContinental Vienna mit 458 Zimmern, als Teil eines europäischen Morgan-Stanley-Portfolios, das sieben Hotels umfasst. Die NH Hotels am Flughafen Wien sowie in der Salzburger Innenstadt wurden gemeinsam mit drei deutschen NH Hotels für 170 Mio. Euro an die Luxemburger Invesco Real Estate verkauft.
Gürtler erwarb Bristol
Die Imperial Hotels Austria AG trennte sich von ihren drei Luxushotels Bristol und Imperial in Wien sowie vom Goldenen Hirschen in Salzburg. Während das Bristol an Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler ging, wurden die Mehrheitsanteile an den beiden anderen Hotels von Starwood Hotels & Resorts, früher Großaktionär der Imperial Hotels Austria, übernommen.
In Kärnten verkaufte die notverstaatlichte Hypo Alpe Adria Bank das Schlosshotel Velden am Wörthersee an die Immobilienfirma Amisola von Billa-Gründer und Milliardär Karl Wlaschek.
Der Immobiliendienstleister CBRE rechnet auch für 2012 mit "einigen spannenden Deals", wie es in einer Aussendung hieß. (APA/red)
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